Eltern werden: Babys erste Tage: Tipps einer Hebamme

Wenn nach neun Monaten das Warten endlich ein Ende hat, ist es für die jungen Eltern, neben all dem Elternglück, doch erst einmal ungewohnt mit dem Nachwuchs alleine zu sein. Doch das muss es nicht – wir haben die wichtigsten Antworten 

Ein Baby und seine Mutter

Das neugeborene Baby ist endlich da – so lange haben Sie auf den kleinen Sprössling gewartet, sich mit Ratgebern und Kursen fundiertes Wissen angeeignet, Ausstattung gekauft, das Kinderzimmer vorbereitet. Doch wenn es dann nach der anstrengenden und strapaziösen Geburt endlich in die heimischen vier Wände geht, stehen viele Eltern vor einem großen Fragezeichen: Wie geht es jetzt weiter? 

Das erste Mal alleine mit dem Sprössling

Die ersten Tage mit dem Baby Zuhause zu sein, bedeutet vor allem, dass man als Eltern erstmalig auf sich alleine gestellt ist. Für viele Frauen ist das eine große Umstellung, hatten sie doch mit beispielsweise einer Beleghebamme oder einer Doula immer eine beratende und helfende Hand an ihrer Seite. Denn "ab der 30. Schwangerschaftswoche bin ich als Beleghebamme für die werdende Mutter immer abrufbereit, um dann bei der Geburt an ihrer Seite zu sein. Das gibt vielen werdenden Mütter ein Gefühl von Sicherheit," sagt uns Katharina Trippen, Beleghebamme von der Praxis "Alsterhebammen" in Hamburg. 

Schwangere Stars

Glücklich für zwei

In der 35. Schwangerschaftswoche entsteht dieses Foto von Fiona Erdmann. Darauf zu sehen ist das Model, das sich eine Abkühlung im Pool gönnt und ihre XL-Babykugel im Bikini präsentiert. Liebevoll hält sie ihre wachsende Körpermitte in den Händen. "Krass, wie riesengroß mein Bauch aussieht!", kommentiert Fiona ihr Erinnerungsfoto auf Instagram.
Süße Baby-Überraschung: Model Agyness Deyn erwartet ihr zweites Kind! Am Strand in den Hamptons wird die 37-Jährige mit einem Babybauch von Paparazzi abgelichtet. Die Schwangere trägt einen schwarzen Bikini und schützt sich mit einem luftigen Streifenshirt, Sonnenhut und Sonnenbrille vor den Sonnenstrahlen. Das erste gemeinsame Kind von Agyness und Ehemann Joel McAndrew kommt im Dezember 2018 zur Welt – jetzt freut sich die kleine Familie auf Baby Nummer zwei.
Ist das womöglich das letzte Babybauch-Bild von Vogue Williams vor der Geburt ihres zweiten Kindes? In einem rosafarbenen Maxikleid, mit flachen Sandalen und schicker Ray-Ban-Sonnenbrille sichten sie Paparazzi in London. Auf Instagram verrät die Schwägerin von Pippa Middleton, dass das Baby jeden Moment kommen kann. In einem ihrer letzten Posts schreibt die TV- und Radiomoderatorin: "Nach einem Besuch bei meinem Arzt nehme ich jetzt Wetten für die Ankunft unserer kleinen Mädchen entgegen!"
In einem Instagram-Live-Video zeigt Gigi Hadid endlich ihr wachsendes Bäuchlein. In den vergangenen Wochen hielt sich das Model mit Fotos und Details zu seiner Schwangerschaft zurück - "das ist nicht das Wichtigste auf der Welt gerade", erklärt sie. So ganz verstecken kann sie die kleine Kugel jedoch nicht mehr, unter dem karierten Hemd kommt sie zum Vorschein. 

