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Gewusst? 5 Dinge, die wir im Haushalt falsch reinigen

Eine Frau sprüht Putzmittel auf die Arbeitsplatte.
© Stock-Asso / Shutterstock
Putzen ist doch kinderleicht, oder? Nicht ganz! Denn sowohl bei den Reinigungsmitteln als auch bei den Putzutensilien kann so einiges schief gehen. Wir verraten dir die fünf häufigsten Fehler, die wir beim Reinigen unseres Zuhauses falsch machen.

Hat man erstmal seine Routine gefunden, passiert das Putzen quasi mechanisch. Ohne groß über den Vorgang nachzudenken wird gesaugt, gewischt und geschrubbt. Dass sich dabei schnell ein paar Fehler einschleichen, ist vielen nicht bewusst – und das, obwohl die Auswirkungen auf unser Zuhause verheerend sein können. Diese fünf Fehler sollten wir zukünftig vermeiden.

1. Marmor mit Wasser oder Putzmitteln säubern

Marmor ist ein Wohntrend, der sich bereits seit vielen Jahren eisern auf dem Interior-Markt hält. Ganz egal, ob als Tisch, Nachtschrank oder nur als Deko, der beliebte italienische Stein macht sich in vielen Bereich gut und lässt sich toll als Hingucker in das eigene Zuhause integrieren. Doch bei der Reinigung des Marmors ist Vorsicht geboten, denn der Stein verträgt weder Wasser noch aggressive Putzmittel. Beides führt dazu, dass die Oberfläche des Marmors angegriffen wird. Das Resultat: unschöne Flecken, die sich in die Oberfläche fressen. 

Um das zu verhindern, sollte Marmor am besten nur trocken mit einem geeigneten Mikrofasertuch, einem Besen oder einem Staubsauger gereinigt werden. Muss jedoch hartnäckiger Schmutz vom Marmor entfernt werden, kann ausnahmsweise zu wenig Wasser und milden Reinigungsmitteln gegriffen werden.

2. Lappen und Schwämme nur ausspülen, anstatt sie richtig zu waschen

Ein Fehler, der sich oft aus Faulheit in die Putz-Routine einschleicht, ist, das Schwämme und Tücher nach kurzem Ausspülen auf dem Rand der Spüle landen. Doch genau diese Vorgehensweise bietet Bakterien und Keimen den perfekten Nährboden zum Vermehren. So wandelt sich das Putzutensil ganz schnell vom Reinemacher zur Bakterienschleuder. 

Besser wäre es, die wiederverwendbaren Schwämme und Tücher kurz in die Waschmaschine zu schmeißen. So kann man sich beim nächsten Putzgang auch ganz sicher sein, dass die Putzutensilien wirklich einsatzbereit und sauber sind.

3. Glas, Spiegel und Hochglanzfronten mit Mikrofaser reinigen

Mikrofasertücher sind unser Freund und Helfer, wenn es im Haushalt mal schnell gehen muss. Doch nicht jedes Mikrofasertuch ist für jede Oberfläche geeignet! Besonders ungern vertragen sich herkömmliche Mikrofasertücher mit Spiegeln, Glas und Hochglanzfronten. Die Oberfläche des Tuchs verursacht nämlich kleine Mikrokratzer  – nach längerer Zeit werden Spiegel und Glasflächen dadurch blind und die Küchenfronten unschön matt. 

Doch keine Panik, auch zukünftig müssen wir nicht auf unseren kleinen Helfer verzichten. Anstatt zu einem herkömmlichen Mikrofasertuch zu greifen, müssen wir es nur durch ein ganz bestimmtes ersetzen – nämlich ein Glasmikrofasertuch, auch Spiegelmikrofasertuch genannt. Durch seine Frischgrätenstruktur hinterlässt es beim Säubern weder Schlieren noch Mikrokratzer – so bleiben die Fronten, Glasscheiben und Spiegel auch nach mehreren Jahren noch strahlend schön.

4. Zu heißes Wasser

Wer zum Reinigen seines Holzbodens gerne zu heißem Wasser greift, der sollte nun die Ohren spitzen. Denn die hohe Wassertemperatur kann den Boden langfristig beschädigen und ihn zum Aufquellen bringen. Greift man dann noch zu einem alkoholischen Reiniger, ist das Chaos komplett. Denn dieser kann in Kombination mit dem heißen Wasser seine Reinigungskraft nicht vollends entfalten. Dadurch wird der Boden zwar gewischt, aber nicht vollständig vom Dreck befreit. Es lohnt sich daher, seine heimischen Putzmittel mal genauer unter die Lupe zu nehmen. 

5. Die Einwirkzeit nicht beachten

Putzmittel aufsprühen, kurz warten, abwischen und fertig – so sah es bisher bei uns aus, wenn wir unser Zuhause gereinigt haben. Aber auch hier schleicht sich unwissentlich ein Fehler ein. Denn manche Reinigungsmittel benötigen eine gewisse Einwirkzeit, um ihre Kraft zu entfalten. Daher lohnt es sich auch hier vor dem Auftragen des Produkts einen Blick auf die Beschreibung zu werfen und die empfohlene Zeit einzuhalten. 

Verwendete Quellen: fuersie.de, freundin.de, ordnungsliebe.net


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