Emotional: Zwillinge starben, weil Vater sie im Auto ließ – jetzt kämpft Mutter für ihn

Im Juli 2019 starben die Zwillinge Luna und Phoenix in einem überhitzten Auto. Ihr Vater hatte sie dort vergessen. Jetzt soll dem US-Amerikaner der Prozess gemacht werden. Doch ausgerechnet seine Frau, die Mutter der zwei Kinder, plädiert für seinen Freispruch.

Juan und Marissa 

Luna und Phoenix wurden nur ein Jahr alt. Im Juli 2018 starben die Zwillinge, weil ihr Vater Juan sie im Auto vergaß. Acht Stunden lang saßen sie in dem Auto, das sich immer mehr erhitzte, fest. Als Juan nach seiner Schicht wieder ins Auto zurückkehrte, bemerkte er seinen fatalen Fehler. Da waren beide Babies bereits tot. Jetzt ist Juan angeklagt. Ihm werden Totschlag, fahrlässiger Tötung und Gefährdung von Kindern vorgeworfen. In einer US-amerikanischen TV-Show meldet sich jetzt seine Frau Marissa, die Mutter von Luna und Phoenix, zu Wort. Sie fordert, dass ihr Mann nicht verurteilt wird.

Marissa schildert Schreckenstag im TV

Unter Tränen erzählt Marissa, wie sich der wohl schrecklichste Tag ihres bisherigen Lebens abgespielt hat. Demnach habe Juan schlichtweg vergessen, die Zwillinge zur Tagesmutter zu bringen. Stattdessen fuhr er direkt zu seiner Arbeit in einem Krankenhaus. Tagsüber hätten die beiden mehrfach telefoniert – Juan wirkte normal. Alles war wie immer, bis zu dem Zeitpunkt, als Juan zu seinem Auto zurückkehrt und die beiden Babys in ihren Kindersitzen bemerkt. Er rief sofort bei seiner Frau an. "Er hat im Telefon geschrien, ich konnte genau verstehen, was er sagte und wie er es sagte. Ich hörte ihn sagen, dass sie weg waren. Ich habe es erst nicht verstanden. Ich sagte immer nur: 'Du machst Witze, du machst Witze..'" Trotz diesem schrecklichen Vorfall hält Marissa zu ihrem Mann. 

Her husband accidentally left the babies in a hot car for eight hours - but she says it's 'unfair' for him to be charged.

Gepostet von Daily Mail am Donnerstag, 14. November 2019

Die härteste aller Strafen

Obwohl sie zunächst natürlich auch wütend und sauer auf ihren Mann war, hat sie ihm jetzt verziehen. "Ich weiß, dass es ein schrecklicher Unfall und keine Absicht war. Er würde unsere Kinder niemals verletzen", sagt Marissa in der TV-Show. 

Dementsprechend fordert sie einen Freispruch für ihren Mann. Außerdem habe er die härteste aller Strafen sowieso schon bekommen, indem er damit leben muss, dass er das Leben seiner Kinder auf dem Gewissen hat. "Ich kann mir nicht vorstellen, meinen Mann nicht mehr an meiner Seite zu haben, um in dieser schlimmen Zeit zu trauern", fleht Marissa im TV. 

Tragische Schicksalsschläge

Auch Stars werden vom Leben hart getroffen

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Schock in der Sportwelt: Radsportlerin Kristina Vogel ist nach einem Trainingsunfall im Juni querschnittsgelähmt und sitzt von nun am im Rollstuhl. Im "Spiegel"-Interview spricht die Olympiasiegerin erstmals über den folgenschweren Unfall bei dem ihr Rückenmark am Brustwirbel durchtrennt wurde: "Egal, wie man es verpackt, ich kann nicht mehr laufen. Und das lässt sich nicht mehr ändern. Aber was soll ich machen? Ich bin der Meinung, je schneller man eine neue Situation akzeptiert, desto besser kommt man damit klar." Hut ab für diesen Kämpfergeist. 

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"Ich finde es nicht fair. Ich kann nicht verstehen, wie das überhaupt Gerechtigkeit sein soll. Wir leben jeden Tag ohne unsere Kinder, das ist verheerend genug." Würde Juan verurteilt werden, drohen ihm 20 Jahre Haft. Der US-Amerikaner ist aktuell auf Kaution frei, er hat auf Freispruch plädiert. Ob er die Geschworenen davon wird überzeugen können, bleibt abzuwarten. Mit seiner Frau hat er jedenfalls eine starke Kämpferin an seiner Seite.

Verwendete Quelle: DailyMail

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