Spiele für draußen: Nie wieder Langeweile im Garten

Ab ins Grüne, egal, ob im Frühling, Sommer oder Herbst, diese Spiele für draußen können fast überall gespielt werden und bringen Kindern als auch Erwachsenen viel Spaß. Die fünf schönsten Outdoorspiele zeigen wir Ihnen hier.

Die Sonne scheint endlich wieder? Dann ist es Zeit zum Rausgehen, um das schöne Wetter, die Natur und die Zeit mit der Familie und den Freunden zu genießen. Für Abwechslung sorgen Spiele für draußen, die die ganze Familie im Garten, Park, auf der Wiese, am Strand oder im Urlaub beschäftigen. So kommt garantiert keine Langeweile auf!

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Die fünf schönsten Spiele für draußen:

Kubb

Unter dem Namen Kubb verbirgt sich das beliebte Wikingerschach, das insbesondere in Deutschland, Schweden, Belgien, der Schweiz und den USA auf dem Rasen gespielt wird. Das skandinavische Geschicklichkeitsspiel tauchte, wie es der Name bereits verrät, das erste Mal in der Geschichte der Wikinger auf. Der Name "Kubb" kommt vom schwedischen "Kubbar" und heißt nichts anderes als Holzklotz.

Beim Spiel treten zwei Teams mit ein bis sechs Personen gegeneinander an. Das Ziel ist, die Kubbs der gegnerischen Mannschaft mit Wurfhölzern umzuwerfen und zuletzt schließlich den König in der Mitte des Spielfeldes.

Wikingerschach mag anfangs ziemlich kompliziert klingen, wir können Sie allerdings beruhigen, dieses Gefühl verschwindet im Spiel ganz schnell.

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Spielvorbereitung:

  1. Bilden Sie zwei Teams, die jeweils aus einer bis maximal sechs Personen bestehen.
  2. Stecken Sie ein Spielfeld von fünf Meter Breite und acht Meter Länge mit den Begrenzungsstäben auf dem Rasen, Sand oder Kies ab. Die Kubbs sollten leicht umzuwerfen sein, aber nicht von alleine umfallen.
  3. Stellen Sie von den zehn Kubbs jeweils fünf an der kürzeren Seite des Spielfeldes zwischen den Begrenzungsstäben in etwa ein Meter Abständen auf. Der König wird in der Mitte des Spielfeldes aufgestellt.
  4. Nun stellen sich die beiden Teams gegenüber voneinander hinter den Kubbs auf.
  5. Das Team, das mit einem Wurf am dichtesten an den König kommt, ohne diesen umzuwerfen, beginnt. Alternativ können Sie es auslosen.
  6. Die Mannschaft, die beginnt, bekommt alle sechs Wurfhölzer. Die Hölzer werden dann unter dem Team aufgeteilt.

Spielregeln:

Das Wurfholz muss am Ende gehalten und der Länge nach geworfen werden. Der Handrücken zeigt nach vorne. Das Wurfholz wird von unten geworfen und darf weder in der Mitte angefasst, noch horizontal geworfen werden. Schleuderwürfe sind ebenfalls verboten.

  • Team A versucht nun von der Linie aus, die Kubbs der gegnerischen Mannschaft zu treffen.
  • Sind alle Wurfhölzer geworfen, werden die umgeworfenen Kubbs von Team B über die Mittellinie in die gegnerische Spielhälfte geworfen und dort aufgestellt, wo sie landen.
    Kommt ein Kubb beim Hineinwerfen außerhalb der gegnerischen Spielfläche, darf dieser nochmal geworfen werden. Schafft man es erneut nicht, wird der Kubb zum "Straf-Kubb". Nun bestimmt das gegnerische Team, wo das Wurfholz aufgestellt wird. Es darf jedoch nicht näher als eine Wurfholzlänge zum König stehen.
    Berühren sich beim Hineinwerfen zwei Kubbs, dürfen diese zu einem Turm aufeinander gestellt werden.
  • Team B ist nun dran und muss zunächst die hineingeworfenen Kubbs umwerfen, bevor sie dann auf die Kubbs an der Grundlinie von Team A werfen darf. Wird statt die übrigen Kubbs im Feld, ein Kubb auf der Grundlinie versehentlich umgeworfen, muss dieser wieder aufgestellt werden.
  • Trifft Team B nicht alle Kubbs, darf Team A bis zum vordersten Kubb im Feld vorgehen und von dort auf die Kubbs, die auf der Grundlinie der gegnerischen Mannschaft stehen, werfen.
    Trifft Team B in der nächsten Runde alle Kubbs im Feld, muss Team A zurück an ihre Grundlinie gehen und von dort weiterwerfen.
  • Team A muss dann alle getroffenen Kubbs im Feld und die eventuell neu getroffenen Kubbs von der Grundlinie in die gegnerische Hälfte werfen. Das Spiel wiederholt sich, bis eine Mannschaft alle gegnerischen Kubbs umgeworfen hat.
    Mit den verbliebenen Wurfhölzern wird zuletzt versucht, den König zu treffen. Hat bereits vorher ein Team den König getroffen, hat die Mannschaft, die ihn umgeworfen hat, verloren.

