Gesundheit: San Francisco verbietet E-Zigaretten

Alle News zum Thema Gesundheit: +++ San Francisco verbietet E-Zigaretten +++ Richtig essen und trinken bei Gluthitze +++ Schlaganfallrisiko früh und präzise bestimmen mit EKG-Analyse +++ Dick durch Computerspiele

E-Zigaretten sollen in San Francisco verboten werden.

Gesundheit + Wohlbefinden: Aktuelle News

26. Juni: San Francisco verbietet E-Zigaretten

Die E-Zigaretten von Juul in San Francisco haben die Welt erobert, doch nun will San Francisco als erste Stadt in den USA den Verkauf der beliebten Zigaretten verbieten. Am Dienstag, 25. Juli, stimmte der Stadtrat für eine entsprechende Vorschrift.

Das Verbot werde vor allem zum Schutz von Jugendlichen ausgesprochen. Denn besonders unter jungen Menschen sei eine regelrechte E-Zigaretten-Epidemie ausgebrochen. Besonders die teilweise mit süßen Aromen versetzten Nikotinprodukte seien sehr beliebt. Hier sehen Kritiker die Gefahr, dass diese Produkte die Einstiegsschwelle für junge Rauchen massiv herabsetzen.

Das Start-up Juul Labs selbst protestiert gegen das Verbot. Es treibe "erwachsene Raucher zurück zu tödlichen Zigaretten", zitiert unter anderem der Sender CBS das Unternehmen.

25. Juni: Richtig essen und trinken bei Gluthitze

Wenn die Sonne brennt und die Temperaturen die 30-Grad-Marke erreichen, sollte man ganz besonders auf das richtige Essen und Trinken achten, da der Körper durch die hohen Temperaturen schon stark belastet ist.

So ist es ratsam, von fettigen Speisen wie Braten oder Fast Food lieber die Finger zu lassen, denn deren Verdauung ist aufwendig und eine zusätzliche Belastung für den Organismus. Besonders abends verzehrt, sorgt das schwere Essen zusätzlich für schlechten Schlaf. Gesünder ist es, Fisch oder Reis mit Gemüse zuzubereiten und vorzugsweise zu Obst und Gemüse zu greifen! Melonen, Tomaten und Gurken können zudem den Flüssigkeitshaushalt aufbessern. Auch Beerenfrüchte eignen sich gut als Snack. Sie enthalten neben Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen auch sekundäre Pflanzenstoffe, die blutdruck- und cholesterinsenkend wirken sollen.

Taylor Hill weiß sich in heißen Nächten zu helfen: Das Model trägt die Haare zusammengebunden und extra wenig Stoff, um nicht

Schlafen bei der Sommer-Hitze

So lassen sich warme Nächte aushalten

Vor allem aber sollte das Trinken nicht vergessen werden. Der optimale Durstlöscher ist Leitungs- oder Mineralwasser. Wer ein bisschen Geschmack braucht, kann auch auf ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees sowie stark verdünnte Fruchtschorlen zurückgreifen. Ganz wichtig: Diese am besten nicht eiskalt genießen, sondern lieber lauwarm. Andernfalls muss der Körper das Getrunkene wieder auf Körpertemperatur bringen. Das Ergebnis: Wir schwitzen noch mehr. Alkohol oder Limonaden eignen sich nicht als Durstlöscher. Kaffe und schwarzer Tee sollten nur in Maßen getrunken werden (maximal drei bis vier Tassen). 

So fühlen Sie sich auch bei hohen Temperaturen gesund und fit.

24. Juni: Schlaganfallrisiko früh und präzise bestimmen mit EKG-Analyse

Der Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. Jährlich erleiden hierzulande rund 270.000 Menschen einen Schlaganfall. Über 70 Prozent der Hirninfarkte ließen sich allerdings vermeiden, wenn das Schlaganfallrisiko eines Patienten besser bekannt wäre. Forscher des Universitäts-Herzzentrums Freiburg · Bad Krozingen (UHZ) haben jetzt eine Methode entwickelt, mit der sich das Schlaganfallrisiko deutlich früher und präziser als bisher bestimmen lassen könnte. Die Wissenschaftler haben herausgefunden, dass ein erhöhtes Schlaganfallrisiko häufig mit einer elektrischen Leitungsverzögerung des Herzens einhergeht. Diese Leitungsverzögerung kann mithilfe eines neuen EKG-Verfahrens (Elektrokardiogramm) ermittelt werden. Es misst die mit einer Vorhofvernarbung einhergehende elektrische Leitungsverzögerung und kann dadurch betroffene Patienten identifizieren.


Bei vier von fünf Patienten zeigten sich die krankhaften Vorhofvernarbungen im EKG bereits zwei Jahre vor dem Schlaganfall“, sagt Studienautor Dr. Amir Jadidi, Oberarzt der Abteilung Rhythmologie der Klinik für Kardiologie und Angiologie II am UHZ.

"Im Gegenzug blieben Patienten mit einem unauffälligen EKG in den nächsten fünf Jahren von einem Schlaganfall verschont“, erklärt Jadidi weiter.

Warum entsteht ein Schlaganfall?

Die häufigste Ursache für einen Schlaganfall sind Gerinnsel im Blutkreislauf. Diese Blutpropfen führen dazu, dass die Blutgefäße verstopfen, platzen und eine Hirnblutung auslösen können. Dadurch kann das Gehirn nicht mehr richtig mit Sauerstoff versorgt werden, es entsteht ein plötzlicher Sauerstoffmangel, der das Gehirn stark beschädigt. Die Folgen können bleibende Taubheitsgefühle, einseitige Lähmungsserscheinungen, Sprach- oder Sehstörungen sein.

Verwendete QuelleUniversitäts-Herzzentrum Freiburg · Bad Krozingen (UHZ): Neue Herz-EKG-basierte Vorhersagemethode für Schlaganfall-Risiko, Universitäts-Herzzentrum Freiburg · Bad Krozingen (UHZ)

21. Juni: Computerspiele machen dick

Eine Analyse insgesamt 20 aussagekräftiger Studien mit mehr als 38.000 Teilnehmern konnte nun nachweisen, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen Video- und Computerspielen und Übergewicht gibt. Allerdings konnte dieser Zusammenhang nur bei Erwachsenen nachgewiesen werden, nicht bei Kindern und Jugendlichen.

Jon Bernthal im kommenden "Tom Clancy's Ghost Recon Breakpoint"

Hollywood goes Gaming

Schauspielstars erobern die Videospielwelt

Aber warum werden Erwachsene dicker, wenn sie zu viele Videospiele spielen? „Wir haben einen signifikanten indirekten Effekt gefunden, der zeigt, dass Menschen, die mehr Zeit mit Videospielen verbringen auch weniger Zeit mit Sport verbringen und daher ein höheres Körpergewicht bzw. mehr Körpermasse haben“, so das Forscherteam. Andere Faktoren, wie zum Beispiel eine ungesunde Ernährung beim Computerspielen oder Schlafmangel, konnten aufgrund zu weniger Studien nicht überprüft werden.

Bei der aktuellen Analyse wurden nur nicht-aktive Videospiele berücksichtigt – also solche, die im Sitzen gespielt werden. Aktive Videospiele, bei denen Bewegung nötig ist wie zum Beispiel Wii-Sports oder Pokémon Go, wurden bewusst nicht berücksichtigt.




Verwendete Quellen: KKH Kaufmännische Krankenkasse, WHOmedicalxpress.com, University of South Australia, deutschesgesundheitsportal.det-online.de, BZfE, NDR.de, netdoktor

Themen

Mehr zum Thema

Star-News der Woche