In 4 Schritten: Meditieren lernen: So einfach geht es

Meditation lernen - das ist gar nicht so kompliziert, wie viele denken. Mit einer guten Anleitung und etwas Geduld kann es jeder schaffen

"Meditation lernen - das schaffe ich einfach nicht!" Leider ist das eine weit verbreitete Meinung. Denn viele Menschen denken irrtümlicherweise, dass man beim Meditieren von Beginn an stundenlang stoisch und bewegungslos auf dem Boden sitzen muss und an nichts denken darf. Wir erklären, wie Sie einfach in die Welt der Meditation schnuppern können. Alles, was Sie dafür brauchen, ist ein wenig Zeit und Geduld.

Meditation lernen in vier Schritten

1. Meditation lernen: ein ruhiger Ort

Zuerst ist es wichtig, sich einen ruhigen Ort für die Meditation zu suchen, an dem man es sich bequem machen kann. Dies kann ein Stuhl oder auch ein Sitzkissen oder ein weicher Teppich auf dem Boden sein. Stellen Sie sicher, dass sie in den kommenden Minuten durch nichts und niemanden gestört werden.

Schlafentzug

So schlimm wirkt sich das auf den Körper aus

Schlafentzug: So schlimm wirkt sich das auf den Körper aus
Was passiert eigentlich, wenn man durchschnittlich nur vier Stunden pro Nacht schläft?
©Gala

2. Meditation lernen: die richtige Haltung 

Die Sitzposition sollte möglichst aufrecht sein. Wenn Sie auf dem Boden Platz genommen haben, dann ist es möglich, im Schneider- oder dem Fersensitz zu meditieren. Es ist wichtig, dass die Position so bequem ist, dass sie entspannt einige Minuten so bleiben können. 

Der Kopf sollte möglichst gerade sein. Hierfür kann man sich vorstellen, wie er an einem unsichtbaren Band nach oben gezogen wird. Die Schultern entspannt sinken lassen, die Hände können locker auf den Oberschenkeln oder Knien ruhen. Die Augen sollten sanft geschlossen sein. 

Um das Meditieren so angenehm wie möglich zu machen, gibt es auch vielerlei Hilfsmittel im Fachhandel oder im Internet.

3. Meditation lernen: richtig atmen

Atmen Sie nun einige Mal langsam tief ein und wieder aus und konzentrieren Sie sich dabei ganz auf Ihren Atem. Hierbei kann es hilfreich sein, zu spüren, wie der Atem in die Nase strömt und wieder herauskommt. Fühlen Sie es an den Nasenflügeln oder vielleicht an den Nasenlöchern?

4. Meditation lernen: Gedanken weiterziehen lassen

Nun kommt es darauf an, aufkeimende Gedanken nicht weiter zu verfolgen, sondern weiterziehen zu lassen. Hierbei hilft es, sich voll und ganz auf den Atem zu konzentrieren. Kommt ein Gedanke auf, gehen Sie einfach wieder zurück zum Atem. Oder: Stellen Sie sich aufkommende Gedanken als kleine Wolken vor, die Sie am Himmel weiterziehen lassen. 

Halle Berry

Halle Berry

Meditation hat sie tiefgreifend verändert

Das alles ist gar nicht einfach und erwarten Sie nicht, dass es gleich klappt. Lassen Sie sich nicht irritieren, wenn eine innere Stimme Ihnen sagt: "Das macht doch keinen Sinn" oder "Ich kann es einfach nicht, ich sollte es lieber lassen". Machen Sie weiter. 

Unser Hirn ist es gewohnt, unentwegt nachzudenken. Daher braucht es etwas Übung, frei von Gedanken zu sein. Seien Sie stolz auf sich, wenn Sie die ersten Male zwei, drei Minuten schaffen. Diese gedankenfreie Zeit können Sie dann die nächsten Male weiter ausbauen.

Meditation lernen: Einfach dran bleiben!

Wenn Sie diese vier Schritte regelmäßig wiederholen, werden Sie schon bald feststellen, dass Ihnen das Meditieren immer leichter fällt. Ist das nicht einfach?

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