Einfach mal die Schuhe ausziehen: Barfuß laufen: Das passiert mit Deinem Körper

Barfuß laufen ist gesund. Trotzdem stecken unsere Füße fast ununterbrochen in Schuhen. Die folgenden Gründe zeigen, warum es sich lohnt, die Schuhe öfter mal auszuziehen

Barfuß die Welt erkunden - der Körper freut sich!

Zum Thema barfuß laufen gibt es zahlreiche Studien. Fast alle besagen, dass sich regelmäßiges Laufen auf nackten Füßen positiv auf die physische Gesundheit auswirkt. Noch dazu hat barfuß laufen jedoch auch Effekte auf unser seelisches Wohlbefinden. Wir nehmen beides genau unter die Lupe.

Barfuß laufen ist gesund für den Körper

Barfuß laufen stärkt die Fußmuskulatur

Unser Fuß - insbesondere unser Fußgewölbe - ist dafür gemacht, unser Körpergewicht beim Laufen abzufedern. Stecken die Füße in Schuhen wird die natürliche Bewegung  beim Abrollen verfälscht. Noch dazu unterstützen viele Schuhe das Fußgewölbe, was es auf Dauer immer weiter schwächt. Barfuß laufen erinnert den Fuß an die für ihn bestimmten Bewegungen und spricht auch die hierfür angelegten Muskeln wieder an. Wenn wir einige Zeit barfuß laufen, werden wir merken, wie sich die Muskulatur zunehmend positiv verändert.

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Barfuß laufen macht den Fuß beweglicher

Die Achillessehne hat die Aufgabe, den Druck von den Füßen auf die Muskulatur der Unter- und Oberschenkel zu übertragen. Dabei fungiert sie ähnlich wie ein Stoßdämpfer.  Sie macht den Fuß beim Abrollen beweglich. Steckt die Achillessehne in Schuhen, hat sie meist einen eingeschränkteren Spielraum. Legen wir nun eine längere Strecke barfuß zurück, kann die Achillessehne zunächst gereizt reagieren. Doch schon bald wird sie ihre volle Kraft entfalten können - unser Gang wird stabiler. 

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Barfuß laufen verbessert unsere Körperhaltung

Viele Menschen leiden unter Fehlstellungen des Rückens oder der Hüfte und oftmals finden sich deren Ursachen in den Füßen. Ist die Fußstellung nämlich - beispielsweise durch eine geschwächte Fußmuskulatur - gestört, gewöhnen wir uns ganz unbemerkt Schonhaltungen an. Diese sind unnatürlich und führen zu einer Dysbalance des gesamten Körpers; es kommt zu Beschwerden wie Rücken- oder Hüftschmerzen. Auch die Kniegelenke können leiden. Leichte Beschwerden mildern sich oft schon ein wenig ab, wenn wir beginnen barfuß zu laufen.

Schuhe, die ständig in Sneakern stecken, sind anfälliger für Fuß- und Nagelpilz.

Barfuß laufen schützt den Fuß vor Pilzerkrankungen

Fast jeder Fünfte leidet unter Fuß- oder Nagelpilz. Dieser entfaltet sich besonders gern in einem feuchtwarmen Milieu, wie es in vielen Schuhen zu finden ist. Besonders oft sind Menschen betroffen, die häufig Sportschuhe tragen, da diese meist synthetisch sind. An der Luft dagegen bleiben die Füße  trocken. Noch dazu werden die Füße beim barfuß laufen besser durchblutet. Auch das macht sie widerstandsfähiger gegen Pilzbefall.

Barfuß laufen stärkt das Immunsystem

Schon Kneipp wusste, dass Kältereize gut für unsere Gesundheit sind. Werden die Füße kalt, beispielsweise wenn wir barfuß durch kaltes Wasser waten oder über eine kalte Fläche spazieren, wird unsere körpereigene Temperaturregulierung herausgefordert und gestärkt.

Brrrrr ... über diese kleine Abhärtung freut sich unser Immunsystem.

Barfuß laufen ist gesund für unsere Seele

Barfuß laufen macht uns stressfreier

Eine Untersuchung des "California Institute for Human Science" ergab, dass Barfußläufer weniger gestresst sind. Schon 30 bis 40 Minuten täglich ohne Schuhe laufen lässt uns ruhiger werden.

Eine weitere Studie kam zu dem Ergebnis, dass Schüler, die im Unterricht keine Schuhe tragen, sich nachweislich besser benehmen und bessere Noten erhalten - weltweit.

Barfuß laufen macht uns achtsamer

Es ist ganz klar, dass wir den Boden, auf dem wir gehen, ganz anders wahrnehmen, wenn wir keine Schuhe tragen. Wir müssen eventuell auf Scherben, kleine Steine und spitze Gegenstände achten. Doch durch das direkte Erleben und Fühlen von Untergründen wie Gras oder Sand nehmen wir unsere Umwelt viel intensiver wahr. Wir sehen das Gras nicht nur, sondern wir fühlen es auch unter unseren Füßen. Das lässt uns die Natur ganz anders erleben. 

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