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Gesund und gestärkt 5 Tipps für die kurze Mittagspause

Mittagspasue
Mittagspasue
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Auch wenn Sie für Ihren Lunch nur eine halbe Stunde Zeit haben: Danach sollte sich ein angenehmes Sättigungsgefühl einstellen. Mit diesen Tipps wird auch die kurze Mahlzeit zum Genuss

1. Luft holen!

Wer richtig atmet, entspannt den Bauch und sich selbst. Das wiederum hilft, langsamer zu essen. Achten Sie darauf, dass Sie nicht kurz und schnell, sondern langsam und tief in den Bauch atmen. Der Unterbauch sollte sich beim Einatmen sichtbar nach vorne wölben.

2. Mit Kräutern würzen

Gewürze heben nicht nur den Geschmack, sondern auch die Laune. Super gerade für nervenaufreibende Phasen! Minze etwa belebt und entkrampft, Basilikum entspannt. Außerdem verbessern Kräuter und zudem auch Chili die Verdauung. Kümmel wirkt krampflösend. Wer oft unter Magenproblemen leidet, kann zu Heilpflanzenextrakaten greifen. Die Bittere Schleifenblume (Iberis Amara) enthält Flavonoide, also sekundäre Pflanzenstoffe, und dazu Senföle, die im Magen-Darm-Trakt entzündungshemmend wirken und die natürlichen Abläufe unterstützen.

Bei einem saftigen Lachs-Burger treffen Kohlenhydrate auf Eiweiß und Ballaststoffe
Bei einem saftigen Lachs-Burger treffen Kohlenhydrate auf Eiweiß und Ballaststoffe
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3. Bitte Platz nehmen …

Auch wenn die Zeit noch so knapp ist: Essen Sie im Sitzen, nicht im Gehen. Die Fortbewegung lenkt vom Essen ab – da nehmen wir gar nicht richtig wahr, was und wie viel wir zu uns nehmen. Außerdem essen wir im Gehen automatisch hektischer und kauen schlechter. Stress pur für den Magen! Und da das natürliche Sättigungsgefühl erst nach etwa 30 Minuten einsetzt, futtern wir mehr, als der Körper braucht.

4. Gut kauen!

Langsames, gründliches Kauen ist essenziell. Wir werden dann schneller satt, und der Körper kann Nährstoffe besser aufnehmen. Langes Kauen fördert die Verdauung, weil die schön breiigen Happen schneller im Magen aufgespalten werden und dem Körper weniger Energie entziehen. Eine Studie der Uni Manchester ergab, dass ausgiebiges Kauen sogar vor Infektionen schützt. Spezielle T-Helferzellen werden in der Mundhöhle freigesetzt, die dann Krankheitserreger und andere Eindringlinge effektiv bekämpfen.

5. Der Mix macht’s

Teilen Sie Ihren Teller gedanklich in vier gleiche Teile. Ein Viertel besteht aus kohlenhydratreichen Lebensmitteln wie Kartoffeln, Nudeln, Reis oder Brot. Ein weiteres Viertel wird von eiweißreichen Produkten wie Fleisch, Fisch, Eiern, Hülsenfrüchten, Tofu und Milchprodukten belegt. Die verbleibenden zwei Viertel reservieren Sie für Gemüse und Obst.

Stephanie Neubert Gala

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