Ziel des Spiels:

Nachdem alle gegnerischen Kubbs umgeworfen wurden, gewinnt die Mannschaft, die zuerst den König trifft.

Mölkky

Mölkky ist ein spannendes Wurfspiel aus Finnland für mindestens zwei Spieler, ideal ist eine Teilnehmeranzahl zwischen drei und sechs Personen. Das Spiel für draußen besteht aus zwölf Stehhölzern und einem Wurfholz und erfordert taktisches Geschick.

Anfangs benötigen Sie nur ein kleines Spielfeld von circa zwei mal vier Meter, während des Spiels ist eine Ausdehnung auf zehn mal 15 Meter möglich. Das liegt daran, dass die gefallenen Spielhölzer im Laufe des Spiels an der Stelle wieder aufgestellt werden, wo sie nach dem Wurf liegen geblieben sind.

Mölkky ist ein aufregendes Spiel mit einfachen Regeln. Das Spiel gibt es hier.

Spielvorbereitung:

  1. Stellen Sie zu Beginn des Spiels die zwölf Spielhölzer in einem Dreieck auf. Das Holz mit der Nummer eins bildet die Spitze, die zu den Mitspielern zeigt, die restlichen Hölzer werden mit aufsteigender Reihenfolge aufgestellt.
  2. Machen Sie sich eine feste Wurflinie in drei bis vier Metern Entfernung zu den Spielhölzern.
  3. Wer beginnt, wird ausgelost.
  4. Jeder Spieler hat einen Wurf pro Runde. Bei jedem Wurf werden die Trefferpunkte bewertet. In den nachfolgenden Runden bestimmt das Ergebnis der vorhergehenden Spiele die Reihenfolge der Spieler. Der schlechteste Spieler fängt immer an.

Spielregeln:

  • Wird ein einziges Holz umgeworfen, so erhält der Spieler die Anzahl an Punkten, die auf dem jeweiligen Holz stehen.
  • Fällt mehr als nur ein Holz, dann bekommt der Spieler die Anzahl der vollständig umgefallenen Spielhölzer als Punkte. Stützt sich ein Holz an einem anderen ab oder fallen Hölzer auf andere Hölzer, zählen sie nicht als Trefferpunkt.
  • Wenn Sie kein einziges Holz treffen, erhält der Spieler null Punkte und den Vermerk eines Fehlwurfes. Drei Fehlwürfe führen zum Ausscheiden des Spielers.
  • Die Wurflinie darf nicht überschritten werden, ansonsten ist es als Fehlwurf zu werten.
  • Die umgefallenen Hölzer sind genau an der Stelle aufzustellen, wo sie nach dem Wurf zum Liegen gekommen sind, und zwar so, dass sie wieder mit dem Fuß nach unten zeigen. Dann ist der nächste Spieler an der Reihe.
  • Die geworfenen Punkte werden je Spieler und Runde addiert. Diese werden abwechselnd von den Teilnehmern notiert. Scheidet ein Spieler wegen drei Fehlwürfen aus, notiert er die Punkte der übrigen Spieler.

Ziel des Spiels:

Ziel des Spiels ist es, wer zuerst exakt 50 Punkte erreicht. Erzielt ein Spieler eine höhere Punktzahl, fällt dieser auf 25 Punkte zurück und das Spiel um den Sieg geht weiter. Erreicht hingegen ein Spieler genau 50 Punkte, so hat er sofort gewonnen. Je nach Lust können die verbleibenden Spieler um die weitere Rangfolge spielen.

Tischtennis

Die Ballsportart Tischtennis ist unheimlich populär - nicht nur bei den Profis, denn sie bringt auch als Anfänger viel Spaß.

Üben können Sie das Spiel auch draußen. Ein tolles Set für bis zu vier Personen bekommen Sie hier.

Spielvorbereitung:

Für das Spiel benötigen Sie lediglich eine Tischtennisplatte, mindestens zwei Tischtennisschläger, einen Tischtennisball und ein Netz, das den Regeln nach 15,25 Zentimeter hoch sein sollte.

