Gesundheits-Ticker (Archiv): Alle Meldungen rund um das Thema Gesundheit

In unserem Archiv finden Sie alle älteren Meldungen rund um das Thema Gesundheit

5. Juli: Querschnittsgelähmte können nach OP Arme bewegen

Chirurgen in Australien ist es gelungen, mithilfe einer neuen OP-Technik gelähmten Patienten die Bewegung in Armen und Händen wiederzugeben. Es handelt sich hierbei um eine komplexe Nerventransplantation, die bei 13 von 16 operierten jungen Patienten erfolgreich war. Das berichtete das Fachmagazin "The Lancet".

Für die Transplantation nutzten die Ärzte Nerven, die oberhalb der Rückenmarksverletzung lagen.Diese wurden am gelähmten Armmuskel angebracht. Danach erhielten die Patienten zwei Jahre intensive Physiotherapie, die half, die gelähmten Muskeln zu stimulieren. So konnten die Behandelten alltägliche Tätigkeiten wie Zähneputzen oder Schreiben wieder eigenständig verrichten.

4. Juli: Gesundheit - Nüsse halten schlank

Nüsse sind lecker, gesund und ein toller Knabberspaß. Dass sie sich gleichzeitig auch günstig auf unser Körpergewicht auswirken, hat jetzt eine neue Studie gezeigt. Wissenschaftler aus dem Iran untersuchten anhand von verschiedenen Studien, wie sich das Körpergewicht über mehrere Jahre entwickelt, wenn regelmäßig Nüsse verzehrt werden. Dabei wurden insbesondere BMI und Taillenumfang unter die Lupe genommen.

Das Ergebnis: Personen, die regelmäßig Nüsse verzehren, nahmen weniger zu und wiesen einen geringeren Taillenumfang auf. Dieser ist ein Indikator für Bauchfett.

Nüsse sind also keine Dickmacher, auch wenn sie viele Kalorien und einen hohen Fettanteil enthalten. Sie sind zudem reich an wertvollen Inhaltsstoffen wie beispielsweise Proteinen und sollten deswegen bewusst in den Speiseplan integriert werden.

3. Juli: Barfuß laufen stärkt Körper und Seele

Schuhe aus und einfach mal barfuß spazieren. Das ist eine gute Idee - gerade jetzt, wo angenehme Temperaturen das zulassen. Barfuß laufen hat nämlich so einige positive Effekte auf unsere Gesundheit.

So haben verschiedene Studien in den vergangenen Jahren gezeigt, dass wir insgesamt viel gelassener sind, wenn wir barfuß laufen. Eine Untersuchung des California Institute for Human Science ergab, dass Barfußläufer weniger gestresst sind. Schon 30 bis 40 Minuten täglich ohne Schuhe laufen lässt uns ruhiger werden. Und: Schüler, die im Unterricht keine Schuhe tragen, benehmen sich nachweislich besser und bekommen bessere Noten - weltweit.

Die positiven Effekte auf die körperliche Gesundheit liegen auf der Hand: Barfuß laufen stärkt die Fußmuskulatur und verbessert damit unsere Haltung. Zudem werden die Füße besser durchblutet und sind somit widerstandsfähiger gegen Fuß- und Nagelpilzerkrankungen.

Einfach mal die Schuhe ausziehen

Barfuß laufen: Das passiert mit Deinem Körper

Unter meinen Füßen: Barfuß nehmen wir unsere Umwelt viel bewusster wahr.

2. Juli: Was ist besser - Handzahnbürste oder elektrische Zahnbürste?

Bei der täglichen Zahnpflege hat man die Wahl: Entweder man putzt mit einer herkömmlichen Handzahnbürste oder mit eine der zahlreich angebotenen elektrischen Zahnbürsten. Aber was ist gesünder und besser? Wissenschaftler der Universität Greifswald führten dazu eine Studie mit 2819 Erwachsenen durch. Sie untersuchten Zähne und Zahnfleisch der Probanden, anschließend putzten diese dann mit Handzahnbürsten oder elektrischen Zahnbürsten. Nach sechs und elf Jahren wurden die Teilnehmer wieder auf ihre Zahngesundheit hin untersucht. 

Das Ergebnis der Studie: Gefährliche Zahnfleischtaschen, die aufgrund von Plaque und Bakterien entstehen und dauerhaft zu Paradontitis und schließlich Zahnverlust führen können, waren bei "Elektrischputzern" 22 Prozent weniger tief als bei den Teilnehmern, die per Hand geputzt hatten. Im Schnitt verloren die Handputzer 0,4 Zähne mehr.

28. Juni: Mobbing macht dick

Wer in seiner Kindheit aufgrund seines Körpergewichtes gehänselt wird, trägt ein erhöhtes Risiko, in den Folgejahren dicker zu werden. Das ergab eine Studie der Universität Yale.

