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SMART-Methode So erreichen Sie Ihre Ziele

Smart-Methode: Frau sitzt vor dem Laptop und macht sich Notizen
© Shutterstock
Gibt es Ziele, die Sie schon seit langem angehen wollen? GALA verrät, warum Sie unbedingt auf die SMART-Methode setzen sollten, um diese zu erreichen.

Warum Sie Ihre Ziele noch nicht erreicht haben

Mehr Sport machen, die Beförderung ergattern, umziehen: Wir alle haben mindestens ein Ziel, das wir unbedingt erreichen wollen. Aber wie sieht es mit der Umsetzung aus? Sie wissen wahrscheinlich auch, dass es gar nicht so leicht ist, jeden Vorsatz in die Tat umzusetzen.

Schnell kommt uns der stressige Alltag mit all seinen Herausforderungen in die Quere. Es vergehen Wochen, vielleicht sogar Monate und wir sind unseren Träumen immer noch nicht näher gekommen. Frustrierend! Müssen wir uns einfach damit abfinden, dass wir nicht alle unsere Ziele erreichen können? Auf keinen Fall!

Wir brauchen ein System, dass uns dabei hilft, Ziele so aufzustellen, dass wir sie auch umsetzen können. Und dabei kann Ihnen die sogenannte SMART-Methode helfen. Sie ist eigentlich für die Erreichung beruflicher Ziele konzipiert worden, lässt sich mit ein paar Abänderungen aber auch wunderbar auf andere Lebensbereiche übertragen.

Was bringt die SMART-Methode?

Die Smart-Methode hilft Ihnen bei der Planung Ihrer Ziele. Laut Experten scheitern wir oft an unseren Vorhaben, weil sie nicht konkret genug aufgestellt worden sind. Dadurch geben wir zu schnell auf und lassen uns schnell ablenken. Durch das SMART-System können Sie schnell prüfen, ob Sie ihr Ziel so formuliert haben, dass es eine motivierende Wirkung auf Sie hat. Denn das macht den großen Unterschied aus!

Lernen Sie im folgenden, wie Sie ein Ziel mit Hilfe der SMART-Methode richtig aufstellen und ihren Träumen dadurch Stück für Stück näherkommen. 

Ziele erreichen: Wie Sie die SMART-Methode anwenden

Nehmen wir an, Sie haben das Ziel, in Zukunft öfter Sport zu treiben – ein typisches Vorhaben, dass sicher ganz viele von uns auf ihrer To-Do Liste stehen haben. Das Vorhaben "Mehr Sport machen" würde laut der SMART-Methode allerdings sofort durchfallen. Zu ungenau und unpräzise ist dieser Vorsatz. Und die Erfahrung zeigt oft, dass wir mit solchen vagen Aussagen wirklich nicht weit kommen.

Formulieren Sie ihren Wunsch nach mehr Bewegung lieber etwas anders. Laut der SMART-Methode muss ein Ziel folgenden fünf Kriterien entsprechen (und durch die Anfangs-Buchstaben dieser Kriterien erklärt sich auch das Wort SMART):

  • Spezifisch: Sie brauchen ein extrem konkretes Vorhaben, um in der Umsetzung erfolgreich zu sein. "Mehr Sport" ist sehr allgemein gehalten. Das kann im Endeffekt alles bedeuten: drei Mal Workout im Monat oder täglich eine Runde laufen gehen? Das ist unklar. Konkreter wäre zum Beispiel: "Ich will vier Mal in der Woche ein Home-Workout machen."
  • Messbar: Wir brauchen ganz feste quantitative und qualitative Größen für ein Ziel, die uns motivieren. Dieser Vorsatz wäre messbar: "In vier Monaten möchte ich gerne zwei Zentimeter Bauchumfang verloren haben." Im Nachhinein können Sie dann nämlich feststellen, ob Sie ihr Vorhaben tatsächlich umgesetzt haben. Dafür muss das Ziel aber erfassbar sein – also mit eindeutigen Größen formuliert worden sein.
  • Attraktiv: Ein Ziel sollte außerdem so formuliert sein, dass Sie Lust haben, den Vorsatz in die Realität umzusetzen. Planen Sie den Sport beispielsweise dann, wenn es Ihnen am leichtesten fällt. Sind Sie kein Frühaufsteher, werden Sie keine große Motivation aufbringen, um 06:30 Uhr ein Bauch-Beine-Po Training zu starten. Aber wie wäre es um 19:00 Uhr?
  • Realistisch: In zwei Wochen vom Muffin-Top zum Sixpack – dieses Ziel ist absolut unrealistisch. Es wird Sie so sehr überwältigen, dass Sie Ihren Vorsatz aufgeben werden. Dieser Punkt setzt also ein bisschen Recherche voraus. Informieren Sie sich darüber, was in welcher Zeiteinheit wirklich möglich ist, wenn Ihnen die Erfahrung fehlt.
  • Terminiert: Wenn Sie keinen klaren Endpunkt festlegen, büßen Sie Eigenmotivation ein. Damit uns Ziele so richtig anspornen, sollten sie terminiert sein. Das könnte so aussehen: "In zwei Monaten will ich 20 Minuten ohne Pause durchjoggen können." Sie planen mit ein, bis wann Sie ihr Ziel erledigen möchten. Ein wichtiger Punkt, den wir im Alltag gerne übersehen.

Sie sehen: Aus den ersten Buchstaben dieser fünf Kriterien ergibt sich das Wort SMART. Wie sieht es mit den Zielen aus, die Sie in letzter Zeit formuliert haben – sind diese ebenfalls SMART? Gehen Sie doch mal Ihre eigenen Vorhaben durch. Vielleicht lohnt es sich, die Ziele an der ein oder anderen Stelle zu schärfen, damit sie schneller zu Ergebnissen kommen.

Sie sind sich unsicher, welches Ziel sie als erstes angehen möchten? Durch die ABC-Methode können Sie das Priorisieren lernen. 

Gutes Ziel, schlechtes Ziel: Hilfreiche Beispiele

Wie lassen sich Ziele richtig formulieren? Sehen wir uns zwei Beispiele an, damit Sie die SMART-Methode noch mehr verinnerlichen können.

  • Falsch: Ich werden den Job wechseln.
  • Richtig: Ich werde neben meinem aktuellen Beruf jede Woche mindestens eine Bewerbung schreiben, damit ich spätestens in drei Monaten eine neue Stelle gefunden habe.
  • Falsch: Ich werde gesünder essen.
  • Richtig: Ich werde mir ein Kochbuch voller gesunder Gerichte zulegen und daraus vier Mal die Woche frische Speisen zubereiten, damit ich mich in einem Monat vitaler fühle und weniger müde bin.

Sehen Sie den Unterschied dieser aufgestellten Ziele? Durch das SMART-System sind Sie gezwungen, sich sofort ganz konkret mit den Aktionen zu beschäftigen, die Sie zum Ergebnis bringen werden. Fehlt dieser Aspekt, verlieren Sie sich im Wunschdenken und übersehen die konkreten Handlungen, die zur Erreichung Ihrer Ziele notwendig sind.

Probieren geht über Studieren! Geben Sie dieser Methode für mehr Produktivität eine Chance und formulieren Sie ein Ziel, welches den SMART-Kriterien entspricht. Dann können Sie selbst prüfen, ob die Methode für Sie funktioniert. In diesem Sinne: Frohes Schaffen!

Gala

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