Nick Hornby wird 60: Die besten Bücher des Kultautoren

Mit seinen Romanen feierte er große Erfolge. Auch als Drehbuchautor ist Nick Hornby, der heute seinen 60. Geburtstag feiert, ein Star.

Happy Birthday! Nick Hornby feiert am 17. April seinen 60. Geburtstag. Der britische Schriftsteller kann auf einige große Erfolge zurückblicken, nicht nur was seine Romane betrifft. Auch als Drehbuchautor in Hollywood ist er gefragt. Diese Werke sollten Sie von ihm kennen.

Nick Hornby: Romane mit Kultfaktor

In Nick Hornbys autobiografischem Roman "Fever Pitch" dreht sich alles um Fußball oder besser gesagt, den FC Arsenal. Aber es geht auch ums Erwachsenwerden und natürlich die Liebe. Das Buch wurde zweimal verfilmt, 1997 mit Colin Firth (56), der in die Rolle von Englischlehrer Paul Ashworth schlüpfte. Das Leben des Arsenal-Fans ist in Ordnung - bis Sarah in sein Leben tritt. Die kann mit Pauls Leidenschaft für Fußball nicht wirklich viel anfangen... 2005 wurde Hornbys Stoff erneut verfilmt, mit Jimmy Fallon (42) und Drew Barrymore (42) in den Hauptrollen. Dieses Mal allerdings als Baseball-Film unter dem Titel "Ein Mann für eine Saison".

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©Gala

Musik statt Ball: Auch Hornbys Roman "High Fidelity" wurde mit John Cusack (50) in der Hauptrolle prominent verfilmt. In dem Buch beschreibt Hornby das Leben des Mitdreißigers Robert, der einen Plattenladen betreibt. Zusammen mit seinen Mitarbeitern Barry und Dick diskutiert er häufig über Musik. Dann wird Rob von seiner Freundin Laura verlassen. Er trifft sich daraufhin der Reihe nach mit seinen Top Fünf an Ex-Freundinnen, um herausfinden, woran die Beziehungen gescheitert sind. Laura geht ihm unterdessen nicht aus dem Kopf.

Bei "About a Boy" denken viele erst Mal an Hugh Grant (56). Die Romanvorlage stammt aber von Nick Hornby. 2002 kam der Film mit Grant als Will Freeman in die Kinos. Will hat finanziell ausgesorgt und genießt das Leben. Als er sich mit dem 12-jährigen Marcus (Nicholas Hoult) anfreundet, ändert sich allerdings plötzlich alles für ihn. Auch Hornbys "A Long Way Down" wurde verfilmt: Die vier Protagonisten Martin, Maureen, Jess und JJ begegnen sich darin beim Selbstmordversuch in der Silvesternacht auf dem Dach eines Hochhauses und geben sich das Versprechen, ihren Suizid bis zum Valentinstag aufzuschieben und sich umeinander zu kümmern. Die Hauptrollen spielen Pierce Brosnan (63), Toni Collette (44), Imogen Poots (27) und Aaron Paul (37).

Filmrollen

Meine Rolle? Deine Rolle!

Was wäre "Sister Act" wohl für ein Film geworden mit Bette Midler in der Hauptrolle? Angeblich soll de Schauspielerin jedoch Angst gehabt haben eine Nonne zu spielen. So sagte sie das Angebot ab und Whoppi Goldberg bekommt die Rolle der "Schwester Mary Clarence". Heutzutage ist der Filmklassiker ohne die beliebte Schauspielerin unvorstellbar. 
Michelle Pfeiffer gibt zu, dass sie sich nicht traute, die Rolle der "Clarice Starling" in dem Psycho-Klassiker "Das Schweigen der Lämmer" anzunehmen. Das Skript erscheint ihr zu düster. Stattdessen verkörpert Jodie Foster die Rolle der taffen FBI-Agentin. Aber jetzt mal ganz im Ernst, können wir uns heutzutage jemand anderes in dieser Rolle vorstellen? 
Auf den Schauspieler Jeremy Irons fällt eigentlich die erste Wahl für die Rolle des berüchtigten "Dr. Hannibal Lecter" in dem Psychothriller "Das Schweigen der Lämmer."Jedoch lehnt der Brite die Rolle ab. Seine Begründung: Er wolle nicht schon wieder eine düstere Rolle spielen. Letztendlich geht die schaurige Rolle an Anthony Hopkins. Er spielt im Jahr 1992 den berühmten "Dr. Hannibal Lecter" und gewinnt sogar den Oscar als "Bester Hauptdarsteller."
Denzel Washington lehnt die Rolle des "Detective David Milles" in dem Filmklassiker "Sieben" ab. Die Rolle soll dem Schauspieler einfach zu düster sein. Heute gibt Washington allerdings zu, dass er diese Entscheidung bereut. Brad Pitt hingegen freut sich über die Rolle des Kommissars. 

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Seine Drehbücher begeistern Millionen

Bekannt ist Hornby auch für seine Drehbücher, bereits zweimal war er für den Oscar nominiert: 2010 für das Skript zum Film "An Education" und 2016 für sein Drehbuch zum Streifen "Brooklyn". Bei "Der große Trip - Wild" mit Reese Witherspoon (41) hatte Hornby als Drehbuchautor ebenfalls seine Finger im Spiel.

Trotz seines Erfolgs nannte Hornby das Verfassen von Drehbüchern in einem Interview mit dem "Guardian" einmal "entmutigend" und "langwierig". Es gebe niemals ein Zeichen, dass man mal zu einem fertigen Produkt komme. "Eine schrecklich lange Zeit" verbringe man damit, sich zu fragen: "Was ist der Sinn dahinter? Dann wird alles umgesetzt und es läuft gut und du denkst: Meine Güte, das ist der Sinn dahinter".

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