Gesundheitsgefahr: Ambrosia-Allergie: Der größte Albtraum für Allergiker

Ambrosia ist bei Allergikern eine gefürchtete Pflanze, da sie sehr aggressiv ist und heftige allergische Reaktionen auslösen kann. Woran Sie die Pflanze erkennen, welche Symptome die Ambrosia-Allergie hervorruft und was man gegen den Allergiker-Albtraum tun kann


Die Ambrosia ist ein gefährlicher Allergieauslöser

Ambrosia ist seit einigen Jahren in Deutschland zu einer Plage geworden – und das, obwohl sie eigentlich in Nordamerika heimisch ist. Dennoch hat sich die Ambrosia, die auch als Beifußblättriges Traubenkraut oder Beifuß-Ambrosie bezeichnet wird, in den letzten Jahren durch den Klimawandel und durch Beimischung in Vogelfutter vermehrt in Deutschland ausgebreitet.

Ihre Pollen gehören zu den stärksten Allergieauslösern in der Pflanzenwelt. Bereits wenige Pollen (fünf bis zehn Körner pro Kubikmeter Luft) reichen aus, um allergische Reaktionen auszulösen. Zum Vergleich: Bei Birkenpollen muss die Pollenkonzentration rund zehnmal so hoch sein. Rund 12 Prozent der Deutschen reagieren allergisch auf die Ambrosia.

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Ambrosia-Allergie-Symptome: Wie erkennt man eine Allergie gegen Ambrosia?

Die Ambrosia kann bei Allergikern starke Beschwerden auslösen. Zu den häufigsten Symptomen einer Ambrosia-Allergie zählen:

  • Heuschnupfen (Nasenjucken, Nasenlaufen, verstopfte Nase, Augenjucken, Gaumenjucken)
  • Geschwollene Augen
  • Bindehautentzündung
  • Asthma (trockener Husten, Engegefühl)
  • Kopfschmerzen
  • Ekzeme
  • Nesselsucht
  • Pollenassoziierte Nahrungsmittelallergie/ Kreuzallergie (Brennen, Kribbeln, lokale Schwellung im Mund, Bläschen oder Pusteln an Lippe oder Zunge)

Ähnliche Beschwerden treten außerdem bei dem der Ambrosia verwandten Beifuß auf.

Warum ist die Ambrosia so aggressiv?

Forscher der Technischen Universität München (TUM) und des Helmholtz-Zentrums München haben herausgefunden, warum die Ambrosia so heftige allergische Reaktionen hervorruft. Demnach ist nicht nur ein bekanntes Eiweiß dafür verantwortlich. Die viel gefährlichere Substanz ist das in der Ambrosia enthaltene Adenosin. Die Kombination beider Substanzen ist letztendlich der Grund für die überschießende Immunreaktion.

Ambrosia-Allergie: Wer ist besonders gefährdet?

Pollenallergiker haben ein besonders hohes Risiko, im Laufe ihres Lebens eine Ambrosia-Allergie zu entwickeln. Vor allem Beifußallergiker reagieren fast immer allergisch.

So erkennen Sie die Ambrosia

Wie sieht die von Allergikern gefürchtete Ambrosia aus? An diesen Merkmalen lässt sich die Pflanze erkennen:

  • Grüne Blätter
  • Behaarte Stängel
  • Länglicher Blütenstand
  • Kleine, unscheinbare Blütenköpfchen
  • Größe: zwischen 30 bis 150 cm
  • Blühzeit von Juli bis Oktober
  • Perfekte Bedingungen findet die Pflanze auf Sonnenblumenfeldern, an Autobahngrünstreifen, auf Verkehrsinseln, Brachflächen, Privatgärten

Wie behandelt man eine Ambrosia-Allergie?

Die Behandlungsformen einer Ambrosia-Allergie unterscheiden sich nicht von denen einer anderen Allergie. Um die allergischen Reaktionen in den Griff zu bekommen, stehen folgende Mittel im Rahmen der Therapie zur Verfügung:

  • Augentropfen
  • Nasensprays
  • Medikamente in Tablettenform oder als Spritze (sogenannte Antihistaminika)
  • Hyposensibilisierung

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