Eltern werden: Babys erste Tage: Tipps einer Hebamme

Wenn nach neun Monaten das Warten endlich ein Ende hat, ist es für die jungen Eltern, neben all dem Elternglück, doch erst einmal ungewohnt mit dem Nachwuchs alleine zu sein. Doch das muss es nicht – wir haben die wichtigsten Antworten 

Ein Baby und seine Mutter

Das neugeborene Baby ist endlich da – so lange haben Sie auf den kleinen Sprössling gewartet, sich mit Ratgebern und Kursen fundiertes Wissen angeeignet, Ausstattung gekauft, das Kinderzimmer vorbereitet. Doch wenn es dann nach der anstrengenden und strapaziösen Geburt endlich in die heimischen vier Wände geht, stehen viele Eltern vor einem großen Fragezeichen: Wie geht es jetzt weiter? 

Das erste Mal alleine mit dem Sprössling

Die ersten Tage mit dem Baby Zuhause zu sein, bedeutet vor allem, dass man als Eltern erstmalig auf sich alleine gestellt ist. Für viele Frauen ist das eine große Umstellung, hatten sie doch mit beispielsweise einer Beleghebamme oder einer Doula immer eine beratende und helfende Hand an ihrer Seite. Denn "ab der 30. Schwangerschaftswoche bin ich als Beleghebamme für die werdende Mutter immer abrufbereit, um dann bei der Geburt an ihrer Seite zu sein. Das gibt vielen werdenden Mütter ein Gefühl von Sicherheit," sagt uns Katharina Trippen, Beleghebamme von der Praxis "Alsterhebammen" in Hamburg. 

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Glücklich für zwei

Lena Gercke gehört definitiv zu den Frauen, denen die Schwangerschaft sichtlich steht. Bildschön setzt sie ihren sichtlich gewachsenen Babybauch in einem cremefarbenen Ensemble in Szene. Das schöne Model wird zum ersten Mal Mutter. Nervosität steht ihr aber deswegen nicht ins Gesicht geschrieben. 
Sportlich, sportlich - Anna Lewandowska hält die Schwangerschaft nicht vom Fitnessstudio fern. Liebevoll streichelt sie ihren Bauch, die Zeit beim Training gehört nur ihr und ihrem Kind. 
Vorhang auf für Baby Harrison 2.0! Sarah Harrison zeigt mit diesem Instagramfoto voller Stolz ihre wachsende Babykugel. Töchterchen Mia Rose wird schon bald eine große Schwester sein.
Model und Schauspielerin Jodie Turner-Smith ist ohnehin bildschön. Bei den BAFTAs 2020 präsentierte sie in einer Traumrobe von Gucci überglücklich Babykugel und Schwangerschaftsglow.

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Sich selbst vertrauen

Das Gefühl von Sicherheit bleibt dann, kurz nach der Geburt, bei vielen Paaren häufig auf der Strecke. Doch das muss gar nicht so sein. Was zählt, ist das Vertrauen in sich selbst. Nicht stressen zu lassen, sowie tief ein- und auszuatmen sei das Geheimrezept für Situationen, in denen sich Eltern überfordert fühlen, so Katharina Trippen. "Für viele Eltern ist es am Anfang schwierig zu wissen, dass sie etwas nicht kontrollieren können." Statt das Kind jedoch von mehreren Kameras oder einer High-End-Technik überwachen zu lassen, empfehle sie Eltern, das Kind einfach so oft es geht im Tragetuch bei sich zu haben, zu beobachten, zu fühlen. 

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Geht ihr Kontrollwahn zu weit?

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14 Tage nach der Geburt absolute Bettruhe

Außerdem rät sie jeder frisch gebackenen Mutter: "Das Wochenbett heißt nicht umsonst so. Bettruhe ist gerade in den ersten 14 Tagen, dem sogenannten Frühwochenbett, das A und O." Denn dann bilde sich die Gebärmutter zurück und eventuelle Verletzungen heilen ab. Dafür benötige die Frau als auch das Kind Ruhe und Geborgenheit. Zwar wollen Verwandte und Bekannte am liebsten direkt nach der Geburt den kleinen Sprössling zu Gesicht bekommen, doch zu viel Besuch stresst Mutter und Kind unnötig.
Ebenfalls in den ersten Wochen unabdinglich: Der Hautkontakt zwischen Mutter und Säugling. Das Kuscheln mit dem Kind und der direkte Hautkontakt helfe die Bindung zwischen Mutter und Kind noch weiter zu festigen, sagt uns Katharina Trippen. 

Säuglinge weinen nie ohne Grund

Auch wenn das Kind weint, ist Kuscheln oder ein Spaziergang an der frischen Luft die beste Möglichkeit, den Sprössling zu beruhigen. Nicht-beachten ist gerade in der ersten Zeit keine Option. Denn Säuglinge haben kein anderes Kommunikationsmittel und weinen nie ohne Grund. 

Ruhe und Zeit nehmen beim Stillen

Im Schnitt trinken Babys acht bis zwölf Mal innerhalb von 24 Stunden. Während der ersten Tage sind es meist nur kleine Mengen, was aber keineswegs besorgniserregend sein sollte. Der Trinkrhythmus des Kindes muss sich erst einmal einpendeln und kann gerade am Anfang noch sehr unregelmäßig sein. Wichtig ist: Nehmen Sie sich immer Zeit und Ruhe, wenn Sie Ihr Kind stillen. Denn in einer entspannten Umgebung klappt das mit dem Stillen gleich viel besser. 

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