Für die Untersuchung wurden 110 Kinder im Durchschnittsalter von 11, 8 Jahren befragt, wie oft sie gewichtsbezogen gemobbt werden. 8, 5 Jahre später wurden die Teilnehmer erneut befragt und untersucht. Das Ergebnis: Kinder, die überdurchschnittlich viel gemobbt wurden, nahmen in den Jahren danach ein Drittel mehr an Gewicht zu als Kinder, die nicht geärgert wurden. Noch erheblicher wirkt sich Mobbing auf den Körperfettanteil aus: Teilnehmer, die viel gemobbt wurden, hatten einen um 91 Prozent höheren Fettzuwachs pro Jahr. 

Nach Mobbingattacken

Lucie halbiert ihr Gewicht - und zeigt es allen

Lucie Hadley nahm über 60 Kilogramm ab. 

Die Wissenschaftler nehmen an, dass der durch Mobbing ausgelöste seelische Stress die Gewichtszunahme fördert, beispielsweise durch stressbedingte Veränderungen im Stoffwechsel oder Kompensation des Kummers durch essen.


27. Juni: Tee hilft beim Abnehmen

Grüner Tee kann dabei helfen, Gewicht zu verlieren

Wer ein paar Kilos loswerden möchte, sollte täglich Grünen Tee trinken. Laut einer Studie helfen die im Tee enthaltenen Catechine dabei, dass das im Körper gebildete Noradrenalin nicht abgebaut werden kann. Noradrenalin unterstützt den Körper dabei Gewicht zu verlieren. Dass es bei regelmäßigem Teegenuss in größerer Konzentration im Körper erhalten bleibt, ist also förderlich für die Gewichtsabnahme. Dies zeigte sich gleich in verschiedenen Studien über Grüntee-Extrakt.

Und Grüner Tee kann noch mehr als nur die Fettverbrennung ankurbeln: Auch das Einlagern in Fettzellen wird durch das Getränk gehemmt. Das machten vor allem Studien mit Mäusen deutlich.


26. Juni: San Francisco verbietet E-Zigaretten

Die E-Zigaretten von Juul in San Francisco haben die Welt erobert, doch nun will San Francisco als erste Stadt in den USA den Verkauf der beliebten Zigaretten verbieten. Am Dienstag, 25. Juli, stimmte der Stadtrat für eine entsprechende Vorschrift.

E-Zigaretten sollen in San Francisco verboten werden.

Das Verbot werde vor allem zum Schutz von Jugendlichen ausgesprochen. Denn besonders unter jungen Menschen sei eine regelrechte E-Zigaretten-Epidemie ausgebrochen. Besonders die teilweise mit süßen Aromen versetzten Nikotinprodukte seien sehr beliebt. Hier sehen Kritiker die Gefahr, dass diese Produkte die Einstiegsschwelle für junge Rauchen massiv herabsetzen.

Das Start-up Juul Labs selbst protestiert gegen das Verbot. Es treibe "erwachsene Raucher zurück zu tödlichen Zigaretten", zitiert unter anderem der Sender CBS das Unternehmen.

25. Juni: Richtig essen und trinken bei Gluthitze

Wenn die Sonne brennt und die Temperaturen die 30-Grad-Marke erreichen, sollte man ganz besonders auf das richtige Essen und Trinken achten, da der Körper durch die hohen Temperaturen schon stark belastet ist.

So ist es ratsam, von fettigen Speisen wie Braten oder Fast Food lieber die Finger zu lassen, denn deren Verdauung ist aufwendig und eine zusätzliche Belastung für den Organismus. Besonders abends verzehrt, sorgt das schwere Essen zusätzlich für schlechten Schlaf. Gesünder ist es, Fisch oder Reis mit Gemüse zuzubereiten und vorzugsweise zu Obst und Gemüse zu greifen! Melonen, Tomaten und Gurken können zudem den Flüssigkeitshaushalt aufbessern. Auch Beerenfrüchte eignen sich gut als Snack. Sie enthalten neben Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen auch sekundäre Pflanzenstoffe, die blutdruck- und cholesterinsenkend wirken sollen.

Schlafen bei der Sommer-Hitze: So lassen sich warme Nächte aushalten

Schlafen bei der Sommer-Hitze

So lassen sich warme Nächte aushalten

Vor allem aber sollte das Trinken nicht vergessen werden. Der optimale Durstlöscher ist Leitungs- oder Mineralwasser. Wer ein bisschen Geschmack braucht, kann auch auf ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees sowie stark verdünnte Fruchtschorlen zurückgreifen. Ganz wichtig: Diese am besten nicht eiskalt genießen, sondern lieber lauwarm. Andernfalls muss der Körper das Getrunkene wieder auf Körpertemperatur bringen. Das Ergebnis: Wir schwitzen noch mehr. Alkohol oder Limonaden eignen sich nicht als Durstlöscher. Kaffe und schwarzer Tee sollten nur in Maßen getrunken werden (maximal drei bis vier Tassen). 

So fühlen Sie sich auch bei hohen Temperaturen gesund und fit.

