Zu wenig Hühnchen: Diese beliebte Fastfood-Kette schließt

Weil es bei der Lieferung extreme Engpässe gibt, muss die US-amerikanische Franchise-Kette KFC schließen

Fastfood / Symbolbild

Kentucky Fried Chicken ist eine der größten Fastfood-Ketten der Welt und hat laut eigenen Angaben über 20.000 Restaurants in mehr als 125 Ländern. In einem davon werden nun allerdings auf einen Schlag rund 700 Filialen geschlossen. Der Grund: Es gibt kein Hähnchen!

Lieferprobleme

In Großbritannien gibt es mehr als 900 Filialen, die täglich mit frischem Hähnchenfleisch beliefert werden müssen. Und genau da liegt das Problem. Bis vor kurzem wurden die Restaurants von der britischen Firma "Bidvest Logistics" beliefert, doch nun schnappte sich DHL diesen Großauftrag. Der Umstieg verlief leider nicht ganz ohne Probleme. In einer Mitteilung auf Twitter schreibt KFC: "Wir haben einen neuen Lieferdienst an Bord gezogen, aber sie haben einige Anfangsschwierigkeiten. 900 Restaurantsim gesamten Land mit frischem Hühnchen zu beliefern ist einfach komplex."

KFC Restaurant

Die Lösung des Problems besteht nun in Schließungen von rund drei viertel aller Restaurants in Großbritannien. Des Weiteren soll es in den verbleiben Lokalen ein kleineres Menü und kürzere Öffnungszeiten geben. Bisher ist nicht abzusehen, wann der laufende Betrieb wieder aufgenommen werden kann. 

Schild an einer KFC Filliale

KFC in Deutschland

Seit den späten 60er Jahren ist Kentucky Fried Chicken bereits in Deutschland vertreten und hat seit 2010 die Anzahl an Restaurants noch einmal verdoppelt. Insgesamt gibt es nun rund 150 Filialen, die ausschließlich von Franchisepartnern geführt werden. Ziel von KFC ist es, in Deutschland weiter zu expandieren und in den nächsten Jahren auf bis zu 500 Restaurants anzuwachsen.

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