Gesundheit: Kann Liebeskummer Krebs verursachen?

Alle News zum Thema Gesundheit: Krebs durch Liebeskummer? +++ Die beste Uhrzeit, um Sport zu treiben +++ Ohne Rückenschmerzen in den Urlaub +++ Neue OP-Methode: Querschnittsgelähmte können Arme wieder bewegen +++ Nüsse halten schlank +++ Barfuß laufen stärkt Körper und Seele 

Gesundheit + Wohlbefinden: Aktuelle News

23. Juli: Kann Liebeskummer Krebs verursachen?

Der Verlust des langjährigen Partners kann tödlich sein. Wissenschaftler haben schon vor längerem herausgefunden, dass das sogenannte "Broken Heart Syndrom" (deutsch: Gebrochenes-Herz-Syndrom) verantwortlich dafür ist, dass das eigene Sterberisiko massiv ansteigt, wenn der Partner stirbt. Hervorgerufen wird es durch hohen Stress, der dazu führen kann, dass das Herz aufhört zu schlagen.

Doch kann das "Broken Heart Syndrom" auch Krebs auslösen? Das untersuchten nun Wissenschaftler an der Klinik für Kardiologie des Universitätsspitals in Zürich. Das Ergebnis: Einer von sechs Menschen, die an dem Syndrom litten, bekamen tatsächlich auch eine Krebserkrankung - vorwiegend Brustkrebs.

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©Gala

Das allein sage jedoch noch nicht viel aus über den Zusammenhang der beiden Erkrankungen aus. Es stehen noch weitere Untersuchungen an, um  die Verbindung zwischen dem Syndrom und Krebs besser zu verstehen, so die Wissenschaftler.

17. Juli: Die beste Uhrzeit, um Sport zu treiben

Sich körperlich zu betätigen, ist unumgänglich, wenn man nachhaltig abnehmen möchte. Doch macht es einen Unterschied, zu welcher Tageszeit man Sport treibt? Forscher der Universität Kopenhagen sagen: ja. 

Das haben die dänischen Forscher laut netdoktor.de in einem Mäuse-Experiment herausgefunden. Dazu schickten sie die Nager entweder zum Anfang und zum Ende ihrer aktiven Tagesphase in ihr Laufrad. Übertragen auf den Menschen würde das in etwa Tages- und Abendzeit bedeuten. 

"Sport am Morgen aktiviert Gene in Muskelzellen, die bewirken, dass sie Fett und Zucker besser verstoffwechseln können“, berichtet Prof. Jonas Thue Treebak, Leiter der Studie. Aber auch Sport am Abend sei effizient, wirke nur anders, resümiert der Forscher. "Er erhöht den Energieumsatz über längere Zeit", erklärt Treebak. Dies nennt man den sogenannten Nachbrenneffekt – der Körper verbrennt auch nachdem man sich nicht mehr aktiv betätigt. 

Da sich Maus und Mensch genetisch ähneln, liegt die Vermutung nahe, dass diese Ergebnisse auch auf uns Zweibeiner zutreffen. Um sichere Aussagen treffen zu können, müsse die Studie aber auch auf den Menschen übertragen werden, so der Forscher. 

15. Juli: Ohne Rückenschmerzen in den Urlaub

Der Sommer ist endlich da und die meisten freuen sich auf ihren wohlverdienten Urlaub. Doch trotz aller Vorfreude bereiten immerwährende Rückenschmerzen während des Reisens große Sorgen: Ob Nackenschmerzen im Flugzeug, Kofferschleppen oder die schlechte Matratze im Hotel – für all das gibt es Lösungen.

Verspannungen im Rücken entstehen beispielsweise durch einseitige Belastung. Hier empfehlen sich Trolleys statt der altbekannten Koffer als rückenfreundliche Alternative. Ausgestattet mit ausziehbarem Griff und Rollen, verhindern sie mühsames Schleppen und Bücken. Wenn man den Koffer doch einmal tragen muss, sollte man ihn nah am Körper halten.