24. Juni: Schlaganfallrisiko früh und präzise bestimmen mit EKG-Analyse

Der Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. Jährlich erleiden hierzulande rund 270.000 Menschen einen Schlaganfall. Über 70 Prozent der Hirninfarkte ließen sich allerdings vermeiden, wenn das Schlaganfallrisiko eines Patienten besser bekannt wäre. Forscher des Universitäts-Herzzentrums Freiburg · Bad Krozingen (UHZ) haben jetzt eine Methode entwickelt, mit der sich das Schlaganfallrisiko deutlich früher und präziser als bisher bestimmen lassen könnte. Die Wissenschaftler haben herausgefunden, dass ein erhöhtes Schlaganfallrisiko häufig mit einer elektrischen Leitungsverzögerung des Herzens einhergeht. Diese Leitungsverzögerung kann mithilfe eines neuen EKG-Verfahrens (Elektrokardiogramm) ermittelt werden. Es misst die mit einer Vorhofvernarbung einhergehende elektrische Leitungsverzögerung und kann dadurch betroffene Patienten identifizieren.


Bei vier von fünf Patienten zeigten sich die krankhaften Vorhofvernarbungen im EKG bereits zwei Jahre vor dem Schlaganfall“, sagt Studienautor Dr. Amir Jadidi, Oberarzt der Abteilung Rhythmologie der Klinik für Kardiologie und Angiologie II am UHZ.

"Im Gegenzug blieben Patienten mit einem unauffälligen EKG in den nächsten fünf Jahren von einem Schlaganfall verschont“, erklärt Jadidi weiter.

Warum entsteht ein Schlaganfall?

Die häufigste Ursache für einen Schlaganfall sind Gerinnsel im Blutkreislauf. Diese Blutpropfen führen dazu, dass die Blutgefäße verstopfen, platzen und eine Hirnblutung auslösen können. Dadurch kann das Gehirn nicht mehr richtig mit Sauerstoff versorgt werden, es entsteht ein plötzlicher Sauerstoffmangel, der das Gehirn stark beschädigt. Die Folgen können bleibende Taubheitsgefühle, einseitige Lähmungsserscheinungen, Sprach- oder Sehstörungen sein.

Verwendete QuelleUniversitäts-Herzzentrum Freiburg · Bad Krozingen (UHZ): Neue Herz-EKG-basierte Vorhersagemethode für Schlaganfall-Risiko, Universitäts-Herzzentrum Freiburg · Bad Krozingen (UHZ)

21. Juni: Computerspiele machen dick

Eine Analyse insgesamt 20 aussagekräftiger Studien mit mehr als 38.000 Teilnehmern konnte nun nachweisen, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen Video- und Computerspielen und Übergewicht gibt. Allerdings konnte dieser Zusammenhang nur bei Erwachsenen nachgewiesen werden, nicht bei Kindern und Jugendlichen.

Jon Bernthal im kommenden "Tom Clancy's Ghost Recon Breakpoint"

Hollywood goes Gaming

Schauspielstars erobern die Videospielwelt

Aber warum werden Erwachsene dicker, wenn sie zu viele Videospiele spielen? „Wir haben einen signifikanten indirekten Effekt gefunden, der zeigt, dass Menschen, die mehr Zeit mit Videospielen verbringen auch weniger Zeit mit Sport verbringen und daher ein höheres Körpergewicht bzw. mehr Körpermasse haben“, so das Forscherteam. Andere Faktoren, wie zum Beispiel eine ungesunde Ernährung beim Computerspielen oder Schlafmangel, konnten aufgrund zu weniger Studien nicht überprüft werden.

Bei der aktuellen Analyse wurden nur nicht-aktive Videospiele berücksichtigt – also solche, die im Sitzen gespielt werden. Aktive Videospiele, bei denen Bewegung nötig ist wie zum Beispiel Wii-Sports oder Pokémon Go, wurden bewusst nicht berücksichtigt.

20. Juni: Schlecht für die Gesundheit - Unregelmäßiger Schlaf macht dick

Dass unregelmäßige Schlafenszeiten auf Dauer nicht gut sind, haben wir schon geahnt, dass sie aber auch massiv unsere Gesundheit gefährden und dick machen, wurde nun in einer US-Studie belegt. So fanden die Wissenschaftler heraus, dass ständig variierende Schlafenszeiten und Schlafdauer Blutfettwerte, Bauchumfang sowie Blutdruck- und Nüchtern-Blutzuckerwerte ungünstig beeinflussen. Mit jeder Stunde, die die Zu-Bett-geh- und Aufstehzeiten variieren, steigt das Risiko für eine Stoffwechselstörung um 27 Prozent.

Menschen, die unregelmäßig lange schlafen, leiden häufiger an Bluthochdruck und nehmen zu - besonders in der Bauchregion. Insgesamt steigt das Risiko der unregelmäßigen Schläfer besonders für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht und Diabetes.

soziales Phänomen

Warum ist Gähnen ansteckend?

