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Gartenarbeit gegen Corona Mit diesen Tipps können Sie sich gut von der Coronakrise ablenken

Gartenarbeit
Gartenarbeit hält gesund! Besonders im Frühling gibt dort einiges zu tun
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Der Frühling steht vor der Tür. Und da Sie aufgrund der anhaltenden Coronakrise ohnehin nicht unter Leute gehen sollten, toben Sie sich doch einfach stattdessen in Ihrem Garten aus. Die beste Zeit für Gartenarbeit ist jetzt! Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihren Garten auf Vordermann bringen.

Um die Ansteckung mit dem Coronavirus einzudämmen, müssen wir aktuell viel Zeit zu Hause verbringen. Der eigene Garten kommt da wie gerufen! Mit Gartenarbeit können wir uns jetzt ablenken und dafür sorgen, dass wir nicht in Depressionen verfallen.

Mit Gartenarbeit von der Coronakrise ablenken - und etwas für die Gesundheit tun

Gartenarbeit schenkt uns nicht nur neue Energie im Kampf gegen das Coronavirus, es hat außerdem positive Effekte auf unsere Gesundheit. Harken, jäten, umtopfen, graben – mit 30 MinutenGartenarbeit beugen wir bereits Diabetes vor.

Gartenarbeit: Diese Tipps erleichtern das Gärtnern

Bevor Sie die Gartenarbeiten im Frühling in Angriff nehmen, sollte zunächst ein Gesamtcheck der Gartengeräte gemacht werden. Funktionieren die Elektrogeräte, sind Scheren unter Umständen gerostet? Ist nicht alles in Schuss, steht eine Wartung an - entweder reparieren, ölen oder schleifen. Hilft gar nichts mehr, können Sie das Gerät ersetzen. Zudem ist ein Check der Wasserzufuhr im Garten wichtig. Meist ist diese über den Winter abgestellt. Damit auch wieder sauberes Wasser aus der Leitung kommt, einfach das kühle Nass ein paar Minuten laufen lassen.

Gartenarbeit: Schnippeln und Schneiden steht an

Ist das alles erledigt, kann die Frühjahrskur für den Garten endlich beginnen. Zu Anfang hilft ein Gesamtüberblick. Alte, braune Stauden sollten spätestens jetzt in Bodennähe abgeschnitten werden, auch Ziergräser vertragen einen Schnitt. Achten Sie hierbei darauf, die jungen Triebe nicht zu verletzen - daher besser etwas weiter oben ansetzen. Die ideale Schnittzeit ist auch bei Obstbäumen, immergrünen Gehölzen und Sträuchern der Frühling. Hier gilt - lieber zu viel ab, als zu wenig.

Beim Rosenschnitt ist es wichtig, vor allem bräunliche Stellen zu entfernen. Diese sind ein Hinweis auf eine Schädigung. Mit dem Abschneiden verhindern Sie eine Ausbreitung. Verwelkte Blätter im Beet sollten Sie ebenfalls entfernen. Das so gewonnene Grüngut besser im Hausmüll entsorgen, da sich die Pilze über den Kompost sonst weiterverbreiten können.

Umgraben ist bei der Gartenarbeit out

Seit Jahrzehnten graben Gärtner ihre Blumenbeete im Frühling um, was inzwischen aber überholt ist. Das sollten Sie nur noch machen, wenn ein Beet neu angelegt oder eingesät wird bzw. eine neue Bepflanzung erfolgt, so empfiehlt es etwa auch der NDR. Ansonsten den Boden besser nur auflockern, wobei es wichtig ist, Flachwurzler nicht zu verletzen.

Gönnen Sie den Pflanzen nach der kalten Jahreszeit etwas Dünger. Am besten eignet sich hier Kompost, der alle notwendigen Nährstoffe in ausreichender Menge enthält. Alternativen sind Mist oder Streu von Tieren wie Rindern, Schweinen, Hühnern oder Kaninchen. Bei normalen Beeten benutzen Sie am besten zwei bis drei Liter Kompost pro Quadratmeter. Bei Gemüsebeeten darf es auch etwas mehr sein, bei Kräuterarealen etwas weniger. Beim Rasendüngen sollten Sie maximal ein bis zwei Liter pro Quadratmeter verwenden. Moorbeetpflanzen oder Pflanzen, die auf kargen Böden gedeihen, vertragen keinen Kompost oder kommen gänzlich ohne aus.

Gärtner aufgepasst! Die Nacht ist noch nicht frostfrei

Wollen Sie Kletterpflanzen in Ihrem Garten, ist es ratsam, schon jetzt die Gitter aufzustellen. Dann können die Pflanzen das ganze Jahr über daran hochklettern. Zudem dürfen Sie jetzt mit der Aussaat verschiedener Pflanzen beginnen. Da es im Frühling aber von Zeit zu Zeit auch noch Frost geben kann, bedecken Sie empfindliche Pflanzen vorsorglich über Nacht besser mit einem Vlies. Blumentöpfe wandern im Zweifel über Nacht in den Keller. Dann steht dem Gartenglück fürs neue Jahr nichts mehr im Wege.

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