Michelle Obama + Co.: Sag mir, wo die Blumen sind

Hochsaison für prominente Hobbygärtnerinnen wie Cindy Crawford und Michelle Obama: Jetzt greifen sie zur Schaufel, um im Sommer die volle Blütenpracht zu genießen. "Gala" verrät ihre Tipps und Tricks - und präsentiert Traumreisen in Blumenparadiese

Cindy Crawford schlendert mit zufriedenem Blick durch den Garten ihrer Hacienda im kalifornischen Brentwood. "Der Aufwand hat sich wieder gelohnt", sagt sie und streicht dabei sanft über die gut gedeihenden Rosen und den duftenden Lavendel. Das ehemalige Supermodel ist leidenschaftliche Hobbygärtnerin und mit dieser Passion nicht allein. Alljährlich zieht es Stars wie Ellen DeGeneres, Zooey Deschanel und Nicole Kidman im Frühjahr vom roten Teppich ins kahle Beet. Dort ackern sie wie die Wühlmäuse, entfernen altes Gestrüpp, lockern die vom Winter beanspruchten Böden auf - und stürmen anschließend die Gartencenter.

Alles drin! Schauspielerin Naomi Watts hat die Gartenabteilung des "Home Depot" in Los Angeles gestürmt. Die Objekte der Begierde: violette Hortensien, Lavendel und jede Menge Blumenerde. Gut, dass ihr SUV so einen großen Laderaum hat.

Nach der Shoppingtour mit Ehemann Rande Gerber macht sich Cindy Crawford gleich ans Werk, die frisch gekauften Rosenstauden einzubuddeln. "So nah an Mutter Natur zu sein ist ein befreiendes Gefühl", bekennt sie. Auch Naomi Watts weiß, wie sie ihren Garten in diesen Tagen in Schwung bringt: mit Hortensien und Ringelblumen. Die haben jetzt Pflanzsaison und sorgen später mit ihren pudrigen Tönen für romantisches Flair. Watts’ Farbtipp für dieses Frühjahr lautet: Violett in allen Nuancen. Aber, Achtung: Nicht jede Blume darf gleich ins Beet gepflanzt werden. Empfindliche Sommerexemplare wie Löwenmaul oder Levkojen sollte man im April in kleinen Töpfen vorkultivieren - im Gewächshaus oder auf der Fensterbank. Nach den Eisheiligen im Mai können sie dann in die Gartenbeete umgesetzt werden. Frostharte Pflanzen wie Lilien dürfen dagegen bereits jetzt raus

Ernährung

Diese Lebensmittel gehören nicht in den Gefrierer

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Klappt nicht immer: Lebensmittel in den Gefrierer packen damit sie länger halten.
©Gala

Wer wie das Schauspieler-Ehepaar Jennifer Garner und Ben Affleck samt Kindern gern blickgeschützt hinter hohen Hecken lebt, ist gut beraten, Ende des Monats Rhododendren zu pflanzen. Die zart blühenden Sträucher werden bei genügend Platz und reichlicher Wässerung mehrere Meter hoch. Für den heimischen Balkon genügen als Sichtschutz hingegen schon ein paar Rankgitter, an denen sich Kletterpflanzen wie Wicke oder Passionsblume hochwinden.

Wer sich durch viel Arbeit sein eigenes Paradies geschaffen hat, präsentiert es auch gern anderen. Wie US-Talkerin Oprah Winfrey: Sie lädt regelmäßig zu sich ein, um stolz Blütenpracht und frische Ernte zu zeigen. "Garden-Hopping" ist weltweit angesagt, auch immer mehr Reiseanbieter haben jede Menge Retreats in der Natur im Angebot. Beim Anbieter Baur-Reisen vom Bodensee zum Beispiel können Fans des gepflegten Grüns aus einem bunten Potpourri auswählen. Im Rahmen individuell gestalteter Trips geht es zu den endlosen Blumenfeldern Südafrikas oder durch Englands malerische Cottage-Gärten.

Öko-Vorbilder

Diese Stars setzen sich für die Umwelt ein

Til Schweiger geht als Öko-Vorbild voran bzw. heraus aus dem Supermarkt: Statt einer Einweg-Tüte trägt er seinen Einkauf in einer Tragetasche nach Hause. In seinem Instagram-Post verweist er auf die Ökobilanz von Papiertüten, die auch nicht besser abschneidet als die von Plastik.
Jane Fonda engagiert sich gemeinsam mit anderen Demonstranten bei einem Klimaprotest in Washington. Für ihre Aktion wird die Schauspielerin verhaftet und muss eine Nacht im Gefängnis verbringen. 
Stolz erntet Camila Alves ihr selbstangebautes Herbstgemüse aus dem heimischen Garten. 
Nina Bott setzt in vielen Dingen bereits auf Nachhaltigkeit. Und auch unterwegs will die Moderatorin keinen Müll produzieren und trinkt ihren Tee daher aus dem "Recup"-Pfandbecher. 

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Topmodel Alessandra Ambrosio lässt den Blick durch das "Armstrong Garden Center" schweifen, vorbei an Petunien und Geranien.

Für viele Prominente ein Must ist der Besuch der jährlich im Mai stattfindenden Chelsea Flower Show: Auf dem Gelände des Royal Hospital in London toben sich etwa 600 Aussteller und Gartenarchitekten aus und zeigen, was die Neuzüchtungen für Blüten treiben. Prinz Charles und seine Camilla sind begeisterte Fans und gewiss auch bei der 101. Show (20. bis 24. Mai) mit dabei.

Hollywood-Star Nicole Kidman ist hingegen so viel unterwegs, dass sie froh ist, wenn sie zwischen den Drehtagen Zeit für ihren Biogarten findet. Auf ihrer Farm in Tennessee pflanzt sie Kräuter und Gemüse. Sie sagt, das liege ihr in den Genen: "Gärtnern und Anpflanzen ist seit Generationen das Hobby der Kidman- Frauen."

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Auch Michelle Obama setzt auf Selbstversorgung, direkt im Garten des Weißen Hauses. Etwa mit Tomaten und Radicchio. Beide gehören zu den Sorten, die erst nach der letzten Frost periode ausgepflanzt werden dürfen. Dann lautet das weitere Prozedere: Erde tief lockern, pro Quadratmeter gut drei Liter Kompost einarbeiten - und wie bei allen frisch gesetzten Pflanzen ringförmiges Angießen nicht vergessen! "Jedes Gemüse hat seine individuellen Bedürfnisse", heißt das Garten-Motto von Amerikas First Lady. Etwa Bohnen: Zwischen den Pflanzen sollte immer einjähriges Bohnenkraut ausgesät werden. Das ist gut fürs Aroma und hält Tierchen fern.

Und last but not least ist da ja noch der angenehme Nebeneffekt, den die Gartenarbeit mit sich bringt: Sie hält fit. Körperlich und seelisch. Also ab ins Beet!

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