Wieso ist Gähnen ansteckend?
Neue Forschungen widerlegen, dass Gähnen ein Indikator für das Energie-Level ist.
©Gala

19. Juni: Antibiotika werden immer wirkungsloser

Antibiotika töten Bakterien und retten damit Leben. Doch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schlägt nun Alarm: Immer mehr Krankheitserreger sind gegen Antibiotika resistent. Der Grund ist laut der Organisation, dass mehr als die Hälfte aller Antibiotika falsch eingesetzt werden. Zum Beispiel komme es vielerorts vor, dass Antibiotika bei Virusinfektionen genommen oder Breitbandantibiotika verschrieben werden, obwohl es spezifisch wirksamere Medikamente gibt. 

Um zukünftig weitere Resistenzen zu vermeiden, hat die WHO Antibiotika nun in drei neue Kategorien eingeteilt: Die erste Kategorie beinhaltet Wirkstoffe, die für ernsthafte Erkrankungen eingesetzt werden sollen. Für die zweite Kategorie benennt die WHO Antibiotika, die auf dem Markt sind, aber nicht bei den gängigsten Infektionen verabreicht werden sollten. Und die Medikamente der dritten Kategorie sollten nur als letzter Ausweg verschrieben werden. 

18. Juni: Helfen Nahrungsergänzungsmittel wirklich unserer Gesundheit?

Was ist gesünder: den Vitamin- und Nährstoffgehalt im Körper durch Nahrungsergänzungsmittel in Tablettenform optimieren oder lieber mithilfe natürlicher Nährstoffe wie zum Beispiel Obst und Gemüse? Das untersuchten nun US-Wissenschaftler und kamen zu interessanten Ergebnissen. In einer Studie mit 27.000 Erwachsenen zeigte sich, dass sich das Sterberisiko verringert, wenn eine zulängliche Menge Vitamin K und Magnesium wie auch Vitamin A, Vitamin K und Zink eingenommen wird. Allerdings nur, wenn diese über natürliche Quellen aufgenommen werden und NICHT, wenn dies über Nahrungsergänzungsmittel geschieht.

Die Vitambombe für zwischendurch: Mangos, Erdbeeren, Blaubeeren oder exotische Früchte sind ein gesunder und leckerer Snack.

Diät + Ernährung

So werden Sie zur Vitaminbombe

Zudem fanden die Wissenschaftler heraus, dass eine übermäßige Kalziumaufnahme mit einem erhöhten Krebsrisiko verbunden ist, wenn dies mithilfe von Nahrungsergänzungsmitteln geschieht. Erfolgt diese Einnahme über natürliche Quellen, so ist dieses erhöhte Risiko nicht gegeben.

Fazit der Studie: Es ist besser und gesünder. auf natürliche Nährstoffquellen zurückzugreifen. Wer seiner Gesundheit etwas Gutes tun will,  sollte sich ausgewogen ernähren und regelmäßig auf Obst und Gemüse zurückgreifen.

17. Juni: Studie belegt: Fast Food schadet der Gesundheit und kann Demenz verursachen

Eine australische Studie zeigt, dass ein erhöhter Konsum von Fast Food und ein Mangel an Bewegung unser Gehirn leiden lässt. Demnach erwerben viele Menschen das Risiko an eine Demenzerkrankung zu erleiden im Laufe ihres Lebens durch dauerhaft schlechte Ernährung und zu wenig Bewegung. Bereits in der Lebensmitte sei dieser Schaden unumkehrbar. Daher der dringende Rat der Wissenschaftler: Jeder sollte sich so früh wie möglich gesund ernähren und fit halten - am besten bereits als Kind, spätestens jedoch ab dem jungen Erwachsenenalter.

Ernährung

"Das falsche Essen macht dumm"

Ernährung: "Das falsche Essen macht dumm"

14. Juni: Frauen, die vor dem TV einschlafen, werden dick

Fernsehen ist für viele ein schöner Zeitvertreib, besonders nach einem anstrengenden Feierabend. Warum genau das jetzt vor allem Frauen zum Verhängnis werden kann, beweist eine aktuelle US-amerikanische Studie. Demnach haben Frauen, die vor laufendem Fernseher oder mit ähnlich künstlichem Licht einschlafen, ein erhöhtes Risiko für Übergewicht und Fettleibigkeit. Die Forscher an der National Institutes of Health in den USA fanden heraus, dass schlafende Frauen vor dem Fernseher bis zu fünf Kilogramm Körpergewicht zulegten – in einem Zeitraum von insgesamt fünf Jahren. Für die Studie standen rund 43.000 Frauen im Alter von 35 bis 74 Jahren unter Beobachtung. Es handelt sich um die erste Studie, die einen direkten Zusammenhang zwischen nächtlicher künstlicher Beleuchtung und Gewichtszunahme bei Frauen belegt.

Warum macht uns nächtliches Licht dick?