Unbequeme, zu enge Sitze in Kombination mit Zugluft sorgen zudem im Flieger für einen verspannten Nacken und schmerzenden Rücken. Wer im Flugzeug schlafen möchte, greift bestenfalls zu einem Nackenkissen, um den Kopf zu stabilisieren. Auch Matratzen im Hotel verursachen vor allem Rückenschmerzen im unteren Bereich – häufig sind die Betten entweder zu hart oder zu weich. Entlastung bringen weitere Kissen und Decken unter Nacken und den Knien. Nackenkissen sorgen zudem dafür, dass im Schlaf kein Hohlkreuz entsteht und die Wirbelsäule in der natürlichen Form bleibt.

5. Juli: Querschnittsgelähmte können nach OP Arme bewegen

Chirurgen in Australien ist es gelungen, mithilfe einer neuen OP-Technik gelähmten Patienten die Bewegung in Armen und Händen wiederzugeben. Es handelt sich hierbei um eine komplexe Nerventransplantation, die bei 13 von 16 operierten jungen Patienten erfolgreich war. Das berichtete das Fachmagazin "The Lancet".

Für die Transplantation nutzten die Ärzte Nerven, die oberhalb der Rückenmarksverletzung lagen.Diese wurden am gelähmten Armmuskel angebracht. Danach erhielten die Patienten zwei Jahre intensive Physiotherapie, die half, die gelähmten Muskeln zu stimulieren. So konnten die Behandelten alltägliche Tätigkeiten wie Zähneputzen oder Schreiben wieder eigenständig verrichten.

4. Juli: Gesundheit - Nüsse halten schlank

Nüsse sind lecker, gesund und ein toller Knabberspaß. Dass sie sich gleichzeitig auch günstig auf unser Körpergewicht auswirken, hat jetzt eine neue Studie gezeigt. Wissenschaftler aus dem Iran untersuchten anhand von verschiedenen Studien, wie sich das Körpergewicht über mehrere Jahre entwickelt, wenn regelmäßig Nüsse verzehrt werden. Dabei wurden insbesondere BMI und Taillenumfang unter die Lupe genommen.

Das Ergebnis: Personen, die regelmäßig Nüsse verzehren, nahmen weniger zu und wiesen einen geringeren Taillenumfang auf. Dieser ist ein Indikator für Bauchfett.

Nüsse sind also keine Dickmacher, auch wenn sie viele Kalorien und einen hohen Fettanteil enthalten. Sie sind zudem reich an wertvollen Inhaltsstoffen wie beispielsweise Proteinen und sollten deswegen bewusst in den Speiseplan integriert werden.

3. Juli: Barfuß laufen stärkt Körper und Seele

Schuhe aus und einfach mal barfuß spazieren. Das ist eine gute Idee - gerade jetzt, wo angenehme Temperaturen das zulassen. Barfuß laufen hat nämlich so einige positive Effekte auf unsere Gesundheit.

So haben verschiedene Studien in den vergangenen Jahren gezeigt, dass wir insgesamt viel gelassener sind, wenn wir barfuß laufen. Eine Untersuchung des California Institute for Human Science ergab, dass Barfußläufer weniger gestresst sind. Schon 30 bis 40 Minuten täglich ohne Schuhe laufen lässt uns ruhiger werden. Und: Schüler, die im Unterricht keine Schuhe tragen, benehmen sich nachweislich besser und bekommen bessere Noten - weltweit.

Die positiven Effekte auf die körperliche Gesundheit liegen auf der Hand: Barfuß laufen stärkt die Fußmuskulatur und verbessert damit unsere Haltung. Zudem werden die Füße besser durchblutet und sind somit widerstandsfähiger gegen Fuß- und Nagelpilzerkrankungen.

Einfach mal die Schuhe ausziehen

Barfuß laufen: Das passiert mit Deinem Körper

Unter meinen Füßen: Barfuß nehmen wir unsere Umwelt viel bewusster wahr.

2. Juli: Was ist besser - Handzahnbürste oder elektrische Zahnbürste?

Bei der täglichen Zahnpflege hat man die Wahl: Entweder man putzt mit einer herkömmlichen Handzahnbürste oder mit eine der zahlreich angebotenen elektrischen Zahnbürsten. Aber was ist gesünder und besser? Wissenschaftler der Universität Greifswald führten dazu eine Studie mit 2819 Erwachsenen durch. Sie untersuchten Zähne und Zahnfleisch der Probanden, anschließend putzten diese dann mit Handzahnbürsten oder elektrischen Zahnbürsten. Nach sechs und elf Jahren wurden die Teilnehmer wieder auf ihre Zahngesundheit hin untersucht. 

