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Maxime Herbord "Ich wusste irgendwann einfach, dass David der Richtige für mich ist"

Maxime Herbord
Maxime Herbord
© Getty Images
Noch hat Ex-Bachelor-Kandidatin Maxime Herbord keinen Ring am Finger. Doch mit Freund David Friedrich hat sie schon einmal den richtigen Mann an ihrer Seite. Wie sie sich ihre gemeinsame Hochzeit vorstellt und warum es nicht auf Anhieb zwischen den beiden gefunkt hat - im GALA-Interview hat sie es verraten. 

In der TV-Show "Der Bachelor" hat Maxime Herbord, 26, ihre große Liebe nicht gefunden. Sie gab Daniel Völz einen Korb und beschloss in Woche sechs die Show zu verlassen. Dennoch hat sie ihre Teilnahme dort zu ihrer großen Liebe geführt: David Friedrich, 30, ebenfalls ehemaliger Bachelorette-Kandidat. Die studierte Grafikdesignerinnen und der Musiker sind seit Anfang 2019 ein Paar und wohnen mittlerweile auch zusammen. Folgt jetzt bald der nächste Schritt?

Wir haben mit der 26-Jährigen über das Thema Hochzeit gesprochen. Im Interview verrät uns Maxime nicht nur, wie sie sich ihren großen Tag vorstellt und warum sie David niemals selbst die Frage aller Fragen stellen werde,  sondern auch, warum David "der Richtige" für sie ist. 

Maxime Herbord im GALA-Interview

GALA: Seit Juni 2019 sind Sie und David zusammen gezogen, haben Sie schon einmal über das Thema Hochzeit gesprochen?
Maxime: Ja, haben wir, obwohl es auch eher in einem Nebensatz war. Aber wir können es uns beide zu mindestens vorstellen. 

Gab es den klassischen Moment in Ihrer Beziehung, in dem Sie gemerkt haben: "David ist der Richtige für mich“?
Wir kennen uns seit Ende 2017, aber es hat ein bisschen gedauert bis wir zusammen gekommen sind. Am Anfang war sich David nicht wirklich sicher, was unsere Beziehung angeht – für mich war es schneller klar: Wir gehören zusammen.

Über diese vermeintliche Bachelor-WhatsApp-Gruppe aber nicht, oder?
(Lacht). Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob diese Gruppe wirklich existiert, falls ja: Bin ich nicht drin. Nein, im Ernst: David hat mir auf Instagram geschrieben und wir haben uns wirklich nett unterhalten. Das erste Mal getroffen haben wir uns dann auf einer Willi-Herren-Party in Köln. Auf Anhieb gefunkt hat es allerdings nicht. 

Warum? Haben Sie anfangs um die Liebe kämpfen müssen?
David hat mich zu Beginn getestet. Er wollte abklopfen, wie wichtig mir Publicity ist, um wahrscheinlich abzuwägen, wie ernst ich die Sache mit ihm nehmen könnte. Das hat mich anfangs etwas abgeschreckt – denn von uns beiden ist ja letztlich er derjenige, der ins Dschungelcamp gegangen ist (lacht).

Aber dann hat sich alles in die richtige Richtung entwickelt ... 
Zwar haben wir uns nach unserem ersten Treffen lange nur als Freunde getroffen, aber ich habe mich nach einer Zeit in ihn verguckt. Ich wusste ab einem bestimmten Punkt einfach, dass David der Richtige für mich ist. Das habe ich ihm dann auch so gesagt und mein Mut hat sich ausgezahlt: Die Schleife der Unsicherheit vor unserer Beziehung hat uns jetzt richtig zusammengeschweißt. 

Vielleicht läuten dann ja auch demnächst die Hochzeitsglocken! Unterscheiden sich denn Ihre jeweiligen Vorstellungen von einer Hochzeit?
Wir möchten jedenfalls beide nicht in einer Kirche heiraten, sondern lieber im Freien – da sind wir uns schon einmal einig (lacht). Auch eine Auslandshochzeit kommt eher nicht in Frage, da es organisatorisch gesehen ja doch ziemlich aufwendig ist. Deswegen wird es wohl wenn eine Hochzeit in Deutschland. 

... auch praktisch für die Verwandtschaft, die sich dann ja nicht in den Flieger setzen müssten.
Das stimmt! Bei mir hält sich das mit der Anzahl der Verwandten zwar in Grenzen, aber David hat eine sehr große Familie – und auch einen sehr großen Freundeskreis. Aber kein Problem, das kriegen wir schon irgendwie hin (lacht).

Ist dann nur vielleicht eine Budgetfrage.

Ich bin der Ansicht, dass man für eine Hochzeit nicht zwingend Unmengen an Geld ausgeben muss, damit sie schön wird.

Wollten Sie denn immer heiraten?
Tatsächlich wollte ich auch immer heiraten  - schon als kleines Mädchen habe ich mir meine Hochzeit vorgestellt. Und das obwohl, meine Eltern geschieden sind. Aber das hat mir eben auch gezeigt, dass es nicht immer perfekt endet. 

Maxime Herbord: "David fände es schlimm, wenn ich ihm den Antrag machen würde"

Könnten Sie sich denn auch vorstellen, dass Sie als Frau den Antrag machen?
Ich glaube David fände es ganz schlimm, wenn ich ihm da zuvor kommen würde. Er ist, was das angeht, sehr klassisch gestrickt. Aber nichtsdestotrotz finde ich es klasse, wenn Frauen die Initiative ergreifen und dem Mann einen Heiratsantrag machen. 