Die Wissenschaftler machen hormonelle Prozesse für den Zusammenhang zwischen nächtlichem Licht im Schlafzimmer und einer Gewichtszunahme verantwortlich. Co-Autorin Chandra Jackson erklärt:

Der Mensch ist genetisch an eine natürliche Umgebung angepasst, die aus Sonnenlicht am Tag und Dunkelheit in der Nacht besteht. Die Exposition gegenüber künstlichem Licht in der Nacht kann hormonelle und andere biologische Prozesse so verändern, dass das Risiko für gesundheitliche Probleme wie Übergewicht zunimmt.

Die einzige Lösung: Den Fernseher und andere Lichtquellen aus dem Schlafzimmer verbannen – oder einfach ein gutes Buch vor dem Einschlafen lesen. Übrigens: ein kleines Nachtlicht und Licht außerhalb des Raums sind nach Meinung der Forscher nicht mit einer Gewichtszunahme verbunden.

13. Juni: Jessica Biel – eine bekennende Impfgegnerin?

Kaum ein Thema wird derzeit so kontrovers diskutiert wie das Einführen einer Impfpflicht. Manche Eltern sind vehement dagegen. Dazu gehört offenbar auch Hollywood-Beauty Jessica Biel. Medien zufolge, unterstützt die Mutter eines vierjährigen Sohnes Proteste gegen einen Gesetzesantrag, der es Eltern erschwert, ihre Kinder von Impfungen befreien zu lassen. In den USA dürfen ungeimpfte Kinder zum Teil nicht in die Schule gehen. Ein Bezirk im US-Bundesstaat New York hatte bereits den Masern-Notstand ausgerufen. Dennoch scheint die Ehefrau von Justin Timberlake die Anti-Impfungs-Lobby zu unterstützen. Bislang hat sich die 37-Jährige nicht zu der Thematik geäußert.

Jessica Biel

Outet sie sich hier als Impfgegnerin?

Jessica Biel scheint sich auf die Seite der Impfgegner zu schlagen

Kommt in Deutschland die Impfpflicht?

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte in Deutschland eine Impflicht gegen Masern ab März 2020 für Kinder und das Personal in Kitas und Schulen gefordert. Eltern, die sich dagegen sträuben, ihre schulpflichtigen Kinder impfen zu lassen, drohen bis zu 2.500 Euro Strafe. In Deutschland sind derzeit rund 85 Prozent der Bevölkerung gegen Masern geimpft – aus Sicht der Ärzte weniger als nötig wären. Masern gehören zu den ansteckendsten Infektionskrankheiten überhaupt. Immer wieder kommt es zu Masernepidemien. Auf die Weigerung einiger Eltern, ihre Kinder impfen zu lassen, reagieren die Ärzte mit Unverständnis.

12. Juni: Warum Medikamente bei Frauen anders wirken

Studien an weit verbreiteten Arzneimitteln zeigen, dass Frauen oft andere Zieldosen benötigen als Männer.

Bei Frauen können Medikamente anders wirken als bei Männern. In amerikanischen Studien, wie der GendAge-Studie untersuchen Forscher die Geschlechter-Unterschiede. Der NDR nennt als Beispiel ein Schlafmittel, das bei Frauen länger im Blut bleibe als bei Männern. Der Grund? Frauen haben häufig einen größeren Körperfettanteil und sind oft kleiner als Männer. Eine Erkenntnis: Eine Tablette braucht für den Weg durch den Körper eines Mannes und den einer Frau häufig unterschiedlich lange. Dadurch verteilt sich der Wirkstoff unterschiedlich im Gewebe. Für die Wirkung eines Medikaments spielen Enzyme eine tragende Rolle, denn sie aktivieren die Wirkstoffe im Körper. Männer und Frauen können Enzyme in unterschiedlicher Menge haben. In welcher Dosierung die Wirkstoffe der Medikamente im Blut ankommen, hat daher mit dem Geschlecht zu tun. Bei Frauen kommt es außerdem häufiger zu unerwünschten Nebenwirkungen.

Worauf sollten Frauen also beim Arztbesuch achten?

  • Arzt auf Nebenwirkungen ansprechen, die unangemessen stark erscheinen.
  • Dosierung nie eigenmächtig herabsetzen, sondern nur in Rücksprache mit dem Arzt.
  • Nicht auf Internetforen verlassen, dort kursiert gefährliches Halbwissen.
  • Signale des Körpers ernst nehmen und ansprechen, jeder kennt sich selbst am besten.

Geschlechterunterschiede in der Medizin sind weitestgehend unerforscht. In jungen Phasen der Medikamentenentwicklung wird gerne an gesunden Freiwilligen getestet – das sind fast immer junge Männer. Der Trend muss dahin gehen, Medikamente an Bevölkerungsgruppen zu testen, die sie später auch einnehmen sollen. Dazu gehören natürlich auch Frauen und ältere Menschen, die einen Großteil der Arzneimittel einnehmen.

