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Produktivität steigern So holen Sie das Beste aus Ihrem Tag heraus

Produktivität steigern: Frau schreibt eine To-do-Liste auf Papier
© GaudiLab / Shutterstock
Die eigene Produktivität zu steigern bedeutet nicht, auf Pausen zu verzichten und durch den Alltag zu hetzen, ganz im Gegenteil. Wir verraten Ihnen, wie Sie mit einfachen Tricks Ihren Tag produktiver gestalten.

Haben Sie auch oftmals das Gefühl, am Ende des Tags vor lauter To-do’s trotzdem nichts geschafft zu haben? Haben Sie sich mit unwichtigen Details herumgeschlagen, die Ihnen kostbare Zeit im Alltag klauen? An so einem Punkt lohnt es sich, seine Arbeitsweisen, sei es im Job oder im privaten Umfeld, zu überdenken. Mit welchen Hilfsmitteln und Routinen könnte ich schneller und effektiver ans Ziel gelangen? Wir haben zehn einfache Tipps, die eigene Produktivität zu steigern:

1. Zeitfressende Gewohnheiten loslassen

Hand aufs Herz: Wie oft schauen Sie pro Tag auf Ihr Smartphone? 15 Mal? 20 Mal? 50 Mal? Viele Menschen können die Anzahl nicht bestimmen, da diesem Reflex in Denkpausen automatisch nachgegangen wird. Wir schauen nicht mehr nur nach einem Signalton auf unser Handy, wir greifen in regelmäßigen Abständen ganz automatisch danach. Solche verinnerlichten Rituale bremsen unsere Produktivität.

Schalten Sie deshalb Ihr Smartphone für eine gewisse Zeit aus oder legen Sie es in einen anderen Raum, um nicht in Versuchung zu geraten. Nutzen Sie Ihr Smartphone für eine Verschnaufpause bewusst und überlegen Sie, ob Sie Ihrem Kopf nicht auch auf andere Art eine Pause schenken können. Zum Beispiel mit einem zehnminütigen Spaziergang an der frischen Luft oder einer kurzen Meditation. Diese Routinen geben Ihnen mehr Kraft und Energie als das Scrollen durch Ihren Insta-Feed.

2. Selbstorganisation und Prioritäten

Vor einem stressigen Tag voller Aufgaben kann es helfen, sich am Vorabend eine To-do-Liste anzufertigen. Besonders anspruchsvolle Tätigkeiten sollen vor dem Mittag erledigt werden. Setzen Sie Prioritäten und achten Sie auf einen realistischen Zeitplan. Ebenso wichtig sind kleine Pausen zwischendurch, um dem Kopf und Körper die verdiente Entspannung zu schenken. Bei der Selbstorganisation können folgende Angewohnheiten helfen:

  • Aktuelle Kalendereinträge im Smartphone oder auf Papier
  • Tägliche To-do-Listen für den Tag
  • Prioritätensetzungen
  • Fangen Sie erst eine neue Aufgabe an, wenn die aktuelle erledigt ist

3. Ablenkungen identifizieren

Ertappen Sie sich im Alltag bei Gewohnheiten, die Sie stören und die Ihre Produktivität eindämmen? Notieren Sie sich diese Ablenkungen und achten Sie aktiv darauf, diese zu meiden. Schauen Sie sich diese Liste am Abend an und reflektieren Sie, ob Sie diese Störfaktoren heute vermieden haben.

4. Pausen erlauben

Wer seine Produktivität steigern möchte, sollten neben einer effizienten Arbeitsweise ebenso auf erholsame und festgesetzte Pausenzeiten achten. Sie sind der Motor für gute Ergebnisse und auf keinen Fall kleinzureden. Es lohnt sich, Pausen einzulegen, wenn Ihre Energiereserven noch nicht aufgebraucht sind, statt sich eine Auszeit zu gönnen, wenn Sie komplett erschöpft sind.

Achten Sie dabei auch auf die Signale Ihres Körpers. Fällt Ihnen die Arbeit zunehmend schwer, verwerfen Sie Ideen wieder oder sitzen Sie seit 15 Minuten vor einem weißen Blatt Papier? Dann ist nun der ideale Zeitpunkt für eine Pause, in der Sie sich achtsam einen Kaffee zubereiten oder für ein paar Minuten einen Spaziergang machen können. Das Verlassen des Arbeitsplatzes wird nach der Rückkehr Ihre Produktivität steigern und für einen klaren Kopf sorgen.

