Nachhaltigkeit: Öko-Tipps der Stars

Roter Teppich, grüner Alltag. In GALA verraten Prominente, wie sie Schritt für Schritt ihr Leben umweltfreundlicher machen 

Mit dem Obst- und Gemüsenetz zum einkaufen

YVONNE CATTERFELD
„Ich überlege mittlerweile genau, ob ich bestimmte Lebensmittel händeringend brauche oder nicht. Heißt: Ich will nichts mehr unnötig wegschmeißen müssen. Zum Einkauf nehme ich ganz automatisch meine Jutebeutel mit. Und Obst und Gemüse kaufe ich lose, also ohne Verpackung. Außerdem habe ich Plastikstrohhalme DURCH GLASHALME ERSETZT. Wovon ich absoluter Fan bin: Bienenwachstücher! Die sind eine klasse Alternative zu Frischhaltefolie, um Lebensmittel abzudecken. Und sie sehen auch noch hübsch aus. Insgesamt versuche ich einfach, nachhaltiger zu leben, aber da ist noch viel zu tun. PRINZIPIELL GILT: WENIGER IST MEHR. Man sollte achtsamer werden und auch mal Müll, der leider von manch einem irgendwo liegengelassen wird, aufheben und zur nächsten Mülltonne bringen. Es sind Kleinigkeiten, die viel bewirken können.“ 

SASHA
„Auch wenn es einem nicht leicht gemacht wird: Solange selbst Bio-Obst und Bio-Gemüse eingeschweißt werden, versuchen wir immer mehr, AUF PLASTIKVERPACKUNGEN ZU VERZICHTEN. Ein bisschen Unterstützung vom Gesetzgeber in Richtung Industrie wäre wünschenswert. Außerdem kaufe ich nur noch bei unserem Metzger, der sein FLEISCH DIREKT AUS DER UMGEBUNG holt, aus dem Alten Land. Auf diese Weise verzichtet er auf Tiertransporte. Und auch von Massentierhaltung hält er komplett gar nichts.“ 

FLORIAN DAVID FITZ 
„Man kann darüber streiten, ob man etwas Neues kaufen muss.  Aber es ist wichtig, dass die neuen Autos entwickelt werden! Deshalb will ich vom nächsten Jahr an ein Elektroauto fahren. DAZU EIN ÖKOSTROMVERTRAG, sonst ist der Auspuff ja nur ins Kohlekraftwerk verlagert. Was ich auch gut finde: Grundwasserwärmepumpen und gern auch mal Sommerurlaub zu Hause.“ 

BARBARA BECKER
„Früher war es wichtig, möglichst viele Kleidungsstücke zu besitzen. Heute habe ich Lieblingsstücke, die ich immer wieder trage. Andere Sachen verschenke ich dann gern an Freundinnen. Was mir auffällt: Der Recycling­ Gedanke steckt IN AMERIKA NOCH IN DEN KINDERSCHUHEN. Wenn ich nach Deutschland komme, bin ich immer begeistert zu sehen, wie viel die Menschen hier wieder verwerten."

Öko-Vorbilder

Diese Stars setzen sich für die Umwelt ein

Til Schweiger geht als Öko-Vorbild voran bzw. heraus aus dem Supermarkt: Statt einer Einweg-Tüte trägt er seinen Einkauf in einer Tragetasche nach Hause. In seinem Instagram-Post verweist er auf die Ökobilanz von Papiertüten, die auch nicht besser abschneidet als die von Plastik.
Jane Fonda engagiert sich gemeinsam mit anderen Demonstranten bei einem Klimaprotest in Washington. Für ihre Aktion wird die Schauspielerin verhaftet und muss eine Nacht im Gefängnis verbringen. 
Stolz erntet Camila Alves ihr selbstangebautes Herbstgemüse aus dem heimischen Garten. 
Nina Bott setzt in vielen Dingen bereits auf Nachhaltigkeit. Und auch unterwegs will die Moderatorin keinen Müll produzieren und trinkt ihren Tee daher aus dem "Recup"-Pfandbecher. 

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HANNES JAENICKE
„Nahrungsmittel kaufe ich so weit wie möglich Bio und Fairtrade. Und in Flaschen der „Recyclat“­ - Initiative, das heißt, aus recyceltem Altplastik. Um den Plastikflaschenwahnsinn - und nebenbei auch das Geschleppe - zu vermeiden, NUTZE ICH WASSER­SPRUDLER. Meine Klamotten sind gebraucht gekauft oder von nachhaltigen Herstellern. Ich betreibe ausschließlich nicht­motorisierten (Wasser­-)Sport wie Surfen, Kiten oder Segeln. Und bei Reisen privater Natur meide ich das Fliegen möglichst. Die einfachste Orientierung in Sachen Nachhaltigkeit sind die drei großen R: Reduce, Reuse, Recycle. Für mich bedeutet das auch: möglichst wenig Fleisch essen, VIEL FAHRRAD UND ÖPNV FAHREN. Nix wegwerfen. Neues nur kaufen, wenn es unbedingt nötig ist. Wichtig bei all dem: Nie den Humor verlieren!“ (Lese­Tipp: Am 13. September er­scheint Hannes Jaenickes Buch „Aufschrei der Meere. Was unsere Ozeane bedroht und wie wir sie schützen müssen“. Ullstein, 328 S., 19,99 Euro)

MICHELLE HUNZIKER 
„Unsere Tochter Sole ist zwar erst fünf Jahre alt, aber sie hat uns schon für das Thema Umweltschutz sensibilisiert. Sie fragt, warum alles in Plastik eingeschweißt ist. Und sie wollte wissen, was sie mit ihrem BONBONPAPIER machen soll, weil sie die Welt damit nicht verschmutzen will. Seitdem achten wir viel mehr darauf.“

TOMASO TRUSSARDI 
„Das große Ziel ist eine Kreislaufwirtschaft, in der Ressourcen wiederverwertet werden. Es geht um jedes Detail. Bei uns in der Firma gibt es Wasserspender. Zudem stellen wir unseren Mitarbeitern ALUMINIUMFLASCHEN zur Verfügung, um den Gebrauch von Plastikflaschen zu reduzieren. Und in unserer Produktion versuchen wir, auf den Einsatz von umweltbelastenden Substanzen wie Chrom und Blei zu verzichten.“ 


STEPHANIE STUMPH
"Ich hatte noch nie ein Auto, fahre ausschließlich mit den Öffentlichen. Wenn das Ziel innerhalb einer Stunde erreichbar ist, gehe ich zu Fuß und höre dabei Podcast. Gerade mag ich Charlotte Roches „Paardiologie“. Jede Plastiktüte verwende ich so lange es geht und nutze sie dann noch als Mülltüte. Ich esse kaum Fleisch und verwende alte Drehbücher seitenweise zum Aufkleben meiner Steuerbelege." 


     

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