11. Juni: Inhaltsstoffe von Kylie Jenners Beauty-Linie gar nicht vegan?

US-Star Kyle Jenner, 21, ist eine schwerreiche Millionärin. Neben ihrer eigenen Kosmetiklinie "Kylie Cosmetics", brachte die Halbschwester Kim Kardashians im Mai 2019 ihre eigene Hautpflegelinie "Kylie Skin" auf den Markt. Doch Fans nahmen die Inhaltsstoffe zweier Produkte nun genauer unter die Lupe. Dabei streuten Fans auf Twitter den Verdacht, die Produkte wären entgegen des Werbeversprechens gar nicht komplett vegan, frei von Gluten, Parabenen und Sulfaten. Demnach sollten die tierischen Inhaltsstoffe "Hydroxyacetophenon“ und "Glycerin“ Bestandteil von Kylies Vanille-Milchtoner und in dem schäumenden Gesichtswaschmittel sein. Die Tweets wurden mittlerweile wieder gelöscht, da es sich um ein Missverständnis handelt. Was wir daraus lernen können?

Inhaltsstoffe: Hydroxyacetophenon + Glycerin

Es kommt auf die kleinsten Details an. Bei "Glycerine" mit "e" handelt es sich um ein tierisches Produkt. "Glycerin" hingegen ist rein pflanzlich. Und auch bei "Hydroxyacetophenon" gibt es einen kleinen, aber feinen Unterschied: Denn nur "3-Hydroxyacetophenon" wird angeblich Bibern entnommen.

 "Klar, lasst uns einfach die "3" ignorieren, das ändert alles", schreibt ein Fan, der für wichtige Aufklärung sorgt. Tierische von veganen Inhaltsstoffen zu unterscheiden ist für Endverbraucher ohne Fachwissen oft nicht leicht. Apps wie "CodeCheck" machen es durch Scannen des Barcodes möglich zwischen bedenklichen und unbedenklichen Stoffen in Kosmetika zu unterscheiden.

5. Juni: Das müssen Sie beachten, damit abgepackter Salat nicht krank macht

Fertigsalatmischungen sollten alsbald verbraucht werden.

So praktisch fertiggeschnittene Salatmischungen aus der Tüte auch sind - bei deren Verwendung sollte man einiges beachten, damit man nicht krank wird. Denn innerhalb weniger Tage können sich besonders in angebrochenen Tüten schnell gesundheitsschädigende Keime vermehren. Sobald der Salat angebrochen wurde, gilt das Verbrauchsdatum nicht mehr, warnt das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE).

Daher raten Experten, schon beim Einkauf  besonders darauf zu achten, dass die Verpackung nicht beschädigt ist. Sie sollte nicht gerissen oder auch aufgebläht sein. Beim Transport sollte vor allem darauf geachtet werden, dass die Kühlkette nicht unterbrochen wird. Also am besten eine Kühltasche für unterwegs verwenden und den Salat zuhause schnellstmöglich im Kühlschrank verstauen. Und einen weiteren Rat haben die Experten: Fertigsalatmischungen unbedingt vorm Verzehr waschen, auch wenn auf der Packung steht, dass der Salat bereits gewaschen ist.

Portulak

Diese Pflanze hat eine unglaubliche Wirkung auf den Körper

Portulak
Auf die Gesundheit! Die vergessene Heilpflanze Portulak verdient unsere Aufmerksamkeit.
©Gala

4. Juni: Fertiggerichte machen dick

Fertiggerichte sind auf Dauer ungesund und machen dick.

Fertiggerichte und andere ultrahochverarbeitete Lebensmittel wie Instant-Produkte, Knuspermüsli oder auch Würstchen machen dick. Das belegten Wissenschaftler nun in einer neuen Studie. Der Grund: Wer viele Lebensmittel mit einem hohen Verarbeitungsgrad zu sich nimmt, isst automatisch mehr. 

Für ihre Tests arbeiteten die Wissenschaftler mit zwei Gruppen, die entweder zuerst zwei Wochen lang Mahlzeiten mit vielen ultrahochverarbeiteten Lebensmitteln erhielten und im Anschluss daran Mahlzeiten mit unverarbeiteten Lebensmitteln (auch für zwei Wochen) oder umgekehrt. Der Gehalt an Kalorien, Kohlenhydraten, Fetten, Proteinen, Ballaststoffen, Salz und Zucker – bei den ultrahochverarbeiteten und unverarbeiteten Mahlzeiten – war gleich hoch. Es gab drei Mahlzeiten am Tag, von denen die Teilnehmer so viel essen durften, wie sie wollten. Ergebnis: Personen, die Mahlzeiten mit ultrahochverarbeiteten Lebensmitteln bekamen, nahmen deutlich mehr Kalorien (rund 500 mehr) am Tag zu sich, als die Personen mit den unverarbeiteten Lebensmitteln. Dadurch nahmen sie in der zweiwöchigen Phase auch im Schnitt 0,9 Kilo zu.