Das Ergebnis der Studie: Gefährliche Zahnfleischtaschen, die aufgrund von Plaque und Bakterien entstehen und dauerhaft zu Paradontitis und schließlich Zahnverlust führen können, waren bei "Elektrischputzern" 22 Prozent weniger tief als bei den Teilnehmern, die per Hand geputzt hatten. Im Schnitt verloren die Handputzer 0,4 Zähne mehr.

28. Juni: Mobbing macht dick

Wer in seiner Kindheit aufgrund seines Körpergewichtes gehänselt wird, trägt ein erhöhtes Risiko, in den Folgejahren dicker zu werden. Das ergab eine Studie der Universität Yale.

Für die Untersuchung wurden 110 Kinder im Durchschnittsalter von 11, 8 Jahren befragt, wie oft sie gewichtsbezogen gemobbt werden. 8, 5 Jahre später wurden die Teilnehmer erneut befragt und untersucht. Das Ergebnis: Kinder, die überdurchschnittlich viel gemobbt wurden, nahmen in den Jahren danach ein Drittel mehr an Gewicht zu als Kinder, die nicht geärgert wurden. Noch erheblicher wirkt sich Mobbing auf den Körperfettanteil aus: Teilnehmer, die viel gemobbt wurden, hatten einen um 91 Prozent höheren Fettzuwachs pro Jahr. 

Nach Mobbingattacken

Lucie halbiert ihr Gewicht - und zeigt es allen

Lucie Hadley nahm über 60 Kilogramm ab. 

Die Wissenschaftler nehmen an, dass der durch Mobbing ausgelöste seelische Stress die Gewichtszunahme fördert, beispielsweise durch stressbedingte Veränderungen im Stoffwechsel oder Kompensation des Kummers durch essen.


27. Juni: Tee hilft beim Abnehmen

Grüner Tee kann dabei helfen, Gewicht zu verlieren

Wer ein paar Kilos loswerden möchte, sollte täglich Grünen Tee trinken. Laut einer Studie helfen die im Tee enthaltenen Catechine dabei, dass das im Körper gebildete Noradrenalin nicht abgebaut werden kann. Noradrenalin unterstützt den Körper dabei Gewicht zu verlieren. Dass es bei regelmäßigem Teegenuss in größerer Konzentration im Körper erhalten bleibt, ist also förderlich für die Gewichtsabnahme. Dies zeigte sich gleich in verschiedenen Studien über Grüntee-Extrakt.

Und Grüner Tee kann noch mehr als nur die Fettverbrennung ankurbeln: Auch das Einlagern in Fettzellen wird durch das Getränk gehemmt. Das machten vor allem Studien mit Mäusen deutlich.


26. Juni: San Francisco verbietet E-Zigaretten

Die E-Zigaretten von Juul in San Francisco haben die Welt erobert, doch nun will San Francisco als erste Stadt in den USA den Verkauf der beliebten Zigaretten verbieten. Am Dienstag, 25. Juli, stimmte der Stadtrat für eine entsprechende Vorschrift.

E-Zigaretten sollen in San Francisco verboten werden.

Das Verbot werde vor allem zum Schutz von Jugendlichen ausgesprochen. Denn besonders unter jungen Menschen sei eine regelrechte E-Zigaretten-Epidemie ausgebrochen. Besonders die teilweise mit süßen Aromen versetzten Nikotinprodukte seien sehr beliebt. Hier sehen Kritiker die Gefahr, dass diese Produkte die Einstiegsschwelle für junge Rauchen massiv herabsetzen.

Das Start-up Juul Labs selbst protestiert gegen das Verbot. Es treibe "erwachsene Raucher zurück zu tödlichen Zigaretten", zitiert unter anderem der Sender CBS das Unternehmen.


Verwendete Quellen:  WHOmedicalxpress.com, University of South Australia, deutschesgesundheitsportal.det-online.de, BZfE, NDR.de, netdoktor

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