Sommerzeit: Das muss man zur Zeitumstellung wissen

Das letzte Märzwochenende läutet die Sommerzeit ein. Doch wie lange wird es die Zeitumstellung noch geben und warum wird umgestellt?

Die Uhr wird wieder umgestellt

Die Sommerzeit kommt zurück. Am 29. März 2020 werden die Uhren daher wieder um 2 Uhr eine Stunde vorgestellt. Doch woher kommt die Zeitumstellung und was wird in Zukunft daraus? Das sind die spannenden Fakten.

Energiesparen?

Viele Menschen klagen wegen der Zeitumstellung über Schlafstörungen und psychische Probleme. Doch warum wurde die Sommerzeit überhaupt eingeführt? Seit Frühling 1980 wird in Deutschland an der Uhr gedreht. Schon 1977 hatten einige westeuropäische Staaten wie Frankreich diesen Schritt gewagt - offiziell, um nach der Ölkrise Geld zu sparen, indem man das längere Tageslicht nutzt.

Essen & Gesundheit

Wie lange kann man Fleisch einfrieren?

Fleisch im Gefrierer
Um der Wegwerfgesellschaft entgegenzuwirken, frieren viele Haushalte das übrig gebliebene Fleisch ein. Doch wie lange kann es in der Tiefkühltruhe bleiben?
©Gala

Der Effekt ist letztlich gering, sagen Kritiker, auch weil die Menschen am Morgen verstärkt heizen, da sie eine Stunde früher aufstehen müssen. 1996 wurde die Umstellung EU-weit vereinheitlicht. Seitdem beginnt die Sommerzeit am letzten Sonntag im März und die Winterzeit am letzten Sonntag im Oktober. Aber wie lange noch?

Ein gescheiterter Plan?

Wie lange es die Sommerzeit noch geben wird, ist unklar. Eigentlich wollte die EU zum Jahr 2021 die Zeitumstellung beenden. Eine deutliche Mehrheit von 4,6 Millionen befragten Bürgern war 2018 für die Umstellungs-Abschaffung und die dauerhafte Beibehaltung der Sommerzeit. Schlafforscher hingegen betonen, dass für den natürlichen Rhythmus die Winterzeit deutlich besser sei. So sind sich auch die Mitgliedsstaaten nicht einig, ob nun Sommer- oder Winterzeit gelten soll. Und es bleibt voraussichtlich fürs Erste bei der Zeitumstellung - auch über 2021 hinaus.

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