Spielregeln

Beim Aufschlag:

  • Beim Aufschlag befindet sich der Ball freiliegend auf der geöffneten Hand des Spielers, der den Aufschlag hat.
  • Der Ball muss hinter dem Tisch mindestens 16 Zentimeter hoch geworfen werden.
  • Beim Aufschlag muss der Ball erst auf der eigenen, dann auf der Tischhälfte des Gegners aufspringen.
  • Treffen Sie den hochgeworfenen Ball nicht, erhält der Gegner einen Punkt.
  • Streift der Ball dabei das Netz und kommt dann auf der gegnerischen Spielhälfte auf, so nennt man dies ein "Netzaufschlag", der Satz wird wiederholt. Springt der Ball nicht auf der Tischhälfte beim Gegner auf (Fehler), erhält dieser einen Punkt.
  • Jeder Spieler schlägt zweimal auf, dann wechselt das Recht zum Aufschlag. Es sei denn, der Satz wird bei einem Stand von zehn zu zehn verlängert, dann hat jeder Spieler abwechselnd nur einen Aufschlag.
  • Bei einem Einzel (Spiel zwischen zwei Spielern) ist es egal, wo der Ball beim Aufschlag auf der eigenen oder der Gegnerseite aufspringt. Spielen vier Spieler (Doppel genannt), muss der Ball beim Aufschlag diagonal gespielt werden: Auf der rechten Tischhälfte des Aufschlägers, anschließend aus dessen Sicht in der linken Hälfte der Platte beim Gegner.

Beim Ballwechsel:

  • Ballwechsel bezeichnet die Zeitspanne, in der der Tischtennisball im Spiel ist.
  • Gelangt der Ball vom Aufschlag des Gegners auf die eigene Tischhälfte, muss er anschließend auf die gegnerische Hälfte zurückgespielt werden. Er muss genau ein Mal auf der eigenen Seite auf dem Tischtennistisch aufkommen.
  • Wenn der Ball auf seinem Weg zurück in die gegnerische Hälfte das Netz berührt, entschuldigt sich der Spieler und es wird für gewöhnlich weitergespielt. Kommt der Ball hingegen gegen andere Gegenstände wie etwa Wände oder Kleidung, zählt das als Fehler und der Gegner erhält einen Punkt.
  • Der Ball muss von oben auf der Tischtennisplatte aufkommen. Kommt der Ball nur knapp auf der Kante des Tisches auf, ist eine Entschuldigung fällig. Der Ball zählt nur, wenn er die Oberkante der gegnerischen Tischhälfte und nicht die Seite des Tisches berührt hat.

Zu den Sätzen:

  • Wer zuerst elf Punkt hat, hat den Satz gewonnen.
  • Besitzen beide Spieler zehn Punkte, geht es in die Satzverlängerung. Dann gewinnt derjenige, der zuerst zwei Punkte Vorsprung hat (zum Beispiel: 12:10).
  • Die Seiten werden nach jedem Satz gewechselt. Sobald einer der Spieler fünf Punkte erreicht hat, findet im entscheidenden letzten Satz der Seitenwechsel statt.

Ziel des Spiels:

Ein Spiel ist beendet, wenn ein Spieler drei Sätze gewonnen hat. Es gibt maximal fünf Sätze (3:0, 3:1 oder 3:2).
Nach jedem gespielten Tischtennis-Satz wechseln die Spieler die Seiten. Im entscheidenden letzten Satz wechseln die Spieler die Seiten, wenn einer der beiden Spieler den Spielstand von fünf Punkten erreicht hat.

Spikeball

Wenn eine Gruppe Menschen um einen Ring, der in der Mitte mit einem Netz gespannt ist, herumstehen, und auf diesen nicht herumspringen wie auf einem Trampolin, sondern einen Gummiball auf das Netz schmettern, dann ist die Rede von Spikeball. Spikeball ist eine Mischung aus Volleyball und Squash. Die Idee von Spikeball kommt aus Amerika, der Begriff ist englisch und bedeutet Schmetterball, so wie auch der Ball beim Volleyball genannt wird.

Das aufregende Spiel für draußen gibt es hier.

Spielvorbereitung:

Bei Spikeball treten regulär zwei Mannschaften gegeneinander an. Ein Team besteht aus zwei Spielern.

  1. Für eine Runde Spikeball benötigen Sie nicht viel: Lediglich einen Gummiball und einen Ring mit bespanntem Netz. Das Zubehör ist in einer kleinen Tasche verstaut, sodass Sie diese problemlos überall mit hinnehmen können. Die Teile lassen sich schnell zusammenbauen und einfach wieder auseinandernehmen.
  2. Spikeball lässt sich fast überall spielen, ob im Garten, am Strand, im Schnee oder bei Regen in der Halle.

