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Apfel-Diät Wie gesund ist Abnehmen mit Äpfeln?

Äpfel sind gesund und lecker.
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Äpfel sind gesund und lecker. Mit einer richtigen Apfel-Diät soll man sogar hervorragend abnehmen können. Doch wie gesund ist das für unseren Körper?

Menschen, die sich mit dem Thema Diäten befassen, wissen es wahrscheinlich: Äpfel können gute Helfer sein, wenn man abnehmen möchte und eine richtige Apfel-Diät soll die Pfunde regelrecht zum Schmelzen bringen. Dabei machen Äpfel sogar satt - was sie für eine Diät noch attraktiver macht.

Das macht eine Apfel-Diät so wirksam

Doch was steckt in Äpfeln, dass sie sich so gut für eine Diät eignen? Hier sind nur ein paar Nährstoffe, die Äpfel so wirksam machen:

  • Pektin: Ein Ballaststoff, der besonders satt macht, weil er im Magen aufquillt.
  • Vitamin C: Es unterstützt den Körper in der Herstellung des Botenstoffs Noradrenalin. Dieser ist wichtig für den Fettabbau
  • Kalium:  Es hilft überschüssiges Wasser aus dem Körper zu schwemmen.
  • B-Vitamine: Sie unterstützen das Nervensystem des Körpers und helfen auch bei der Regulierung von Stress. Zu viel Stress kann nämlich zu Übergewicht führen.
  • Magnesium: Dieser Mineralstoff unterstützt den Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel.
  • Polyphenole: Sekundäre Pflanzenstoffe, die die Verdauung anregen.

Apfel-Diät: Diese Methoden sind möglich

Äpfel zu den Hauptmahlzeiten

Die gesündeste Methode, mithilfe von Äpfeln abzunehmen ist diese hier: Vor jeder Hauptmahlzeit wird ein Apfel verspeist. Danach wird wie gewohnt gegessen. Da der Apfel durch das enthaltene Pektin (siehe oben) ein richtiger Sattmacher ist, nimmt man bei der anschließenden Mahlzeit automatisch weniger zu sich als normalerweise. Die Aufnahme von Kalorien wird also natürlich gedrosselt - ohne dass man hungern muss.

Wer diesen Effekt noch verstärken möchte, achtet bei den Hauptmahlzeiten darauf, dass sie möglichst kalorien- und fettarm ist. Perfekt wird es, wenn die Mahlzeiten dazu noch reichlich Proteine enthalten. 

Außerdem ist es wichtig ausreichend zu trinken. 2 Liter sollten es sein. Nur so kann der Körper optimal Giftstoffe und eingelagerten Wasser loswerden. 

Der Vorteil dieser Apfel-Diät-Methode liegt vor allem darin, dass es sich hierbei nicht um eine Mono-Diät handelt. Neben den Äpfeln werden auch noch andere (möglichst) gesunde Lebensmittel verzehrt. Es kann also nicht zu Mangelerscheinungen kommen. Auch der beim Abnehmen so gefürchtete Jojo-Effekt ist höchst unwahrscheinlich. 

Äpfel als Hauptmahlzeit

Diese Art der Apfel-Diät ist um einiges drastischer: Es werden ausschließlich Äpfel konsumiert - fünf bis sieben täglich. Dazu wird lediglich viel getrunken (3 Liter), am besten Wasser und ungesüßte Kräutertees.

Der kurzfristige Effekt dieser Diät-Methode kann sich sehen lassen: Bis zu sechs Kilo in einer Woche können mit dieser Art der Apfel-Diät abgenommen werden. Kein Wunder, schließlich enthalten Äpfel wenig Kalorien und so nimmt man statt der empfohlenen 2000 bis 3000 Kalorien nur 500 Kalorien zu sich. Es handelt sich also um eine regelrechte Crash-Diät.

Langfristig gesehen ist diese Art der Diät allerdings kritisch zu betrachten. Da es sich hier um eine Mono-Diät handelt, bei der nur ein Lebensmittel eingenommen wird, , besteht die Gefahr, dass es zu Mangelerscheinungen kommt. Durch die extrem reduzierte Kalorienzufuhr kann es zudem zu Antriebslosigkeit, Kopfschmerzen und Schwindel kommen.

Auch wenn man durch die Methode nach ein paar Tagen einige Kilos los ist, kann danach der Jojo-Effekt gnadenlos zuschlagen. Der Körper speichert Nährstoffe dann nämlich vermehrt, um die Depots schnell wieder aufzufüllen. So kann es passieren, dass Sie am Ende mehr wiegen als vor Beginn der Apfel-Diät.

Sollten Sie diese radikale Apfel-Diät für sich in Erwägung ziehen, dann führen Sie sie nicht länger als drei Tage durch, damit Ihre Gesundheit nicht beeinträchtigt wird. 

Alternative zur Apfel-Diät

Es gibt noch eine Diät-Methode, mithilfe der man sich die Nährstoffe von Äpfeln zu Nutze machen kann. Hierfür muss man noch nicht einmal Äpfel essen. Die Rede ist von der Apfelessig-Kur. Mehr darüber, erfahren sie hier >>>

rbr

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