5. Auf erholsamen Schlaf achten

Wenn sie Ihre Akkus während des Schlafens nicht aufladen können, werden Sie Ihre Produktivität nicht steigern. Schlafen Sie jede Nacht mindestens acht Stunden und achten Sie auf eine gute Schlafhygiene. Verbannen Sie elektronische Geräte aus dem Schlafzimmer, sorgen Sie für eine angenehme Atmosphäre und halten Sie Ihre Schlafstätte aufgeräumt.

6. Frühsport treiben

Sport am Morgen hilft dem Geist aufzuwachen und schenkt Ihnen Energie und Motivation. Dafür müssen Sie nicht nach dem Aufstehen zehn Kilometer joggen. Morgenyoga oder belebendes Stretching macht Sie fit für den Tag. Solche kleinen Sport- und Selfcare-Einheiten bieten sich auch in der Mittagspause oder nach dem Feierabend an.

7. Feierabendzeiten festlegen

Eine feste Zeit für den Feierabend kann Ihre Arbeitsproduktivität sofort verbessern. Regen Sie Ihre Produktivitätssteigerung an, indem Sie Ihren Arbeitsplatz nach getaner Arbeit auch wirklich verlassen und die Tür hinter sich schließen. Ein guter Abstand zum Arbeiten ist essenziell, besonders im Homeoffice.

8. Multitasking vermeiden

Wer versucht, mehrere Aufgaben gleichzeitig zu erledigen, wird seine Produktivität nicht steigern. Ganz im Gegenteil. Durch das Konzentrieren auf zwei oder noch mehr To-do’s erledigen Sie nichts davon richtig und machen vermeidbare Fehler. Setzen Sie für eine hohe Produktivität lieber auf Singletasking – das Arbeiten an nur einer einzigen Sache.

9. Arbeitsplatz gestalten

Die Grundvoraussetzung für Produktivität ist ein angenehmer und optimal ausgestatteter Arbeitsplatz. Auch hier gehen wir im Homeoffice mit dem nicht-ergonomischen Küchenstuhl und den vielen Ablenkungen in der Wohnung Kompromisse ein. Wer kein separates Arbeitszimmer besitzt, sollte sich in seiner eigenen Wohnung einen ruhigen und aufgeräumten Winkel suchen und dort einen ergonomischen Arbeitsplatz einrichten. Ein Bürostuhl, Schreibtisch und eine indirekte Lichtquelle gehören zur Grundausstattung.

Mit Pflanzen lässt sich das Raumklima steigern, Ordnung auf dem Schreibtisch sorgt für einen fokussierten Geist und Entspannung. Motivierende Visuals, sanfte Wandfarben und viel Tageslicht verbessern die Stimmung sofort und lassen Sie Produktivitätssteigerungen sofort spüren.

10. Nach der 2-Minuten-Regel arbeiten

Es stehen Aufgaben an, die innerhalb von zwei Minuten erledigt werden können? Für mehr Gesamtproduktivität sollten diese Aufgaben als erstes erledigt werden. Das verhindert das Anhäufen von kleinen To-do's.

Diese 3 Faktoren bremsen Ihre Arbeitsproduktivität

  1. E-Mails: Bestimmen Sie feste Zeiten, zu denen Sie Ihre E-Mails lesen. Die ständigen Benachrichtigungen hemmen Ihre Produktivität und sorgen dafür, dass Sie abgelenkt werden.
  2. Meetings: Oftmals sind Meetings die reinste Zeitverschwendung. Besonders, wenn sie keine feste Agenda haben oder sich niemand vorbereitet hat. Gewöhnen Sie sich an, keinen Meetings beizuwohnen, die keine Agenda haben. Ein netter Hinweis an die Person, die das Meeting eingestellt hat, und schon profitieren direkt mehrere Menschen von der neuen Effizienz.
  3. Perfektionismus: Je nach Aufgabe kann ein übertriebener Perfektionismus Ihre Produktivität verringern. Das Pareto-Prinzip besagt, dass schon 20 Prozent des richtigen Inputs für 80 Prozent des Outputs sorgen können. Überlegen Sie sich, inwiefern sich diese Methodik auf Ihre To-do's adaptieren lassen.

Produktivität steigern: Zusammenfassung

Sie können Ihre Produktivität nicht von einem Tag auf den anderen um einhundert Prozent steigern. Doch Sie können jeden Tag ein wenig daran arbeiten. Achten Sie auf Ihre Selbstorganisation, das Ändern von bremsenden Gewohnheiten und auf regelmäßige Pausen. So gelingt die Produktivitätssteigerung nach und nach von ganz allein.

Mit diesen Methoden holen Sie ebenfalls das Beste aus sich heraus: ABC-Methode, SMART-Methode und ALPEN-Methode

Verwendete Quellen: comcave.de, karrierebibel.de

Gala

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