Zuschauer verwirrt: MoMa stellt von Livesendung auf Aufnahme um

Das ARD Morgenmagazin (MoMa) hat am Dienstagmorgen zwischenzeitlich seine Livesendung abgestellt und stattdessen eine Aufnahme gesendet. Grund dafür ist ein Streik.

MoMa-Moderator Sven Lorig

Da staunten die Zuschauer am frühen Dienstagmorgen nicht schlecht. Das ARD-Morgenmagazin, genannt MoMa, sendet normalerweise (alle zwei Wochen im Wechsel mit dem ZDF) montags bis freitags von 5:30 Uhr bis 9 Uhr live aus Köln. Doch nicht so an diesem Dienstag (9. Juli). Um kurz vor sieben Uhr schaltete sich die Livesendung ab und eine Aufnahme der vorangegangenen Stunde wurde gesendet. 

MoMa sendet eine Stunde "vom Band"

Die ARD ließ eine Stunde lang die vorangegangene Stunde "wiederholen" und untertitelte die Aufnahme mit der Bauchbinde "Dies ist eine Aufzeichnung der Stunde zwischen 6 und 7 Uhr." Die Moderatoren Anja Bröker, 46, und Sven Lorig, 47, gaben zuvor eine kurze Erklärung ab, dann katapultierte die Aufnahme "vom Band" das Duo und die Zuschauer eine Stunde zurück.

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Grund war ein Streik der Gewerkschaft ver.di

Hintergrund der überraschenden Premiere war der Streik, zu dem die Gewerkschaft ver.di aufgerufen hatte und an dem sich u.a. die Kameraleute des WDR beteiligten. Zwar betraf der eigentlich "nur" die Mitarbeiter des WDR. Da die Aufzeichnung der Sendung allerdings im WDR-Studio stattfindet, fiel auch die Morgensendung dem Streik "zum Opfer". 

Gegen acht Uhr erschienen dann wieder die Moderatoren live auf den Bildschirmen der Zuschauer. Der Streik allerdings dauert noch bis Mitternacht.

Verwendete Quellen: Meedia, Twitter

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