Schniefnase loswerden: 8 Hausmittel gegen Schnupfen

Bei Schnupfen sind Hausmittel die beste Wahl. Mit diesen natürlichen Helferlein können Sie die laufende Nase sanft stoppen

Inhalationen mit Kamille sind als Hausmittel gegen Schnupfen hervorragend geeignet

Wenn unsere Taschentücher mal wieder Hochsaison haben und die Nase läuft und läuft, ist das kein Grund, sich mit Medikamenten aus der Apotheke zu versorgen. Hausmittel gegen Schnupfen erfüllen ihren Zweck genauso gut. Das sind die sechs wirksamsten!

Welche Hausmittel helfen gegen Schnupfen?

1. Kamille-Salz-Inhalation

Kamille desinfiziert, Salz tötet Keime. Der heiße Dampf lässt die Nasenschleimhaut abschwellen, löst den Schleim und erleichtert das Atmen.

Zinkmangel

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Haarausfall
Zinkmangel kann durch den Verzehr der richtigen Lebensmittel bekämpft werden. Unter anderem können Trockenfrüchte Abhilfe schaffen.
©Gala

Anwendung: Einen Liter Wasser in einem Topf zum Kochen bringen, von der Herdplatte nehmen. Eine Handvoll getrocknete Kamillenblüten und drei Esslöffel Meersalz hinzugeben. Den Kopf mit dem Gesicht nach unten über den Topf halten. Halten Sie einen Mindestabstand von etwa 20 Zentimeter ein. Bedecken Sie den Kopf mit einem großen Handtuch. Zehn Minuten inhalieren.

2. Ätherische Öle

Eine Aromabehandlung lässt Sie wieder durchatmen, da die Pflanzenstoffe in den Blütenölen in die Nasenschleimhaut gelangen und sie abschwellen lassen. Bei ätherischen Ölen handelt es sich um Duftstoffe, die in chemischen Prozessen wie zum Beispiel einer Destillation (Trennverfahren) aus Blüten, Blättern, Rinden oder Hölzern der Pflanze gewonnen werden. Die beliebteste Anwendungsform ist die Duftlampe. Diese Essenzen sind als Hausmittel gegen Schnupfen geeignet: Eukalyptus, Lavendel, Majoran, Myrrhe, Myrte, Pfefferminz, Rosmarin, Sandelholz und Teebaum.

Anwendung: Befüllen Sie zunächst die Schale der Duftlampe mit Wasser. Geben Sie zwei bis drei Tropfen des jeweiligen ätherischen Öls hinein. Lassen Sie die Duftlampe etwa eine halbe Stunde lang an, um sie danach für den gleichen Zeitraum wieder auszuschalten. 

Hustenreiz stillen

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3. Senf

Senf ist reich an Scharfstoffen, die eine keimtötende, anti-entzündliche und schleimlösende Wirkung auf die Nase und die Nebenhöhlen.

Anwendung: Ein bis zwei Teelöffel an die Speisen geben. Wer sich traut, kann auch einen Esslöffel täglich pur oder als Brotaufstrich zu sich nehmen.

Tipp: Auch Meerrettich, Knoblauch, Chili, Zwiebeln und Radieschen sind helfende Scharfmacher.

4. Rotlicht

Die Wärmebehandlung kann Schnupfen lindern. Die Anwendung sollte einen Zeitraum von 15 Minuten nicht überschreiten. Außerdem ist ein 50 Zentimeter großer Abstand zur Rotlichtlampe zu empfehlen. Therapiert wird bis zu dreimal täglich.

Hausmittel gegen Schnupfen – endlich Hilfe!

5. Holunderblütentee

Holunderblütentee als Hausmittel gegen Schnupfen

Holunder wirkt aufgrund seiner wertvollen Pflanzenstoffe (Flavonoide) aktiv gegen Schnupfen auslösende Viren. Als Tee kann die Heilpflanze ihre beste Wirkung entfalten. Holunder unterstützt den Körper darin, seine Temperatur zu erhöhen und dadurch gegen die Erreger anzukämpfen.

Anwendung: Zwei Teelöffel Holunderblütentee mit 150 Milliliter siedendem Wasser übergießen. Zehn Minuten ziehen lassen.

6. Warmer Halswickel

Ein warmer Halswickel unterstützt Ihr Abwehrsystem im Kampf gegen Bakterien und Viren, indem er die Durchblutung ankurbelt. Außerdem gibt es Belege dafür, dass Wärme Schnupfenviren außer Gefecht setzt.

Anwendung: Ein Baumwolltuch in heißem Wasser Tränken und es so auswringen, dass es nicht mehr tropft. Das Tuch um den Hals Wickeln und darüber ein Schal oder Handtuch befestigen.

7. Hühnersuppe

Hühnersuppe wird schon seit Jahrhunderten bei Symptomen einer Erkältung wie Schnupfen, Husten und leichtem Fieber eingesetzt. Die Dämpfe und der Verzehr der heißen Brühe erwärmt die Atemwege. Dieser kleiner Temperaturunterschied reicht aus, um die Schnupfenviren an ihrer Vermehrung zu hindern. Das im Hühnerfleisch enthaltene Spurenelement Zink bekämpft Erreger und stärkt das Immunsystem.

Tipp: Wird die Suppe in Schlücken getrunken, fließen die Nasensekrete stärker ab als bei anderen heißen, flüssigen Speisen. Der Grund dafür sind in der Hühnersuppe enthaltene Aromastoffe. Eine laufende Nase sorgt dafür, dass eine große Anzahl Viren aus dem Körper geschwemmt und unschädlich gemacht werden.

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8. Nasendusche

Bei einer Nasendusche wird die Nasenschleimhaut mit einer salzhaltigen Flüssigkeit gespült. Schleim, Sekret und Krankheitserreger werden aus der Nase befördert. Anwendung: Ein- bis dreimal täglich.

Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen, weshalb wir Ihnen dringend ans Herz legen, einen Spezialisten aufzusuchen. Gute Besserung wünscht Ihr GALA.de-Team.

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