Wirkung und Anwendung: Hyaluron: Kann es wirklich Falten verschwinden lassen?

Hyaluron bzw. Hyaluronsäure ist neben Botox einer der ersten Wirkstoffe, die genannt werden, wenn es in einem Gespräch um den Kampf gegen Falten geht. Doch was kann der Filler wirklich? Wir erklären, wie er angewendet werden kann und was wir uns davon versprechen können.

Hyaluron: Wirkstoff für strahlendes Aussehen

Hyaluron: Was ist das genau?

Hyaluron kommt natürlicherweise in unserem Körper vor. Es ist ein wichtiger Bestandteil unseres Bindegewebes und hat die Fähigkeit große Mengen von Feuchtigkeit zu binden, wodurch sie für eine glatte, straffe Hautoberfläche sorgt und den Volumenaufbau wie auch die Elastizität der Haut fördert.  Sage und schreibe sechs Liter Wasser kann ein Gramm Hyaluronsäure binden!

Mit dem Alter - schon ab Mitte 20 - kommt es zu einer Abnahme von Hyaluronsäure im Körper, so dass die Haut mehr und mehr ihr straffes Aussehen verliert. Hier können zum Gegensteuern nun hyaluronhaltige Produkte zum Einsatz kommen, die dieser natürlichen Entwicklung gegensteuern.

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Hyaluron: Wie kann man es anwenden?

Hyaluron gibt es in verschiedenen Darreichungsformen. In Cremes oder Sprays agiert es als Feuchtigkeitspeicher in der Haut oder den Haaren, zum Einnehmen in Trinkampullen oder in Kapselform füllt es den Hyaluronspeicher von innen wieder auf und  gespritzt kann es ganz gezielt kleine Fältchen aufpolstern und die Haut glatter und praller erscheinen lassen.

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Hyaluron in Cremes

Konsequent angewendet, kann Hyaluron in Cremes, Masken oder Ampullen die Haut optisch verjüngen. Es kann zwischen lang-, mittel- und kurzkettigem Hyaluron gewählt werden. Je kürzer die Hyaluronketten desto besser und tiefer kann der Wirkstoff in die Haut eindringen, um dort auch auf den Zellstoffwechsel Einfluss nehmen zu können. Lange Hyaluronketten legen sich dagegen auf der Hautoberfläche ab und binden dort Feuchtigkeit. Sie wirken allerdings nur so lange, bis sie wieder abgewaschen werden. In dieser Zeit können sie jedoch einen sofortigen Verjüngungseffekt bewirken. Experten raten, kurzkettiges und langkettiges Hyaluron miteinander zu kombinieren, um optimale Wirkungen zu erzielen. 

Hyaluron zum Spritzen

Unterspritzungen mit Hyaluronsäure sind mittlerweile auch eine gängige Methode, um Hautfalten in bestimmten Gesichtsarealen wieder etwas aufzupolstern. Gerade im Bereich der Nasolabialfalte oder der Lippen wird es gern eingesetzt. Je nachdem wie schnell der Organismus das Hyaluron im Körper abbaut, hält so eine Unterspritzung sechs bis zwölf Monate. 

Hyaluron kann per Injektion ganz gezielt eingesetzt werden.

Es gibt verschiedene Vorgehensweisen: Entweder wird das Hyaluron direkt in die Falte gegeben (zum Beispiel in die Nasolabialfalte) oder aber im sogenannten "8-Punkt-Lift" in acht verschiedene Stellen wie zum Beispiel Jochbein, Wangenknochen und Kinnpartie. Letzteres soll das Erscheinungsbild auf ganz natürliche Weise verjüngen.

Für eine Behandlung mit Hyaluron sollte man sich auf jeden Fall einen erfahrenen Arzt suchen. Dieser kann gut einschätzen, welche Menge gespritzt werden sollte und vor allem in welche Areale. Eine zu große Menge Hyaluron oder ein falscher Ansatzpunkt der Spritze kann dem Gesicht einen völlig fremden Ausdruck verleihen oder es künstlich wirken lassen. Wir kennen solche Bilder aus der Welt der Promis nur zu gut.     

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Make-up mit Hyaluron

Mittlerweile gibt es auch verschiedene Make-ups, die Hyaluron enthalten. Sie haben den Vorteil, dass sie die Haut nicht nur ebenmäßiger erscheinen lassen sondern diese auch mit Feuchtigkeit versorgen, die sie gleich binden können. Die Haut wirkt im Nu gestrafft und verjüngt. Dieser Effekt hält allerdings nur so lange an, wie das Make-up auf der Haut ist.

Hyaluron wird jedoch bei weitem nicht nur für kosmetische Zwecke injiziert. Auch bei Gelenkerkrankungen wie Arthrose kommt die Hyaluronspritze oft zum Einsatz.

Hyaluron für die Haare

Hyaluron kann auch zu schönerem Haar verhelfen.

Hyaluronsäure kann auch das Erscheinungsbild der Haare verbessern. Mittlerweile gibt es ein großes Angebot an Shampoos, Spülungen, Masken und Sprays, die Hyaluron enthalten und das Haar voller und glatter wirken lassen. Hier ist alles gut, was möglichst lange im Haar verweilt. Einen besonders guten Effekt erzielen hier Leave-in-Produkte, die nach dem Waschen ins Haar gegeben und nicht mehr ausgewaschen werden. Sie können ihre gesamte Wirkung entfalten und möglichst viel Feuchtigkeit speichern.             

Hyaluron trinken

Wenn man Hyaluron von innen wirken lassen möchte, aber Spritzen nicht mag, kann man Hyaluronsäure auch in Form von Trinkampullen und Hyaluron-Drinks zu sich nehmen. Diese sollten jedoch über einen längeren Zeitraum (mindestens drei Wochen) eingenommen werden. Erst dann kann man - bedingt durch den Hauterneuerungsprozess -  den Effekt wahrnehmen. Vorteil: Das Hyaluron wirkt sich auf die gesamte Haut des Körpers aus und nicht nur auf das Gesicht. Natürlich kann man auf diese Weise nicht gezielt bestimmte Falten bekämpfen. Doch das Hyaluron kann insgesamt für ein frischeres Aussehen sorgen.

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Zudem vermuten Wissenschaftler, dass mit der Nahrung aufgenommenes Hyaluron noch weitere positive Effekte  auf unsere Gesundheit hat. So soll es beispielsweise bei Gelenkproblemen und Knorpelabbau helfen.

Nebenwirkungen von Hyaluron

Da Hyaluron ein körpereigener Wirkstoff ist, hat er so gut wie keine Nebenwirkungen. Äußerst selten kommt es bei der Anwendung zu Unverträglichkeitsreaktionen. Nach Injektionen kann es zu Infektionen kommen. Daher ist es wichtig, dass bei einer Unterspritzung besonders steril gearbeitet wird.

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