Katja Flint ist betroffen: Was hilft gegen Migräne? 6 ungewöhnliche Migräne-Killer

Seit ihrer Kindheit leidet Schauspielerin Katja Flint an Migräne. Auch "Tatortreiniger" Bjarne Mädel ist betroffen. Ähnlich wie die beiden wollen auch in Deutschland mehr als acht Millionen Migräne-Geplagte etwas was tun, um die Attacken zu stoppen. Sie glauben, bei Migräne hilft nur Dunkelheit und viel Schlaf? Stimmt nicht! Es gibt Methoden, die zwar nicht so bekannt sind, aber sehr effektiv. Was hilft gegen Migräne? GALA stellt Ihnen sechs sichere Migräne-Killer vor.

Katja Flint hat Migräne

Katja Flint, 60, ist davon betroffen, Jessica Biel, 38, Daniel Radcliffe, 30, Ben Affleck, 47, und Birgit Schrowange, 61, ebenso: Migräne. Die Schmerzen machen ihnen das Leben schwer. Nicht umsonst spricht man von "der Hölle im Kopf". Und mit diesem Leiden sind sie nicht allein. Experten gehen davon aus, dass in Deutschland über acht Millionen Menschen an Migräne leiden. Auch GZSZ-Star Anne Menden, 34, ist jetzt zum ersten Mal in ihrem Leben mit dieser Krankheit konfrontiert worden – und holte sich prompt Tipps bei ihren Fans. Außer Dunkelheit, Schlaf und Massagen konnten die Follower der Schauspielerin allerdings nicht viel mehr raten – wir schon! Was hilft gegen Migräne? GALA nennt Ihnen sechs ungewöhnliche Migräne-Stopper, die garantiert helfen.

Was hilft gegen Migräne? 6 unschlagbare Tipps

Katze

Was hilft gegen Migräne? Eine schnurrende Katze auf dem Schoß

Therapieverfahren mit Tieren sind seit Längerem anerkannte Methoden, um Schmerzen zu lindern und Heilungen zu beschleunigen. Vornehmlich werden Tiere bei psychischen Erkrankungen (Depressionen, Angsterkrankungen, Persönlichkeits- und Essstörungen) eingesetzt. Doch sie können auch bei der Genesung von Migräne helfen.

Sie haben eine Katze zu Hause? Wunderbar! Dann kraulen Sie Ihren Liebling heute einmal besonders intensiv. Er fängt an zu schnurren? Prima. Denn wissenschaftliche Untersuchungen ergeben, dass eine schnurrende Katze gegen Migräne tatsächlich wahre Wunder wirkt! Durch das Geräusch wird im Gehirn vermehrt Serotonin ausgeschüttet. Es stabilisiert unsere Psyche und ist maßgeblich an der körpereigenen Schmerzhemmung beteiligt.

Eispack mit Handtuch

Ein Klassiker, der wirklich gegen Migräne hilft: Wickeln Sie einen Eispack in ein dünnes Handtuch und legen Sie es auf die Stirn oder die Schläfen. Machen Sie eine kurze Pause und wiederholen Sie den Vorgang ein paar Mal. Bei Kälteeinwirkung ziehen sich die Blutgefäße zunächst zusammen. Gleichzeitig findet im Körper eine Gegenreaktion statt und die Gefäße weiten sich wieder. Der Blutfluss nimmt zu. Diese Blutvermehrung erzeugt in einem bestimmten Bereich Wärme, was Schmerzen lindert und die Muskulatur entspannt.

Erst Yoga, dann Dunkelheit

Yoga kann Migräne lindern

Was hilft gegen Migräne? Inzwischen haben einige Studien belegt, dass die Entspannungsübungen Migräne lindern können. Die Migräne-Tage werden reduziert und die Symptome gelindert. Untersuchungen haben gezeigt, dass beim Yoga die die Muskelaktivität – speziell die Schläfenmuskulatur - vermindert wurde. Eine verstärkte Anspannung der Schläfenmuskulatur geht mit einer erhöhten Schmerzintensität einher. Eine Reduktion der Muskelaktivität könnte demnach Einfluss auf die Migräne nehmen.

Machen Sie Yoga-Übungen gegen Nackenverspannungen und legen Sie sich danach in Ihr Bett. Ziehen Sie die Vorhänge zu – und achten Sie darauf, alle Störgeräusche aus dem Zimmer zu verbannen. Diese Kombination aus Yoga und Dunkelheit ist ein wahres Traum-Duo, um Migräne-Attacken zu stoppen.

'Powerade' und heiße Dusche

Isotonische Getränke (Getränke, die die gleiche Nährstoffkonzentration wie unser Blut aufweisen, beispielsweise 'Powerade') sagen einer Migräne den Kampf an. Doch nicht nur viel trinken ist ein Muss bei den Dauer-Kopfschmerzen, auch eine heiße Dusche kann wahre Wunder wirken. Massieren Sie dabei vor allem Kopf und Nacken mit dem Duschstrahl. Erst trinken, dann duschen – und dann Daumen drücken, dass die Migräne verschwindet.

Pfefferminzöl

Pfefferminzöl ist eine gut verträgliche Alternative bei Migräne. Dafür verantwortlich ist das im Pfefferminzöl enthaltene Menthol. Auch andere ätherische Öle lindern die Schmerzen. Die Inhaltsstoffe aktivieren körpereigene Mechanismen. Das Gehirn blockiert die Schmerzen. Außerdem verbessern die ätherischen Öle die Durchblutung. Die Blutgefäße werden dadurch mit Sauerstoff versorgt – das reduziert die Schmerzen. Pfefferminzöl hemmt die Ausschüttung von schmerzauslösenden Botenstoffen. Auch die Muskeln werden entspannt. Gleichzeitig setzte das Pfefferminzöl die Schmerzempfindlichkeit herab. 

Anwendung: Tragen Sie das Pfefferminzöl mehrmals am Tag auf die Schläfen und die Stirnpartie auf.

Achtung! Bei Kindern unter drei Jahren kann Pfefferminzöl zu starken Atembeschwerden und sogar Erstickungsanfällen führen. Auch Schwangere sollten vor der Anwendung Ihren Arzt zurate ziehen.

Nutella 

Erst ausschlafen und sich dann zwei bis drei Nutellabrote schmieren – dieser Geheimtipp eines Users der Social-Media-Plattform 'BuzzFeed' ist mit Sicherheit eines der leckersten Mittel gegen Migräne. Aber auch besonders skurril. Denn im Kakaopulver steckt Tyramin, eine Aminosäure, die im Verdacht steht, Migräne auszulösen. Ob das Naschwerk tatsächlich Schuld an den starken Kopfschmerzen hat, ist umstritten. 

Kennen Sie Ihre persönlichen Migräne-Auslöser? Vermutlich nicht. Denn es gibt einige wirklich überraschende Trigger. Von diesen sechs Ursachen hören Sie vielleicht jetzt zum ersten Mal!

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