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Jorge González im GALA-Interview "Ich will nie einen dicken Bauch!"

 Jorge González
© instagram.com/jorgechicaswalk
Jorge González hat plötzlich ganz viele Muckis! In GALA lüftet er sein Fitness-Geheimnis – zum Nachmachen

High Heels und Sixpack: Wie passt das zusammen? Im Fall von Jorge González ganz hervorragend. Zum Fitness-Shooting in der Hamburger Hafencity allerdings erscheint der Choreograf und Catwalk-Trainer, Stylist und "Let's Dance"-Juror (RTL, freitags, 20.15 Uhr) in flachen Turnschuhen.

Fünf Monate vor seinem 50. Geburtstag ist er in der Form seines Lebens. Der Grund dafür ist 24 Jahre alt, spricht sehr klar, aber immer mit sanfter Stimme und versteckt seine eigenen Muskeln heute unter einem olivgrünen Jogginganzug: Pietro Lucifora, Ex-Fußballprofi und einer der exklusivsten Personal Trainer Deutschlands, bereitete auch Boxerin Susi Kentikian für ihren Weltmeisterkampf vor. Jorge verhalf er in 100 Stunden zum Sixpack. "So viel Ehrgeiz habe ich selten gesehen", versichert Pietro Lucifora.

Jorge, in shape waren Sie ja schon immer, aber Ihr Body hat sich deutlich verändert …

Ich habe schon immer gerne Sport gemacht. Als Teenager gehörte Fechten zu meinen Hauptsportarten, ich war im Jugend-Nationalteam von Kuba. Das habe ich geliebt, ich fühlte mich da wie eine Ballerina. Ich habe auch schon immer viel getanzt, Volleyball gespielt und bin ins Gym gegangen. Denn es ist mir wichtig, gesund und fit zu bleiben. Vor sechs Monaten habe ich mir dann zum ersten Mal einen Personal Trainer gesucht und begonnen, intensiv mit Pietro zu trainieren.

Mit welchem Ziel?

Im August Jahr werde ich 50 Jahre alt, da habe ich mir gedacht: Ich möchte mir beweisen, dass ich noch fit bin und meinen Körper immer noch in Szene setzen kann, ohne dass es mir peinlich sein muss. Außerdem wollte ich wieder einen Sixpack haben. Am Anfang war es sehr schwierig. Denn Fitness ist nicht nur eine Frage der Übungen, sondern auch eine Frage der Ernährung. Es ist etwas anderes, ob man nur so für sich trainiert oder mit einem Personal Trainer. Da kann man halt nicht schummeln.

Sind Sie ein disziplinierter Mensch?

Ja. In meiner Arbeit bin ich 150 Prozent diszipliniert, egal was ich tue. Bei dem Sport, den ich jetzt mache, geht es mir auch darum zu zeigen: Es ist nie zu spät, Veränderungen vorzunehmen! Ich sehe viele Freunde um die 50, die einen dicken Bauch bekommen, über Schmerzen klagen und sich immer schlechter bewegen können. Da denke ich mir: Nee, das will ich nicht.

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Abgesehen von der sichtbaren Veränderung – fühlen Sie sich jetzt auch anders?

Natürlich! Wenn man viel Sport macht, geht das auch ganz stark auf die Seele. Endorphine werden freigesetzt, Glückshormone, man fühlt sich einfach gut. Man spürt seinen Körper mehr, fühlt, dass man etwas für sich getan hat. Früher, als ich im Gym alleine trainiert habe, habe ich manchmal auch ganz falsche Übungen gemacht und hatte oft Rückenschmerzen. Aber seit ich mit Pietro trainiere, habe ich keine Rückenschmerzen mehr, weil wir gezielt Übungen ausgesucht haben, die meinen Rücken stärken.

Man sieht Ihnen Ihr Alter nicht an. Inwieweit spüren Sie es?

Ich denke, älter zu werden ist ein Prozess, der auch sehr schön ist. Jedes Alter, jede Phase, hat auch etwas Schönes. Eigentlich merke ich gar nicht, dass ich 50 werde. Ich sehe diese Zahl: fünf, null. Aber innerlich fühle ich mich immer noch wie mit 20. Wenn ich mit Freunden tanzen gehe, die unter 30 sind, halten die oft nicht so lange durch wie ich! Ich glaube, die körperliche Kondition ist sehr wichtig – aber die mentale Einstellung ist noch wichtiger.

Was tun Sie, um sich mental fit zu halten?

Freude am Leben haben, optimistisch sein. Viel lachen, kommunikativ sein, genießen. Ich bin ein Genussmensch und genieße den Moment. Nicht meckern und nicht an allem herumnörgeln! Traurigkeit gibt es genug in dieser Welt. Ich stehe jeden Morgen auf, schaue in den Spiegel, motiviere mich selbst und sage mir: "Du bist gut so, wie du bist, dir geht es gut – und los!" Wenn man Ihnen beim Training zuschaut, wirken selbst die anstrengendsten Übungen locker und leicht… Mir macht das Training Spaß! Sonst würde ich es nicht machen. Schritt für Schritt fühle ich mich besser, mein Körper verändert sich, ich fasse mich an und denke: Nicht schlecht! (lacht) Ich sage dann zu mir: Hey, zelebriere dich, toll, dass du das in diesem Alter noch machen kannst! Dabei weiß ich auch, dass ich in einer gewissen Weise privilegiert bin. Nicht jeder hat die Möglichkeit, sich einen Personal Trainer zu nehmen. Aber diese Übungen kann man tatsächlich auch alleine machen, wenn man sie sich einmal richtig zeigen lässt.

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Wie beschreiben Sie das Verhältnis zu Ihrem Trainer?

Vertrauen ist sehr wichtig. Das ist wie in einer Freundschaft oder Partnerschaft. Ich vertraue Pietro komplett meinen Körper an. Ich vertraue, dass er mit seinem Wissen darauf achtet, was gut für mich ist. Auch sehr wichtig: dass die Chemie stimmt. Jeder Personal Trainer hat seinen eigenen Charakter, seine Philosophie, seinen Weg. Ich habe Pietro gesagt, was mein Ziel ist: mehr Definition in meinem Körper, ohne Volumen zu pumpen und so ein Bodybuilder-Typ zu werden. Das wäre ich gar nicht! Er hat einen individuellen Plan für mich ausgearbeitet, der in wenigen Monaten funktioniert hat. Ich bin mit dem Resultat sehr zufrieden.

Und was ist Ihr nächstes Ziel?

Gesund und fit zu bleiben, soweit das in meiner Macht steht. Es ist ja nicht mit einem einzigen Trainingsabschnitt im Leben getan, sportliche Betätigung und dazu bewusste Ernährung sind dauerhafte Prozesse. Und dann möchte ich natürlich das Leben genießen. Zur Zeit genieße ich zum Beispiel meinen Job bei "Let's Dance!" sehr. Jeden Freitag live dabei zu sein, zu sehen, was da auf dem Parkett passiert, wie das Publikum reagiert, ist eine Freude. Ich liebe Tanzen, ich liebe Musik. Es ist ein Luxus, das Hobby zum Job machen zu können. Dafür bin ich sehr dankbar.

Gala


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