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Anna Schürrle

3. Juni: Radfahren: Kurze Strecken haben eine positive Wirkung

Ist Ihr Rad schon sommerfit? Der erste Juni war meteorologischer Sommeranfang 2019. Eines lässt sich klar beobachten: Je höher die Temperaturen, desto größer die Anzahl von Fahrrädern im Straßenverkehr der Großstädte. Und der Ritt auf dem Drahtesel bringt bereits auf kurzen Strecken gesundheitliche Vorteile mit sich. "Schon mit der ersten Sekunde des Radfahrens wird die Durchblutung der Muskeln und Organe angeregt, genau wie der Stoffwechsel sowie Herz und Kreislauf, das Immunsystem wird aktiviert", verrät Ingo Froböse , Professor an der Deutschen Sporthochschule in Köln gegenüber "t-online". Zudem könne Radfahren "ein Ausgleich für Stress" sein. Das Fahrradfahren stärkt Knochen und Koordination. Gelenkfreundlich ist es auch, das Knie baut Muskulatur auf und wird so stabiler (wenn man bei Steigungen auf dem Sattel sitzen bleibt). Das Gute am Radeln ist: Dazu muss man nicht mal besonders sportlich sein. Außerdem ist diese Fortbewegungsmethode ist nachhaltiger und umweltschonender als etwa Autofahren. Haben Sie schon mal überlegt, ihren Arbeitsweg beziehungsweise Teilstrecken davon, so für ein kleines Workout zu nutzen? Wir können es nur empfehlen.

Fitness

Stars auf dem Fahrrad

Hätten Sie ihn erkannt? Ausstaffiert und im Undercover-Look fährt Schauspieler Kurt Russell mit dem E-Bike durch Los Angeles.
Wen haben wir denn da? "PS: Ich liebe dich"-Schauspieler Gerard Butler radelt durch New York City. Da hat es aber jemand sehr eilig ...
Die Straßen von New York sind verstopft mit Autos, Justin Theroux macht es genau richtig und nimmt das Fahrrad, um von A nach B zu kommen. Nur einen Helm sollte er sich und seiner Sicherheit unbedingt noch gönnen.
Arnold Schwarzenegger hat nicht nur dicke Muskeln, sondern auch dicke Reifen. Das sieht bei der Bike-Tour durch Venice auch gleich viel cooler aus.

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31. Mai: Burn-out erstmals als Krankheit anerkannt

Die WHO stuft Burn-out erstmals als Krankheit ein, allerdings nur in Bezug Stress im beruflichen Umfeld.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat beim diesjährigen Treffen ihre Klassifikation vieler Krankheiten aktualisiert. Die WHO stufte so Burn-out erstmals als Krankheit offiziell ein und setzt damit einen Punkt, hinter eine jahrzehntelange Debatte unter Fachleuten. Demnach ist das Krankheitsbild auf chronischen Stress am Arbeitsplatz zurückzuführen. Der genaue Wortlaut: Künftig wird der verbreitete Belastungszustand als Syndrom aufgrund von "chronischem Stress am Arbeitsplatz, der nicht erfolgreich verarbeitet wird" definiert. Grundsätzlich wird von drei Dimensionen der Krankheit ausgegangen:


  1. ein Gefühl von Erschöpfung,
  2. zunehmende geistige Distanz oder negative Haltung zum eigenen Job
  3. sowie verringertes berufliches Leistungsvermögen.

Explizit weist die WHO darauf hin, dass der Begriff Burn-out ausschließlich im beruflichen Zusammenhang und nicht "für Erfahrungen in anderen Lebensbereichen" verwendet werden sollte.

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29. Mai: Wer viel sitzt, kann früher sterben

Langes Sitzen ist schlecht für die Gesundheit.

Gesundheitsexperten schlagen Alarm, denn die meisten Menschen hierzulande verbringen viele Stunden täglich im Sitzen - ob im Büro oder zuhause. Das schadet der Gesundheit.  Das haben neue Studien wiederholt gezeigt. So kam eine nordirische Studie zum Ergebnis, dass langes Sitzen uns sogar früher sterben lässt. Grund dafür: Zu viel Sitzen erhöht das Risiko für Herzkrankheiten, Typ-2-Diabetes und Darmkrebs.

Bereits vor Jahren zeigten ähnliche Studien, dass langes Sitzen die Sterberate bei Männern um 20 Prozent ansteigen lässt, bei Frauen sogar um 40 Prozent. Experten raten daher: langes Sitzen vermeiden und auch im Büro am Rechner für die Gesundheit lieber mal stehen als sitzen. Hierfür gibt es höhenverstellbare Tische, die an vielen Arbeitsplätzen schon zum Standard gehören.

28. Mai: Menge der Mahlzeiten spielt keine Rolle beim Abnehmen

Wieviele Mahlzeiten pro Tag sollte man beim Abnehmen zu sich nehmen?