Gibt es für Sie ein No-Go in Sachen Antrag?
Für mich wäre es schlimm, wenn mich David vor Publikum fragen würde, ob ich seine Frau werden möchte. Solch einen intimen Moment würde ich ungern mit anderen – oder gar fremden - Menschen teilen wollen. 

Erwarten Sie denn in nächsten Monaten einen Antrag?
Ich nicht, aber meine Follower schon (lacht). Die schicken mit jedes Mal, wenn ich mit David in den Urlaub fliege, Nachrichten und fragen, ob er mir einen Antrag mache – richtig verrückt. 

Setzt Sie das unter Druck?
Noch hält es sich in Grenzen. Ich glaube, es kann emotionaler werden, wenn es um das Thema Nachwuchs geht.

Ist das denn schon ein Thema bei Ihnen?
Nein, noch nicht so richtig. Wir haben für uns beschlossen, dass wir über das Thema "Nachwuchs“ erst in drei Jahren nachdenken wollen. Außerdem weiß David auch, dass ich am liebsten erst heiraten und dann Kinder bekommen möchte. 

Schreckt Sie das manchmal ab, solche intimen Momente, wie eine Verlobung oder Hochzeit, mit Ihren Followern zu teilen? 
Ich gehöre nicht zu den Personen, die ihre Verlobung eine Stunde nach dem Antrag auf Instagram teilen würden. Bei mir muss auf jeden Fall etwas Zeit vergehen, bevor ich es öffentlich mache. An der Hochzeit selbst würde ich mein Handy am liebsten einschließen, damit ich voll und ganz diesen besonderen Tag genießen kann. 

Was sagen Sie zu Influencern oder prominenten Persönlichkeiten, die ihre Hochzeit vermarkten – nervt Sie das?
Es scheint ein absoluter Trend zu sein, seine Hochzeit auf Instagram zu vermarkten.

Mich persönlich nervt es, wenn die eigene Hochzeit als ein Push für mehr Reichweite "missbraucht“ wird. 

Ihre Teilnahme beim "Bachelor" bereut Maxime nicht

Nun haben Sie und David beide versucht im Fernsehen die große Liebe zu finden. Sie beim "Bachelor“, David bei der "Bachelorette“. Bereuen Sie Ihre Teilnahme?
Nein auf keinen Fall. Denn nur so habe ich David ja auch kennen gelernt. Obwohl ich natürlich sagen muss, dass "Der Bachelor“ eine ganz verrückte Erfahrung für mich war. Ich habe während der Show gemerkt, dass das einfach nicht meine Welt war, weswegen ich ja auch freiwillig gegangen bin. Aber nichtsdestotrotz hat mich der Weg zu David gebracht. 

Warum haben Sie sich damals beworben?
Meine beste Freundin hat mich damals einfach angemeldet, ich wusste davon gar nichts. Als ich dann den Anruf erhalten habe, war ich einfach neugierig und bin zum Casting gegangen. Meine Mama meinte letztlich, dass ich einfach ich selbst bleiben solle und dann könne auch nicht so viel schief gehen – ja, und so habe ich letztlich das Abenteuer gewagt.

www.instagram.com/maximeee

Im Gegensatz zu David gab es beim damaligen Bachelor Daniel Völz also nicht auf Anhieb dieses Gefühl von "Er ist der Richtige“, oder?
Es hat bei Daniel Völz sehr lange gedauert, bis wir ein Einzeldate hatten. Zwar habe ich bei Gruppendates schon schnell gemerkt, dass er nicht so meins ist, aber ich wollte noch ein Einzeldate abwarten. Aber freiwillig aus der Show auszutreten, war schon ein harter Schritt.

... der sich gelohnt hat. Und jetzt wissen Sie beide, was Sie aneinander haben.
Ja total. An David mag ich besonders, dass er so familiär ist. Seine engsten Freunde behandelt er wie seine Familie und das finde ich einfach nur toll. Auch gibt sich David an manchen Stellen oder in manchen Situationen besonders taff, aber ich weiß, dass er auch eine sehr weiche Seite hat. Und eine sehr humorvolle (lacht). 

Ein gesunder Umgang mit Instagram & Co. ist dem Paar sehr wichtig

Haben Sie als Paar einen gesunden Umgang mit Social Media?
Ja, das haben wir. Denn David und ich stellen Social Media beziehungsweise Instagram niemals vor unsere Beziehung. Wenn wir merken, dass uns dieses permanent online sein gerade nicht gut tut, machen wir eine Pause. Mir ging es Ende letzten Jahres wegen Social Media nicht so gut, ich brauchte einfach eine Pause. Und David hat mich dahingehend sehr unterstützt und mich auch ermutigt, eine Auszeit zu nehmen. Ich versuche jetzt beispielsweise zu vermeiden, Menschen zu folgen, die ich nicht kenne. Generell kann ich jedem empfehlen, ab und an durch seine Liste zu scrollen und Menschen zu entfolgen, die einem nicht gut tun. 

Sind Sie froh, noch ein zweites Standbein zu haben und nicht zu einhundert Prozent von Instagram abhängig zu sein?
Ich habe einen Bachelor in Kommunikationsdesign gemacht und ich bin tatsächlich auch noch nebenher in dem Bereich hobbymäßig tätig. Ich designe beispielsweise Hochzeitseinladungen. Außerdem bin ich gerade dabei, mein eigenes Kinderbuch zu zeichnen – und das macht mir sehr viel Spaß. 

Verwendete Quellen: Interview mit Maxime Herbord

Gala

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