Lieblinge der Redaktion: Die Welt von … Lara

Sie wollten schon immer mal einen Blick in die Welt der Gala-Onlineredaktion werfen? Gerne doch! Regelmäßig stellen Ihnen unsere Mitarbeiter ihre liebsten Schätze sowie Geheimtipps vor, ohne die sie derzeit nicht leben können.

Mit Freunden die Nächte durchmachen, Reisen (am liebsten nach Asien), die leckersten Läden in Hamburg ausprobieren, auf Konzerten meine Stimme verlieren – all das ist dank des Corona-Kontaktverbotes gerade nicht möglich. Sachen, die einen Großteil meiner Freizeit und natürlich auch meiner Lebensqualität ausgemacht haben. Ins Kissen weinen und beten hat ja leider bis heute nicht geholfen… Also habe ich den Lockdown genutzt, um mich wieder auf mich zu konzentrieren. Alte Hobbys herauskramen, Horizont erweitern. Und siehe da: Das tut richtig, richtig gut.

Ja, ich bin ein Musik-Nerd!

Wäre ich nicht Teil der wunderbaren GALA-Welt, würde ich sicherlich etwas mit Musik machen. Egal, ob selbst musizieren oder hören: Musik ist ein total wichtiger Teil meines Lebens und begleitet mich schon seit frühester Kindheit und eigentlich den ganzen Tag lang. Während fast alle anderen abends die neusten Serien streamen, zappe ich durch neue Alben. Mein meistgestreamter Künstler des Jahrzehnts (!) ist laut App übrigens Kanye West – das hält mich aber nicht davon ab, weit nach links und rechts zu schauen. Dabei habe ich den Jazz-Trompeter Menzel Mutzke entdeckt. 

Sein Debütalbum „Spring“ passt nicht nur perfekt zu lauen Sommerabenden auf meinem Balkon im Hamburger Schanzenviertel - der emotionale, warme aber leicht verdauliche Jazz untermalt auch bestens meine Arbeit im Homeoffice, ohne mich anzustrengen oder abzulenken.

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Höchste Prio: Mentale Gesundheit

Auch wenn für die meisten der Lockdown leicht zu ertragen ist: Es gibt Menschen, für die das Wegfallen eines geregelten Tagesablaufs, das Rumhocken in den eigenen (unsicheren) vier Wänden und die soziale Isolation lebensbedrohlich sind. Umso wichtiger, weiterhin immer und immer wieder darüber zu sprechen, dass Depression die tödlichste Krankheit unserer Zeit ist. Spiegel-Redakteur Benjamin Maack hat mit „Wenn das noch geht, kann es nicht so schlimm sein“ ein fantastisches und sehr intimes Buch über seine Depressionen und einhergehende Psychiatrie-Aufenthalte geschrieben. Wie er selbst erklärt: eine Geschichte „ohne klassisches Happy End“.

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Er schafft es, das Tückische, das Wirre dieser gnadenlosen Krankheit auch sprachlich darzustellen, die Form wird Inhalt und umgekehrt. Zwischen seine tagebuchartigen Einträge reihen sich Wortfetzen oder auch ein paar leere Seiten. Für die schwärzesten Momente gibt es manchmal eben keine Worte. Der Rest ist so brutal ehrlich, dass es richtig wehtut – ich musste an einigen Stellen schluchzen und das Buch weglegen.

Aber genau diese Ehrlichkeit braucht es, um psychische Gesundheit in die Realität und in die Mitte der Gesellschaft zu holen. Hin zu Verständnis, mehr Hilfsangeboten und „Wir schaffen das!“ – weg von Tabu, Stigma und „Reiß dich halt zusammen“. Depressionen können nämlich jeden treffen.

Piep piep oder doch zirp zirp?

Tierliebhaberin war ich schon immer, aber Corona hat mich zur Mutter Theresa für Gartentiere gemacht: Glücklicherweise habe ich einen riesigen Balkon an einem traumhaft schönen Park. Mit Sitzecken, Grill, Obst- und Gemüsepflanzen und einem kleinen Brunnen habe ich schon früh alles aufgehübscht, als mir die Decke auf den Kopf fiel - und habe natürlich stundenlang vor Baumärkten Schlange gestanden.

Heute betreibe ich quasi ein Outdoor-Spa für Tiere:  Zwei Vogelhäuser, die übrigens auch echt stylish aussehen können, und drei Knödel versorgen Amsel, Kohlmeise, Gimpel, Rotkehlchen und Eichelhäher besser als jedes All-you-can-eat-Buffet.

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Im Brunnen baden und trinken sie dann zusammen mit flauschig-niedlichen Eichhörnchen. Mein Vogelfutter bestelle ich mittlerweile übrigens kiloweise und pssssst, ich habe sogar eine App, die Vogelstimmen erkennt und zuordnet. Aber nicht nur mein Herz freut sich über die fedrigen Freunde. Ihnen genug Futter und Rückzugsorte zu bieten, sichert auch die Vogelbestände. Hach, Win-Win für alle!

Sohlen-Verwandte

Worauf ich total stehe: Schuhe. Bequeme Schuhe. Stylishe bequeme Schuhe. Kurz: Sneaker. Mit 12 war es um mich geschehen, als ich unbedingt Adidas Superstars haben musste - mit gelben Streifen. Die trug ich so exzessiv, dass irgendwann meine Ballen durch die Sohle auf dem Boden schrubberten. Mittlerweile sind viele weitere Treter dazugekommen - und auch ein Freund, der Sneaker sogar noch ein bisschen lieber mag als ich (hoffentlich aber nicht lieber als MICH). Meine seltensten und wertvollsten Schuhe sind wohl die Air Max 90 aus der Kollaboration von Nike und Off-White. Meine liebsten - da ich das Statement so mag - sind aber von Reebok und auf der Ferse steht durchgestrichen „It’s a man’s world“. Auch als Tasche eine gute Botschaft.

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Inspiration von gestern

Mit meinem Faible für Streetstyle und für Royals ist wohl klar, dass ich riesiger Prinzessin Diana-Fan bin.  Was viele nämlich nicht wissen: Abseits der roten Teppiche hatte Lady Di in den 90ern die coolsten Kombis an, die It-Girls wie Bella Hadid oder  Hailey Bieber heute wieder genau so tragen würden: Lässige Sweater, coole Oversize-Blazer, Radlerhosen. Daher empfehle ich meinen liebsten Instagram-Account @ladydirevengelooks, der ihre schönsten und ungesehensten Styles kuratiert und dazu einen kleinen zynischen Rachegruß Richtung Camilla Parker-Bowles sendet.

Aktiv getrackt

Sport habe ich - im Gegensatz zu Musik - erst spät in meinem Leben entdeckt. Nach dem Abitur mit einer vier in Sport (ups …) und einigen Extrakilos habe ich beschlossen, meinen ungesunden Lifestyle zu ändern und aus der Frustspirale rauszukommen. Extrem geholfen haben mir dabei Fitness-Tracker.  Nichts motiviert mehr, als den eigenen Fortschritt zu sehen.

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Und so bin ich von einer vier in Sport zu sechs Sporteinheiten pro Woche gekommen, inklusive zwei erfolgreich und recht fix gelaufenen Halbmarathons. Wenn das nicht Schweinehund besiegen ist, dann weiß ich auch nicht …

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