Spielregeln:

  • Es gibt im Vergleich zu Fußball, Basketball, Tennis und Co. kein Feld, kein Aus und keine Begrenzung.
  • Beide Teams stehen im Kreis um den Ring herum, der mit einem Netz bespannt ist.
  • Der Spieler schlägt den Ball auf den Ring.
  • Den abspringenden Ball muss das gegnerische Team annehmen. Die Mannschaft darf den Ball nur dreimal berühren. Dann muss der Ball wieder auf dem gespannten Netz landen.
  • Berührt der Ball den Boden, gibt es einen Punkt für die Gegner.

Ziel des Spiels:

Das Spiel ist beendet, wenn ein Team 21 Punkte erreicht hat. Mit welchen Körperteil der Ball berührt wird, ist egal. Ob Hände, Füße oder der Kopf, bei diesem Ballsport ist alles erlaubt.

Kniffel

Im Vergleich zu den anderen Spielen für draußen geht es beim Würfelspiel Kniffel, auch Yatzy genannt, eher entspannt und mit sehr wenig Action zu. Die kleinen Würfel gehören der Vergangenheit an, denn mit diesem Outdoorspiel hat keiner mehr Probleme die sonst eher kleine Augenzahl auf den Würfeln erkennen zu können. Definitiv ein Spaß im Garten für Groß und Klein!

Das beliebte Spiel für draußen finden Sie hier.

Spielvorbereitung:

Für Kniffel werden mindestens zwei Spieler benötigt, die Grenze für die Anzahl der Spieler ist meist bei bis zu acht Spielern gesetzt. Es gibt keine Teams, jeder spielt gegen jeden.

  1. Für die Outdoor-Spielvariante benötigen Sie lediglich fünf große Würfel und einen Kniffelzettel.
  2. Kniffel lässt sich überall draußen spielen, ob im Park, Garten, auf der Wiese oder Pflastersteinen.

Spielregeln:

  • In der Regel werden fünf Würfel mit einem Becher geworfen, bei der Outside-Variante fällt der Becher weg. Jeder Spieler hat drei Würfe.
  • In den drei Würfen wird versucht eine möglichst hohe Punktzahl zu erzielen. Wenn Ihnen einige Augenzahlen der ersten beiden Würfe passen, können Sie die Würfel zur Seite legen und müssen diese nicht noch einmal würfeln.
  • Nach dem dritten Wurf muss ein Feld auf Ihrem Kniffelzettel aufgefüllt werden. Bestenfalls natürlich das, was Ihnen am meisten Punkte bringt. Haben Sie nichts von den Feldern erreicht, die Ihnen noch fehlen, müssen Sie in einem freien Feld null Punkte eintragen.
  • Es wird im Uhrzeigersinn weitergespielt, jeder Spieler würfelt dreimal.

Erklärung der einzelnen Felder:

  • 1er - es werden alle gewürfelten Einser addiert
  • 2er - es werden alle gewürfelten Zweier addiert
  • 3er - es werden alle gewürfelten Dreier addiert
  • 4er - es werden alle gewürfelten Vierer addiert
  • 5er - es werden alle gewürfelten Fünfer addiert
  • 6er - es werden alle gewürfelten Sechser addiert
  • 1 Paar - das heißt zwei gleiche Zahlen, zum Beispiel zwei Dreien (sechs Punkte)
  • 2 Paare - zweimal zwei Gleiche, zum Beispiel zwei Vieren und zwei Fünfen (18 Punkte)
  • 3 Gleiche - zum Beispiel drei Fünfen (15 Punkte)
  • 4 Gleiche - zum Beispiel vier Einsen (vier Punkte)
  • Kleine Straße - ist die Zahlenfolge eins, zwei, drei, vier, fünf (15 Punkte)
  • Große Straße - ist die Zahlenfolge zwei, drei, vier, fünf, sechs (20 Punkte)
  • Volles Haus - besteht aus einem Paar und drei Gleichen, zum Beispiel zwei Dreien und 3 Fünfen (21 Punkte)
  • Chance - darf mit der Punktezahl eines beliebigen Wurfes ausgefüllt werden, günstig bei hoher Augenzahl oder nicht anders verwendbarem Wurf
  • Yatzy - heißt fünf gleiche Augenzahlen, dafür bekommen Sie stolze 50 Punkte

Ziel des Spiels:

Das Spiel ist beendet, wenn jeder Spieler alle Felder auf seinem Zettel ausgefüllt und die Punkte zusammengezählt sind. Dazu werden erst die Punkte mit den Einern bis zu den Sechsern gezählt. Hat jemand mindestens 65 Punkte erreicht, bekommt er 35 Extrapunkte. Zum Schluss wird die Gesamtsumme addiert. Wer die meisten Punkte erzielt, hat gewonnen.

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