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Bride-Insights YouTube-Star Paola Maria über ihre Traumhochzeit auf Sardinien

Paola Maria Koslowski
Paola Maria Koslowski
© Paola Maria Koslowski
Erst Las Vegas, dann Sardinien: Paola Maria Koslowski hat bereits zweimal ihren Langzeitfreund Sascha geheiratet. Mit uns spricht sie über den schönsten Tag in ihrem Leben und verrät, dass sie sich auch noch eine dritte Hochzeit vorstellen könne.

Fragt man Paola Maria Koslowski, 26, was ihre Hochzeit in eine echte Traumhochzeit verwandelte, wird sie wohl gerade die Dinge aufzählen, die nicht geplant waren: Die Torte im Gesicht ihres Mannes Sascha, der Stromausfall auf Sardinien, die 40 Grad im Schatten, der Nervenkitzel. 

Doch gerade diese unvorhergesehenen Erlebnisse machten ihre Hochzeit zu etwas ganz besonderem. Wir haben die hübsche Italienerin mit eigenem YouTube-Kanal zum Wedding-Make-Up-Dreh mit Givenchy getroffen. Hier hat sie uns einige romantische, aber auch erstaunliche Details über ihre zweite Hochzeit auf Sardinien.

Bride-Insights von Paola Maria Koslowski 

Gala: Haben Sie sich an Ihrer Hochzeit auf Sardinien auch professionell schminken lassen? Und wie zufrieden war Sie mit dem Ergebnis?
Paola: Ich bin super kompliziert, wenn es darum geht, dass mich jemand Fremdes schminkt. Es gibt ganz wenige Menschen, die mich schminken dürfen (lacht). Ich weiß, es klingt komisch, aber ich bin da sehr eigen. Deswegen empfehle ich auch jeder Braut vorher ein Probe-Make-Up zu machen, da merkt man dann am schnellsten, ob die Chemie stimmt.

Was war Ihnen bei Ihrem Braut-Make-Up wichtig?
Ich trage generell am liebsten Nude-Lippenstifte. Deswegen waren meine Lippen am großen Tag auch eher dezent geschminkt, die Augen hingegen wurden schon etwas stärker betont. Auf falsche Wimpern habe ich jedoch bewusst verzichtet, denn ich wollte auf jeden Fall einen natürlichen Look. 

in Kooperation mit Givenchy Beauty

Paola Maria Koslowski: Es ist ihre zweite Hochzeit auf Sardinien

Sie haben als Paar zweimal geheiratet: Sowohl in Las Vegas, als auch auf Sardinien. Wie kam es dazu? 
Bei meinem Mann und mir kommen zwei Kulturen aufeinander: Die russische und die italienische. Unsere Eltern, unsere Freunde – alle hatten ihre eigenen Vorstellungen von unserer Hochzeit. Das wurde uns irgendwann zu viel und wir haben beschlossen, spontan in Las Vegas zu heiraten. Ganz nach dem Motto: Wir haben unsere verrückte Hochzeit in Las Vegas und die schöne, romantische Hochzeit im größeren Kreis auf Sardinien. 

Paola Maria Koslowski feierte ihre zweite Hochzeit auf Sardinien
Paola Maria Koslowski feierte ihre zweite Hochzeit auf Sardinien
© Paola Maria Koslowski

Würden Sie das genauso wieder machen?
Ich würde es genauso noch einmal machen. Vegas war einfach nur witzig und verrückt – das würde ich auch vielen Paaren empfehlen. Wir hatten einfach Spaß und ich als Braut hatte überhaupt nicht das Gefühl, perfekt aussehen zu müssen. Auch mussten wir nicht ständig schauen, ob es den Gästen gut geht, das Catering passt, die Deko steht, sondern konnten uns einfach nur auf uns konzentrieren. 

Paola Maria Koslowski: "Insgesamt haben wir für die Hochzeit vier Monate geplant"

Hatten Sie bei der zweiten Hochzeit auf Sardinien die Unterstützung einer Wedding-Plannerin?
Ja, glücklicherweise hatte ich eine tolle Wedding-Plannerin, die alles so umsetzen konnte, wie wir uns das vorgestellt haben. Und wenn ich ehrlich bin, ist es sogar noch schöner geworden. Insgesamt haben wir für die Hochzeit vier Monate geplant. 

Das ist aber überschaubar. Dabei bringt doch gerade eine Auslandhochzeit viel Organisation mit sich. Nun hatten Sie ja auch sogar zwei Hochzeiten im Ausland.
Ja, das stimmt. Doch alles in allem lief es super mit der Organisation. Das einzige Problem bestand darin, eine passende Location auf Sardinien zu finden. Aber ich habe noch nicht genug von Hochzeiten (lacht). Ich könnte mir sogar vorstellen, eine dritte Hochzeit zu feiern. Ich versuche schon die ganze Zeit meinen Mann davon zu überzeugen: Eine dritte Hochzeit in Deutschland in einem Schloss - das wäre meine Traumvorstellung! 

