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Haushalt So putzt die Gen Z

Ein Großteil der Gen Z holt sich Putztipps bei den Eltern - oder im Internet.
Ein Großteil der Gen Z holt sich Putztipps bei den Eltern - oder im Internet.
© cleangang.de
Sind junge Menschen putzfaul? Überhaupt nicht, zeigt eine Umfrage in der Gen Z. Demnach putzen die 20- bis 19-Jährigen erstaunlich häufig.

Putzen kann ein lästiges Thema sein. Sei es Staub wischen, abwaschen oder saugen - die wenigsten würden von sich selbst behaupten, dass sie gerne putzen. Wie sieht das bei der jüngeren Generation aus? Putzt die Gen Z regelmäßig, wo holt sie sich Tipps und wie viel Wert legt sie auf nachhaltige Putzmittel und -methoden? Diesen und weiteren Fragen ist eine aktuelle Umfrage von Cleangang, einem Unternehmen, das alles rund um das Thema Putzen und Sauberkeit anbietet, nachgegangen.

Erstaunlich: Rund 38 Prozent aller Befragten behaupteten, mindestens zweimal in der Woche zu putzen - ein Fünftel (20 Prozent) sogar noch häufiger. 18 Prozent geben sich mit einem Putztag pro Woche zufrieden, während 24 Prozent zugaben, seltener zu putzen. Eine Putzkraft hat demnach keiner der Befragten angestellt. Etwa zwei Drittel gaben an, sich beim Thema Putzen jedoch immer wieder Tipps zu holen.

Putztipps werden meist bei den Eltern geholt

Das meiste Interesse hatten die Befragten demnach an der Entfernung bestimmter Verschmutzungen (65 Prozent) wie Rotweinflecken, Kalk und Co. Auch die richtigen Putztechniken (32 Prozent), geeignete Putzmittel (41 Prozent) und umweltfreundliches Putzen (27 Prozent) interessierten zahlreiche der Umfrageteilnehmer. Mehr als die Hälfte (56 Prozent) aller Befragten gab dabei an, sich ihre Putztipps von den Eltern zu holen, 30 Prozent lassen sich von Freunden beraten. 25 Prozent greifen auf die Ratschläge von YouTubern zurück, 15 Prozent gucken sich etwas bei Influencern ab.

Wenn es um Kaufempfehlungen geht, liegt bei der Gen Z allerdings das Internet klar vorne: Mit YouTube (25 Prozent), Instagram (17 Prozent), TikTok (15 Prozent), sowie anderen Webseiten und Blogs (14 Prozent) vertrauen fast drei Viertel aller Befragten auf Online-Empfehlungen. Diese Ergebnisse bestätigt auch Marek Bona, Mitbegründer und eCommerce-Experte von Cleangang: "Unsere Auswertungen der Onlineshop-Besuche zeigen, dass die Mehrheit der Kunden aus sozialen Medien zu uns findet, aber auch von Blogs und Communitys zum Thema Putzen." Nachhaltigkeit spielt in der heutigen Generation oft eine große Rolle. So gab insgesamt knapp die Hälfte an, immer (16 Prozent) oder sehr oft (33 Prozent) darauf zu achten. Vor allem abbaubare Inhaltsstoffe (45 Prozent), klimafreundliche Produktion (30 Prozent) und eine nachhaltige Verpackung (26 Prozent) seien ihnen dabei wichtig. "Dieser Punkt der Umfrage bestätigt den Trend, den wir schon länger sehen", erklärt Bona. Bei der Produktentwicklung werde daher neben der Putzleistung auch verstärkt auf Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit geachtet.

Mit Musik kann Putzen sogar Spaß machen

Putzen kann sich oft langweilig gestalten. Deshalb werten stolze 81 Prozent der Umfrageteilnehmer ihre Putzzeit mit Musik auf. 23 vertreiben sich die Zeit damit, nebenbei zu telefonieren. Nur 6 Prozent gaben an, sich nur auf das Putzen zu konzentrieren und die Ruhe zu genießen. Vor allem die Motivation zum Putzen zu finden, fiel einigen zu Beginn schwer. 84 Prozent gaben an, nach dem Auszug von zu Hause Schwierigkeiten damit gehabt zu haben. Ebenfalls 84 Prozent merkten an, mit einem Organisationsproblem beim Putzen gekämpft zu haben.

Wer gehört zur Gen Z?

Unter der Gen Z (auch Generation Z) versteht man überwiegend Menschen, die zwischen den Jahren 1997 und 2012 zur Welt gekommen sind. Eindeutig definiert wurden die Randjahre der Generation allerdings nicht. Die Gen Z wird häufig als umweltbewusst und politisch engagiert beschrieben. Zudem wird die Generation häufig von Zukunftsängsten geplagt. An der Umfrage von Cleangang nahmen ca. 1.000 Personen zwischen 19 und 25 Jahren teil. Über ein Drittel der Befragten gab dabei an, allein zu wohnen. Ein weiteres Drittel lebt mit dem Partner zusammen. Rund 7 Prozent wohnen noch bei den Eltern, während fast 20 Prozent bereits eine eigene Familie gegründet haben.

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