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Hochschwangere Frau Kurz vor der Entbindung muss sie ihrem Mann das Leben retten


Eine hochschwangere Amerikanerin musste kurz vor der Geburt ihres Kindes um ihren Ehemann bangen. Mit einer Herz-Druck-Massage versuchte sie sein Leben zu retten

In den letzten Tagen ihrer Schwangerschaft konnte Ashley Goette ihre Füße nicht hochlegen und entspannen. Stattdessen musste sie um das Leben ihres Mannes Andrew bangen, der plötzlich aufhörte zu atmen.

Sie war bereits im neunten Schwangerschaftsmonat 

In der Nacht des 16. Oktobers wurde die schwangere Frau wach, weil ihr Mann neben ihr verhältnismäßig still war. Dann der Schock: Er hat nicht mehr geatmet. Ashley rief sofort einen Krankenwagen und begann dann selbst mit der Herz-Druck-Massage. Doch als die Ärzte eintrafen, stand Andrews Herz bereits still. Die behandelnden Sanitäter gaben sich alle Mühe den werdenden Vater zu reanimieren. 

Der Sauerstoffmangel hinterließ schwere Schäden

Die junge Frau erzählt auf dem Spendenportal "GoFundMe", wie sie ihren Mann ins Krankenhaus begleitet. Dort stellte man fest, dass Andrew wegen des Sauerstoffmangels schwerwiegende Hirnverletzungen erlitten habe. Ein Schock für Ashley. "Bereiten Sie sich auf das Schlimmste vor", so die Ärzte. Sie versuchte sich zu beruhigen und befahl dem Baby im Bauch zu warten. 

Er zitterte am ganzen Körper

Dann folgt ein Lichtblick. "Als die Krankenschwester die Beruhigungsmittel abstellte, begann Andrew, sich zu bewegen. Weil sie dachte, es sei nur ein Zittern seines Körpers, forderte ihn die Schwester auf, seine Augen zu öffnen, und wie in einem Film tat er es", erzählt Ashley. 
Doch anstatt bei ihrem Mann bleiben zu können, setzten kurze Zeit später Ashleys Wehen ein. In den frühen Morgenstunden des 19. Oktober erblickte ihr Sohn Lennon Andrew Goette das Licht der Welt – sein Vater durfte bei seiner Geburt durch Kaiserschnitt sogar vom Krankenbett via Videoanruf zusehen. 

Die Krankenversicherung stellt sich quer

Zuletzt wurde der Familienvater am Herzen operiert, wodurch die Rhythmusstörungen von Ärzten beseitigt werden konnten. Die amerikanische Versicherung bezahlt allerdings nur einen Teil der Behandlung. Deswegen sammelt die kleine Familie nun Spenden. Die Eltern hoffen auf eine ruhige Zeit, in der sie das neue Glück in vollen Zügen genießen kann. 

reb Gala

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