Social-Media-Guide für den großen Tag

Gab es eine Social-Media-Guide für Ihre Gäste am Tag Ihrer Hochzeit?
Ich habe meinen Gästen gesagt, dass es mir lieber wäre, wenn mein Mann und ich das erste Bild von unserer Hochzeit auf Instagram posten. Aber sonst gab es keine Tabus. Dadurch, dass nur der engste Kreis von uns eingeladen war, musste ich mir dahingehend auch keine Sorgen machen. 

Traumkleid vor Traumkulisse: Paola Maria heiratete in einem wunderschönen Kleid mit langer Schleppe und Meerjungfrauen-Schnitt. 
Traumkleid vor Traumkulisse: Paola Maria heiratete in einem wunderschönen Kleid mit langer Schleppe und Meerjungfrauen-Schnitt. 
© Paola Maria Koslowski

Gibt es etwas, dass Sie gerne vor der Hochzeit gewusst hätten? Einen Tipp zum Beispiel, den Sie jetzt ihren Freundinnen weitergeben würden? 
Ich glaube alle Fails, die passiert sind, haben die Hochzeit zu dem gemacht, was sie war.

Natürlich war ich nervös und aufgeregt, wir hatten bevor es losging in der Location zum Beispiel den ganzen Tag Stromausfall. Außerdem war es brütend heiß, um die 40 Grad.

Wir haben wirklich kurz vorher noch gezweifelt, ob die Hochzeit stattfinden kann. Aber selbst darauf möchte ich rückblickend nicht verzichten: Denn genau diese Aufregung, der Nervenkitzel und diese Ungewissheit hat die Hochzeit für mich noch besonderer gemacht. 

Sie sagten vorhin, dass Ihre Familien ihre ganz eigenen Vorstellungen von Ihrer Hochzeit hatten. Wie sind Sie mit diesen Erwartungen umgegangen? 
Ich habe viele Tipps und Ratschläge bekommen. Aber meine Mama und auch meine Schwiegermama kennen mich so gut und wissen, wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, dann setze ich das auch meistens genauso um. Und das ist auch meine Empfehlung an alle Bräute: auf sich selbst zu hören. Es ist egal, was irgendjemand anderes sagt: Es ist deine Hochzeit und du sollst sie so feiern, wie du das möchtest. Ich habe ganz oft das Gefühl, dass man als Braut damit beschäftigt ist, es den anderen Recht zu machen. Dabei geht es hier nur um eins: um das Brautpaar.

Team Bride: Paola Maria kurz vor ihrer Hochzeit. 
Team Bride: Paola Maria kurz vor ihrer Hochzeit. 
© Paola Maria Koslowski

Gab es in der Vorbereitung eine spezielle Aufgabenverteilung zwischen Ihnen und Ihrem Mann?
Nun gut (schmunzelt). Ich hatte ja auch die Hilfe der Wedding-Plannerin. Aber wenn ich mal was meinen Mann gefragt habe, dann kam oft der Satz: „Entscheide du, Schatz“ (lacht). Und dabei hatte ich schon aus zwanzig Teilen zwei ausgesucht und konnte mich dazwischen einfach nicht entscheiden. Dann war es oft der Fall, dass auch er beide schön fand. Das hat mich manches Mal in den Wahnsinn getrieben. Aber am Ende war er super happy mit allem und auch würde ich sagen, dass er an dem Tag viel emotionaler war als ich. 

"Die Gästeliste ist ein furchtbares Thema"

Wie schwer fiel Ihnen das Thema Gästeliste?
Das Thema Gästeliste ist wirklich ein furchtbares Thema, wenn nicht sogar das schlimmste in der gesamten Hochzeitsvorbereitung. Man möchte niemanden verletzten, doch nichtsdestotrotz kann man einfach nicht alle einladen. Ich finde auch, dass niemand böse sein sollte. Eine Hochzeit ist eben auch etwas super Intimes und Privates und man macht es dem Brautpaar nicht gerade einfacher, wenn man als ein nicht eingeladener Gast sich dahingehend beschwert. Denn solche Kommentare gab es bei uns leider auch. 

Wie lief Ihr Junggesellinnen-Abschied ab?
Auf Sardinien habe ich den tatsächlich selbst geplant, denn ich wollte meine Freundinnen überraschen. Ich hatte einen Beachclub gemietet und ihnen einen kleinen Korb mit Strandurlaub-Essentials geschenkt. Und der Junggesellinnen-Abschied in Las Vegas - darüber brauchen wir nicht sprechen, denn was in Vegas passiert, bleibt auch in Vegas (lacht).

Verwendete Quellen:Interview mit Paola Maria Koslowski

Gala

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