Linkin Park: Konzert zu Ehren von Chester Bennington

Besondere Geste für ihren verstorbenen Freund: Die Band Linkin Park wird im Oktober in Los Angeles ein Konzert für Chester Bennington spielen

Chester Bennington (†), Mike Shinoda

Die Band Linkin Park wird ihren verstorbenen Frontmann Chester Bennington (1976-2017) mit einem Konzert auf der Hollywood Bowl in Los Angeles ehren. Die Show soll am 27. Oktober stattfinden, wie die Gruppe nun bekannt gab. Bennington hatte sich am 20. Juli das Leben genommen.

Linkin Park stellen sich auf "emotionale Achterbahnfahrt" ein

"Ich weiß, dass es eine emotionale Achterbahnfahrt werden wird, aber wenn wir darüber sprechen, wenn wir uns auf die Show konzentrieren, können wir das Leben feiern", wird Linkin-Park-Mitbegründer Mike Shinoda (40) von "KROQ" zitiert. In einem Statement auf der Website der Band wird eine "unvergessliche Nacht der Musik" versprochen. Auch andere Künstler sollen auf die Bühne kommen. Der Erlös aus der Show werde gespendet, heißt es weiter.

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Chester Benningtons Witwe will mit Video aufrütteln

Linkin Park veröffentlichte zudem ein Musikvideo zu "One More Light" aus dem aktuellen Album. Darin ist Bennington, der unter Depressionen litt, auf der Bühne zu sehen, umgeben von Fans, auch wie er hinter der Bühne mit seinen Bandmitgliedern scherzt, zeigt der Clip. Talinda Bennington (41), die Witwe des Sängers, will ebenfalls mit einem Video aufrütteln. Auf Twitter schrieb sie: "Mein nächster Tweet ist der persönlichste Tweet, den ich je abgesetzt habe. Ich zeige dies, damit ihr wisst, dass Depressionen kein Gesicht oder eine Stimmung haben." Kurz darauf teilte sie ein Video, in dem unter anderem einer ihrer Söhne und ihr verstorbener Mann auftauchen. Sie sitzen an einem Tisch und albern herum.

"Er hat uns so sehr geliebt und wir haben ihn geliebt", schreibt Benningtons Witwe unter anderem. So hätten die Depressionen des Musikers für seine Familie ausgesehen. Das Video sei nur 36 Stunden vor seinem Tod entstanden. Dazu setzt sie den Hashtag "#fuckdepression".

Hilfe bei Depressionen bietet die Telefonseelsorge unter der kostenlosen Rufnummer: 0800/111 0 111

Die Abschiede 2017: Um diese Stars trauern wir

Verstorbene Stars 2017

24. Dezember 2017: Heather Menzies-Urich (68 Jahre)  Schauspielerin Heather Menzies-Urich ist an Heiligabend an den Folgen eines Hirntumors im Alter von 68 Jahren verstorben. 
10. Dezember 2017: Otto Kern (67 Jahre)  Der deutsche Designer ist im Alter von nur 67 Jahren gestorben. Als "Hemdenkönig" bekannt geworden, erlag der Mode-Star in seiner Wahlheimat Monaco ganz unerwartet einem Herztod.
6. Dezember 2017: Johnny Hallyday (74 Jahre)   Er war Frankreichs Elvis Presley. Jetzt ist der französische Musiker und Schauspieler gestorben. In der Nacht zu Mittwoch ist Johnny Hallyday im Alter von 74 Jahren seinem Krebsleiden erlegen.
4. Dezember 2017: Christine Keeler (75 Jahre)   Sie war Model und Tänzerin. Besondere Bekanntheit hat Keeler in den Sechzigern erlangt, als sie eine Affäre mit dem britischen Kriegsminister John Profumo und zeitgleich mit dem sowjetischen Marineattaché und GRU-Agenten Jewgeni Iwanow eine Beziehung pflegte. Diese Dreiecksbeziehung wurde später als Profumo-Affäre bekannt und war 1963 einer der Gründe für den Fall der Regierung Harold Macmillans. Christine Keeler hat seit Längerem an einer Lungenerkrankung gelitten; nun ist sie gestorben.

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