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Gesundheit Brustkrebs: So kann man der Krankheit vorbeugen

Gesundheit: Brustkrebs: So kann man der Krankheit vorbeugen
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Eine Krebserkrankung ist schrecklich und lebensbedrohlich. Auch wenn die heimtückische Krankheit sogar die gesündesten Menschen trifft, gibt es einige Faktoren, die man selbst beeinflussen kann. Wir zeigen Möglichkeiten zur Vorsorge auf

Immer wieder der verdammte Krebs: Spätestens mit dem tragischen Tod von Moderatorin Miriam Pielhau ist das Thema wieder auf der Tagesordnung.

Brustkrebs kann jeden Menschen treffen

Genetische Vorbelastung, Alter, hormonelle Situation und Lebensstil nehmen Studien zufolge Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit, an Krebs zu erkranken. Doch auch der fitteste, gesündeste Mensch kann von der heimtückischen Krankheit betroffen sein.

Auch wenn es heute großartige Heilungschancen und Behandlungsmethoden gibt, kann jeder Mensch selbst seine Gesundheit positiv beeinflussen und die Wahrscheinlichkeit, an Krebs zu erkranken, verringern.

Mögliche Gründe zur Erkrankung

Der Informationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums nennt neben den offensichtlich schädlichen Gewohnheiten wie Rauchen und Alkohol- bzw. Drogenkonsum auch Bewegungsmangel und Übergewicht als beeinflussbare Faktoren.

Grundsätzlich gilt bei allen Krebsformen: Je gesünder und aufmerksamer man lebt, desto besser stehen die Chancen, nicht an Krebs zu erkranken.

Regelmäßige Kontrolluntersuchungen, besonders mit steigendem Alter, sind unerlässlich. Eine einfache, aber möglicherweise entscheidende Möglichkeit zur Früherkennung ist das Abtasten der eigenen Brust, z.B. unter der Dusche. Jeder Gynäkologe wird Ihnen gerne die richtige Methode mit Klopfen und kreisenden Bewegungen zeigen.

Brustkrebs vorbeugen

Folgende Tipps empfiehlt der Krebsinformationsdienst, um Brustkrebs vorzubeugen:

  • Achen Sie auf Ihr Gewicht. Vermeiden Sie eine Gewichtszunahme, vor allem wenn Sie die Wechseljahre schon hinter sich haben, oder bauen Sie Übergewicht ab.
  • Trinken Sie möglichst wenig Alkohol.
  • Sorgen Sie für viel und regelmäßige Bewegung, vor allem nach den Wechseljahren.
  • Wenn Sie ein Kind bekommen, stillen Sie es nach Möglichkeit.
  • Ist Ihre Familienplanung abgeschlossen: Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, welche Verhütungsmethode für Sie am günstigsten ist. Eine längerfristige Einnahme der Pille könnte negative Auswirkungen haben.
  • Wenn möglich, verzichten Sie in den Wechseljahren auf die Hormonersatztherapie zur Linderung von klimakterischen Beschwerden. Auch auf die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln mit Phytoöstrogenen und von anderen hormonell wirksamen Stoffen wird abgeraten.
Gala

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