Eine neue Studie zeigt, dass es beim Abnehmen keine Rolle spielt, ob drei oder sechs Mahlzeiten am Tag verzehrt werden. Für die Untersuchung ließen die Wissenschaftler 65 Frauen für drei Monate 10 % weniger Kalorien zu sich nehmen. Ein Teil der Frauen konsumierte dabei drei Mahlzeiten am Tag, die anderen Frauen sechs Mahlzeiten. Alle Frauen hatten am Ende der Studie Diäterfolge erzielt - egal, wieviele Mahlzeiten sie zu sich genommen hatten. Allerdings wiesen die Frauen, die sechs Mal am Tag aßen, einen weiteren Pluspunkt auf: Ihre Nüchtern-Insulinwerte hatten sich im Laufe der Studie deutlicher gebessert als bei den anderen Frauen.

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Der Boxerlauf

27. Mai: Ab sechs Tassen Kaffee am Tag wird's ungesund

Kaffee-Konsum kann ungesund sein.

Australische Forscher haben herausgefunden, dass Kaffeetrinken krank machen kann. Ihre Studie mit rund 350.000 Personen zeigte, dass zu viel Koffein zu einem erhöhten Blutdruck führen kann - ein wesentlicher Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wer mehr als sechs Tassen Kaffee pro Tag trinkt, steigert demnach sein Risiko für Herzerkrankungen um bis zu 22 Prozent. 

Da Menschen aufgrund von Genvariationen Koffein unterschiedlich verstoffwechseln, können sich auch schon kleinere Mengen Kaffee negativ auswirken. Sobald Kaffeetrinker merken, dass sie nervös oder gereizt sind, sollten sie de Konsum reduzieren - für ihre Gesundheit.

24. Mai: Ausdauersport lässt Gehirnzellen wachsen

Ausdauersport ist gut für die Gehirnaktivität.

Dass Sport eine gute Demenzprävention ist, war schon länger klar. Nun fanden amerikanische Wissenschaftler aber heraus, dass dabei auch eine Rolle spielt, welcher Sport betrieben wird. So wirken sich Ausdauersportarten wie Joggen, Spinning oder Cardio-Workouts deutlich besser auf die Hirnaktivität aus als Sportarten mit einem niedrigeren Aktivitätslevel wie beispielsweise Spazierengehen oder Yoga.

Trotzdem sollten letztere Sportarten nicht vernachlässigt werden. Sie seien wichtig als Gleichgewichts- und Beweglichkeitstraining, was Stürzen vorbeuge und das Verletzungsrisiko minimiere. Eine Kombination aus verschiedenen Sportarten ist am besten für die Gesundheit.

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23. Mai: Positive Gedanken verlängern das Leben

Positives Denken wirkt sich auf unser Sterberisiko aus.

Wie eine positive Denkweise unser Leben verlängern kann, wurde kürzlich anhand einer britisch-niederländischen Studie mit über 2000 Krebspatienten untersucht. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass Patienten mit einer optimistischen Einstellung gegenüber ihrer Prognose eine bessere gesundheitsspezifische Lebensqualität und ein geringeres Sterberisiko aufwiesen als pessimistische Patienten. 

Die Studie kommt daher zu dem Schluss, dass es wichtig ist, Patienten trotz einer erschütternden Diagnose dabei zu helfen, positiv in die Zukunft zu blicken.

22. Mai: Weltgesundheitsorganisation stuft Sexsucht als Krankheit ein

Sexsucht als Krankheit anerkannt

Erstmals hat die Weltgesundheitsorganisation (kurz: WHO) Sexsucht oder auch Hypersexualiät offiziell in ihren Katalog der gesundheitlichen Störungen aufgenommen. Im sogenannten IDC-Katalog wird erklärt, was genau "zwanghaftes Sexualverhalten" ist. Dazu zählen unter anderem übermäßiger Pornokonsum oder ausufernder Telefonsex.

Mit dieser offiziellen Anerkennung als Krankheit steht den Betroffenen endlich eine Therapie zu. Ärzte und Psychologen können die Behandlung der Betroffenen leichter mit den Krankenkassen abrechnen. Experten schätzen die Zahl der Sex- und Pornosüchtigen hierzulande auf eine halbe Million Menschen, die meistens männlich sind.


23. Mai: Positive Gedanken verlängern das Leben


Wie eine positive Denkweise unser Leben verlängern kann, wurde kürzlich anhand einer britisch-niederländischen Studie mit über 2000 Krebspatienten untersucht. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass Patienten mit einer optimistischen Einstellung gegenüber ihrer Prognose eine bessere gesundheitsspezifische Lebensqualität und ein geringeres Sterberisiko aufwiesen als pessimistische Patienten. 

Die Studie kommt daher zu dem Schluss, dass es wichtig ist, Patienten trotz einer erschütternden Diagnose dabei zu helfen, positiv in die Zukunft zu blicken. 

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