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Sich selbst vertrauen

Das Gefühl von Sicherheit bleibt dann, kurz nach der Geburt, bei vielen Paaren häufig auf der Strecke. Doch das muss gar nicht so sein. Was zählt, ist das Vertrauen in sich selbst. Nicht stressen zu lassen, sowie tief ein- und auszuatmen sei das Geheimrezept für Situationen, in denen sich Eltern überfordert fühlen, so Katharina Trippen. "Für viele Eltern ist es am Anfang schwierig zu wissen, dass sie etwas nicht kontrollieren können." Statt das Kind jedoch von mehreren Kameras oder einer High-End-Technik überwachen zu lassen, empfehle sie Eltern, das Kind einfach so oft es geht im Tragetuch bei sich zu haben, zu beobachten, zu fühlen. 

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14 Tage nach der Geburt absolute Bettruhe

Außerdem rät sie jeder frisch gebackenen Mutter: "Das Wochenbett heißt nicht umsonst so. Bettruhe ist gerade in den ersten 14 Tagen, dem sogenannten Frühwochenbett, das A und O." Denn dann bilde sich die Gebärmutter zurück und eventuelle Verletzungen heilen ab. Dafür benötige die Frau als auch das Kind Ruhe und Geborgenheit. Zwar wollen Verwandte und Bekannte am liebsten direkt nach der Geburt den kleinen Sprössling zu Gesicht bekommen, doch zu viel Besuch stresst Mutter und Kind unnötig.
Ebenfalls in den ersten Wochen unabdinglich: Der Hautkontakt zwischen Mutter und Säugling. Das Kuscheln mit dem Kind und der direkte Hautkontakt helfe die Bindung zwischen Mutter und Kind noch weiter zu festigen, sagt uns Katharina Trippen. 

Säuglinge weinen nie ohne Grund

Auch wenn das Kind weint, ist Kuscheln oder ein Spaziergang an der frischen Luft die beste Möglichkeit, den Sprössling zu beruhigen. Nicht-beachten ist gerade in der ersten Zeit keine Option. Denn Säuglinge haben kein anderes Kommunikationsmittel und weinen nie ohne Grund. 

Ruhe und Zeit nehmen beim Stillen

Im Schnitt trinken Babys acht bis zwölf Mal innerhalb von 24 Stunden. Während der ersten Tage sind es meist nur kleine Mengen, was aber keineswegs besorgniserregend sein sollte. Der Trinkrhythmus des Kindes muss sich erst einmal einpendeln und kann gerade am Anfang noch sehr unregelmäßig sein. Wichtig ist: Nehmen Sie sich immer Zeit und Ruhe, wenn Sie Ihr Kind stillen. Denn in einer entspannten Umgebung klappt das mit dem Stillen gleich viel besser. 

Star-Kinder

Die süßen Sprösslinge der Stars

Ihr Nacken werde morgen weh tun, aber das sei es wert, schreibt Luisana Lopilato unter diesem süßen Kuschelbild mit Töchterchen Vida und einem ihrer Jungs. Insgesamt drei Kinder hat die argentinische Schauspielerin und Model mit ihrem Mann Michael Bublé.
Zum "4th of July", dem Unabhängigkeitstag der USA, teilt Supermodel und stolze Mama Alessandra Ambrosio ein schönes Foto mit Tochter Anja und Sohn Noah aus ihrer Wahlheimat Kalifornien.
Brigitte Nielsens Tochter Frida feiert ihren 2. Geburtstag. Zu diesem schönen Anlass gibt es für ihre "kleine Maus" nicht nur Minnie Maus-Öhrchen und die passende Torte, sondern auch gleich ein schönes Erinnerungsfoto mit Mama und Papa Mattia.
Dieses süße Foto mit ihrem Ehemann Chris Fischer und dem gemeinsamen Sohn Gene postet Amy Schumer auf Instagram und kommentiert: "Schwere Zeiten, ich genieße jede Sekunde". Erst vor kurzem hat sie öffentlich über ihre künstliche Befruchtung gesprochen und der häufig damit verbundenen Stigmatisierung.

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