Sozial-Experiment: Japanischer Milliardär verschenkt acht Millionen Euro an Follower

Was stellt man mit einem Vermögen von rund zwei Milliarden Dollar an? Man verschenkt Teile davon an andere Menschen. So zumindest macht es der japanische Milliardär Yusaku Maezawa. Der Grund dafür ist aber nicht etwa wohltätiger Natur.

Yusaku Maezawa

Mit Mode hat Yusaku Maezawa Milliarden gemacht. Und seitdem macht er immer wieder Schlagzeilen damit, wie er sein Geld ausgibt. So hat er etwa 2017 ein Jean Michel Basquiat-Gemälde für etwa 100 Millionen Euro ersteigert – das teuerste Gemälde eines US-amerikanischen Künstlers aller Zeiten. Auch hat er sich bereits sämtliche Plätze für den 2023 geplanten ersten Mondflug von Elon Musks Unternehmen SpaceX reserviert. Preis unbekannt. Jetzt hat sich der exzentrische Milliardär etwas Neues ausgedacht.

Maezawa erfindet Millionen-Lotterie

Über seinen Twitter-Account ließ der schwerreiche Japaner am 1. Januar die Bombe platzen: Er wolle insgesamt eine Milliarde Yen (umgerechnet rund 8,2 Millionen Euro) an seine Follower verschenken. 1000 seiner Follower sollten jeweils eine Million Yen (umgerechnet etwa 8200 Euro) bekommen. Um in den Lostopf zu kommen, müsse man nur seinen Neujahrspost retweeten. "Wir werden 1000 Menschen 1 Million Yen geben! Ich wünsche euch, dass euer Leben damit glücklicher wird", schreibt der 44-Jährige auf Twitter. Gefolgt sind dem Aufruf etwa vier Millionen Menschen.

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Macht Geld glücklich? 

Hintergrund der ungewöhnlichen Aktion: Maezawa möchte testen, ob Geld glücklich macht. "Es ist ein ernsthaftes soziales Experiment", erklärt er. Er wolle damit die Diskussion um ein bedingungsloses Grundeinkommen in Japan anheizen. Zwar handelt es sich bei Maezawas Geschenk im Grund genommen nicht um ein Einkommen, sondern um eine Einmalzahlung, sein Experiment möchte der Japaner aber auch weiter durchführen. Im Nachgang möchte er die Gewinner regelmäßig befragen, wie sich der Gewinn auf ihr Leben ausgewirkt habe. Firmen, die Interesse an seinen Forschungsergebnissen hätten, könnten sich bei ihm melden.  

Verwendete Quelle: People, Twitter

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