Bildung 2020: Was ich meinen Kindern wirklich beibringen möchte

In unserem Projekt "GALA - We Are Family" beleuchten wir das Familienleben mit all seinen Höhen und Tiefen. Heute macht sich Redakteurin und Mama Kathrin Gedanken darüber, was sie ihrem Sohn wirklich beibringen will und wieso die Schule nicht immer auf das echte Leben vorbereitet.

Wie bereiten wir unsere Kinder auf die Welt von morgen vor?

Bitte, Danke, Entschuldigung - drei Wörter, die leider nicht zum Sprachgebrauch eines jeden Erwachsenen gehören. Dabei könnte es so leicht sein: Würden wir schon unseren Kindern beibringen, sie richtig anzuwenden, könnte unsere Gesellschaft freundlicher, respektvoller und besser kommunizieren. In der Schule stehen hingegen Mathe, Erdkunde und Physik auf dem Stundenplan.

Die Schule des Lebens

Für jemanden wie mich, der Kommunikation und Sprache zu seinem Beruf gemacht hat, sind verbale Fähigkeiten selbstverständlich. Aber sind sie heute, morgen, in zehn Jahren auch auf dem Arbeitsmarkt gefragt? Und werden sie eine Familie ernähren können? Das weiß wohl niemand.

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©Gala

Wir zerbrechen uns den Kopf darüber, welche Karrierechancen unsere Kinder in Zeiten von Globalisierung, Digitalisierung und Einsparmaßnahmen an allen Ecken und Enden noch haben werden. Dabei ist die viel wichtigere Frage doch eigentlich: Was müssten wir ihnen beibringen, damit sie später ein glückliches Leben führen - und nicht nur ein erfolgreiches.

“When I was 5 years old, my mother always told me that happiness was the key to life. When I went to school, they asked me what I wanted to be when I grew up. I wrote down ‘happy’. They told me I didn’t understand the assignment, and I told them they didn’t understand life.” - John Lennon

Dieses Zitat von John Lennon begleitet mich schon viele Jahre durchs Leben. Doch erst jetzt, als Mutter, habe ich wirklich verstanden, was damit gemeint ist. Bildung - das ist nichts, was man in der Schule oder der Universität lernt. Nicht ausschließlich jedenfalls.

Lachen, Lieben, Lebensfreude - das ist es doch, was ein glückliches Leben ausmacht.

Glück statt Erfolg als höchstes Gut

Bildung macht uns zu unabhängigen, empathischen Menschen. Menschen, die arbeiten, um zu leben, und nicht leben, um zu arbeiten. Die einen "Stairway to Heaven" nicht mit der Karriereleiter gleichsetzen. Wenn wir schon heute beginnen, unseren Kindern Werte wie Menschlichkeit, Hilfsbereitschaft, Anpassungsfähigkeit, Offenheit, Toleranz und Loyalität zu vermitteln, dann werden sie sich in jeder Welt zurechtfinden. Ganz egal, wie diese Welt dann aussieht.

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