Eltern werden: Babys erste Tage: Tipps einer Hebamme

Wenn nach neun Monaten das Warten endlich ein Ende hat, ist es für die jungen Eltern, neben all dem Elternglück, doch erst einmal ungewohnt mit dem Nachwuchs alleine zu sein. Doch das muss es nicht – wir haben die wichtigsten Antworten 

Ein Baby und seine Mutter

Das neugeborene Baby ist endlich da – so lange haben Sie auf den kleinen Sprössling gewartet, sich mit Ratgebern und Kursen fundiertes Wissen angeeignet, Ausstattung gekauft, das Kinderzimmer vorbereitet. Doch wenn es dann nach der anstrengenden und strapaziösen Geburt endlich in die heimischen vier Wände geht, stehen viele Eltern vor einem großen Fragezeichen: Wie geht es jetzt weiter? 

Das erste Mal alleine mit dem Sprössling

Die ersten Tage mit dem Baby Zuhause zu sein, bedeutet vor allem, dass man als Eltern erstmalig auf sich alleine gestellt ist. Für viele Frauen ist das eine große Umstellung, hatten sie doch mit beispielsweise einer Beleghebamme oder einer Doula immer eine beratende und helfende Hand an ihrer Seite. Denn "ab der 30. Schwangerschaftswoche bin ich als Beleghebamme für die werdende Mutter immer abrufbereit, um dann bei der Geburt an ihrer Seite zu sein. Das gibt vielen werdenden Mütter ein Gefühl von Sicherheit," sagt uns Katharina Trippen, Beleghebamme von der Praxis "Alsterhebammen" in Hamburg. 

Schwangere Stars

Glücklich für zwei

Keira Knightley und ihre Mutter Sharman Macdonald sind gemeinsam mit ihrem Ehemann James Righton in London unterwegs. Die riesige Babykugel der Schauspielerin und die Hand, die sie schützend davor hält, verraten: Lange kann es nicht mehr dauern! 
Lara Trump zeigt sich kurz vor der Geburt ihrer Tochter in einem hübschen Sommerkleidchen in New York. Die spitzen Louboutins mit dünnem Absatz hat sie gegen bequeme Gucci-Loafers getauscht - kein Wunder, Eric Trump, der zweitältesten Sohn von Donald Trump, gibt wenige Tage später via Twitter bekannt, dass Töchterchen Carolina Dorothy das Licht der Welt erblickt hat.
Stolz präsentiert uns das Curvy-Model Ashley Graham in einem enganliegendem Schlauchkleid ihre Baby-Kugel. Dazu schreibt die 1,75 Meter große Schönheit: "Kann es kaum erwarten, dich kennen zu lernen". Erst vor wenigen Tagen verkündete sie die freudige Nachricht, dass sie und ihr Ehemann Justin Ervin Nachwuchs erwarten. 
Da ist es! Das erste Foto Anna Hofbauer mit Schwangerschaftskugel. Erst vor kurzem gab sie die freudigen Nachwuchs-Nachrichten bekannt. Jetzt genießt die Ex-Bachelorette die Ruhe vor dem Sturm – und sieht dabei auch noch verdammt stylisch aus. 

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Sich selbst vertrauen

Das Gefühl von Sicherheit bleibt dann, kurz nach der Geburt, bei vielen Paaren häufig auf der Strecke. Doch das muss gar nicht so sein. Was zählt, ist das Vertrauen in sich selbst. Nicht stressen zu lassen, sowie tief ein- und auszuatmen sei das Geheimrezept für Situationen, in denen sich Eltern überfordert fühlen, so Katharina Trippen. "Für viele Eltern ist es am Anfang schwierig zu wissen, dass sie etwas nicht kontrollieren können." Statt das Kind jedoch von mehreren Kameras oder einer High-End-Technik überwachen zu lassen, empfehle sie Eltern, das Kind einfach so oft es geht im Tragetuch bei sich zu haben, zu beobachten, zu fühlen. 

Prinz Harry + Herzogin Meghan

Geht ihr Kontrollwahn zu weit?

Prinz Harry, Herzogin Meghan

14 Tage nach der Geburt absolute Bettruhe

Außerdem rät sie jeder frisch gebackenen Mutter: "Das Wochenbett heißt nicht umsonst so. Bettruhe ist gerade in den ersten 14 Tagen, dem sogenannten Frühwochenbett, das A und O." Denn dann bilde sich die Gebärmutter zurück und eventuelle Verletzungen heilen ab. Dafür benötige die Frau als auch das Kind Ruhe und Geborgenheit. Zwar wollen Verwandte und Bekannte am liebsten direkt nach der Geburt den kleinen Sprössling zu Gesicht bekommen, doch zu viel Besuch stresst Mutter und Kind unnötig.
Ebenfalls in den ersten Wochen unabdinglich: Der Hautkontakt zwischen Mutter und Säugling. Das Kuscheln mit dem Kind und der direkte Hautkontakt helfe die Bindung zwischen Mutter und Kind noch weiter zu festigen, sagt uns Katharina Trippen. 

Säuglinge weinen nie ohne Grund

Auch wenn das Kind weint, ist Kuscheln oder ein Spaziergang an der frischen Luft die beste Möglichkeit, den Sprössling zu beruhigen. Nicht-beachten ist gerade in der ersten Zeit keine Option. Denn Säuglinge haben kein anderes Kommunikationsmittel und weinen nie ohne Grund. 

Ruhe und Zeit nehmen beim Stillen

Im Schnitt trinken Babys acht bis zwölf Mal innerhalb von 24 Stunden. Während der ersten Tage sind es meist nur kleine Mengen, was aber keineswegs besorgniserregend sein sollte. Der Trinkrhythmus des Kindes muss sich erst einmal einpendeln und kann gerade am Anfang noch sehr unregelmäßig sein. Wichtig ist: Nehmen Sie sich immer Zeit und Ruhe, wenn Sie Ihr Kind stillen. Denn in einer entspannten Umgebung klappt das mit dem Stillen gleich viel besser. 

Star-Kinder

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