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Zukunftsvision? Zeigt dieses Gemälde von 1860 eine Frau mit iPhone in der Hand?

Symbolbild
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© Reuters
Dieses Gemälde hängt in München und doch geht ein Schnappschuss davon gerade um die ganze Welt. Der Grund ist einfach unglaublich

Manchmal bekommt man das Gefühl, dass es iPhones und Co. schon Ewigkeiten geben würde, dabei sind sie erst seit rund 10 Jahren Teil unseres Alltags geworden. 

Verblüffende Entdeckung

Umso verblüffender ist diese Entdeckung, die der aus Glasgow stammende Peter Russell machte. Er besuchte kürzlich die "Neue Pinakothek" in München und blieb schließlich an dem Gemälde "Die Erwartete" von Ferdinand Georg Waldmüller hängen. Entstanden ist das Kunstwerk eigentlich 1860, doch Peter will in der Hand der Frau ganz klar ein iPhone erkennen. 

Twitter-User mit wilden Spekulationen

Klar, dass viele Twitter-User das zum Anlass nehmen, um sich die wildesten Geschichten und Interpretationen zu überlegen.

"Ich glaube, dass sie auf Tinder ist und der wartende Typ keine Chance hat."

"Ob das Mädchen gerade Hauben und Sonnenschirme bei einer alten Version von ASOS shoppt?"

Unsere heutige Zeit prägt unseren Blick

Peter ist sich jedenfalls bei einem sehr sicher. "Was mir am meisten auffällt ist, wie Technologie die Art verändert, wie wir Kunstwerke interpretieren und das in einer Art, die den gesamten Kontext betrifft. Der große Unterschied ist, dass jeder Betrachter 1850 oder 1860 den Gegenstand, den das Mädchen hält, als Buch gesehen hätte. Heute zweifelt keiner daran, eine Szene zu sehen, in der ein Mädchen in die Social Media Welt auf seinem Smartphone vertieft ist."

lbu Gala

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