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Was wirklich hilft Weiße Zähne: Diese Hausmittel lassen Ihr Lächeln strahlen

Hausmittel können Zähne weißer machen.
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Weiße Zähne per Hausmittel? Das geht wirklich! Doch viele der wirksamen Mittel haben unerwünschte Nebenwirkungen. GALA stellt Ihnen alle Möglichkeiten vor

Weiße Zähne: Hausmittel können sehr wirksam sein. ABER ...

Weiße Zähne wünscht sich fast jeder. Doch leider gibt es viele Faktoren, die dazu führen, dass die Zähne sich gelblich verfärben wie beispielsweise Kaffee- und Teetrinken oder Rauchen. Viele Menschen haben auch genetisch bedingt gelbere Zähne als andere. Zum Glück gibt es Hausmittel, die die Zähne auf natürliche Weise aufhellen. Sie finden sich in jedem Haushalt und man erzielt tolle Ergebnisse mit ihnen. Es gibt aber einen Haken: Viele der Hausmittel machen zwar weiße Zähne, sind aber belastend für Zahnschmelz und Zahnfleisch. Wir verraten Ihnen, wie die verschiedenen Mittel wirken.

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Hausmittel Backpulver schmirgelt weiße Zähne

Backpulver und Natron gehören schon lange zu den am meisten genannten Hausmitteln, wenn es um das Bleichen der Zähne geht. Hierfür putzt man die Zähne statt mit Zahncreme mit dem weißen Pulver. Und das funktioniert wirklich. Die Zähne werden mit der Zeit weißer. Kein Wunder, denn hierdurch werden die Zähne regelrecht abgeschmirgelt. Daher warnen Zahnärzte vor diesem Hausmittel für weiße Zähne. Vor allem täglich sollte man diese Methode niemals anwenden. Alle zwei Wochen ist es jedoch ein gutes Mittel, um die Zähne ein bisschen aufzuhellen. 

Hausmittel: Weiße Zähne durch Salz

Das Zähneputzen mit Salz (kann mit Olivenöl zu einem Brei gemischt werden) hat denselben Effekt wie das Putzen mit Backpulver. Die Zähne werden aufgehellt, was jedoch auf einen leichten Schmirgeleffekt zurückzuführen ist. Dieser kann den Zahnschmelz angreifen, weshalb die Methode nur eingeschränkt empfehlenswert ist. Auf gar keinen Fall sollte dieses Hausmittel für weiße Zähne täglich angewendet werden, sondern nur einmal alle ein bis zwei Wochen.

Zitronensaft als Hausmittel für weiße Zähne

Zähne kann man auch mithilfe von Zitronensaft aufhellen. Bekanntermaßen hat dieses Hausmittel eine leicht bleichende Wirkung. Hierfür presst man eine Zitrone aus und spült damit den Mund aus. Nachteil auch hier: Die bleichende Wirkung durch Säure kann sich schädlich auf den Zahnschmelz auswirken. Auch das Zahnfleisch kann dadurch leicht gereizt reagieren. Daher sollten Sie auch diese Methode nicht mehr als einmal wöchentlich anwenden. 

Hausmittel: Erdbeeren für weiße Zähne

Klingt komisch, oder?! Tatsächlich kann aber eine zerdrückte Erdbeere, die auf die Zähne aufgetragen wird, diese optisch aufhellen. Grund: Erdbeeren enthalten viel Fruchtsäure. Dieses Hausmittel ist ein wenig sanfter als der Zitronensaft. Jedoch sollten Sie es auch hier nicht übertreiben. Eine tägliche Anwendung ist nicht zu raten. 

Kokosöl: schonendes Hausmittel für weiße Zähne

Schonend aufgehellt! Wenn Sie Ihren Mund regelmäßig mit Kokosöl spülen - das sogenannte Ölziehen ist momentan im Trend - werden Sie mit der Zeit feststellen, dass die Zähne leicht aufgehellt werden. Das haben Studien gezeigt. Zudem gibt es viele weitere Vorteile, die Ölziehen mit sich bringt. So soll es unter anderem Bakterien im Mundraum binden, den Atem verbessern und sogar Erkältungen vorbeugen. Eine Anleitung zum Ölziehen gibt es hier >>>

Weißere Zähne: Salbei hilft sanft

Ein schonendes Hausmittel für weiße Zähne ist auch Salbei. Die Blätter der Heilpflanze sind rau, so dass sie die Zähne beim Kauen leicht abreiben. Nach einer Mahlzeit zwei Blätter Salbei langsam kauen und dabei auch über die Außenseiten und Fronten der Zähne streichen. Salbei hat noch einen weiteren positiven Effekt: Er erfrischt den Atem, beruhigt die Nerven und ist wohltuend für den Magen. 

Was macht die Zähne gelb?

Besonders Nahrungs- und Genussmittel wie Kaffee, Tee, Rotwein, Balsamico-Essig oder Tabak hinterlassen Farbpartikel auf den Zähnen. Die meisten davon lassen sich mit herkömmlichen Zahnpasten entfernen. Mit der Zeit können aber immer mehr Farbpartikel in den Zahnschmelz eindringen und dort für tieferliegende Verfärbungen sorgen. 

Auch mit dem Alter werden die Zähne immer gelber, als Teil des normalen Alterungsprozesses. Das liegt daran, dass das Innere des Zahns, das Zahnbein (Dentin), gelb wird und der weiße Zahnschmelz darüber mit der Zeit immer dünner. Das Dentin schimmert somit immer mehr durch den Zahnschmelz - der Zahn wirkt mit der Zeit dunkler. 

Es gibt auch eine Reihe von Medikamenten, die die Zähne dauerhaft verfärben können. Hierzu gehören unter anderem Tetrazykline (Antibiotikum), Chlorhexidin und eisen- und nitrathaltige Präparate.


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