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Youtube-Hit Der Schock des Schnäppchen-Shirts

Das 2-Euro-Shirt - Ein soziales Experiment
Das 2-Euro-Shirt - Ein soziales Experiment
© youtube.com/fashionrevolution
Wenn Kunden für ein T-Shirt nur zwei Euro ausgeben, bezahlen dafür in Wahrheit die Arbeiterinnen in Dritte-Welt-Ländern. Wie sehr das Schicksal der Niedriglohnkräfte die Konsumenten trifft, beweist dieses Experiment auf eindrucksvolle Weise

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie Schnäppchen-Labels an ihren Produkten überhaupt etwas verdienen? Ein Paar Socken für 50 Cent, ein Sommerkleid für 9,99 Euro oder das angesagte Paar Schuhe für 12,99. Die Initiative "Fashion Revolution" hat sich ein knappes Jahr nach dem verheerenden Häusereinsturz einer Textilfabrik in Bangladesch diesem Thema gewidmet.

Mit dem Slogan "Who Made My Clothes?" rufen die Organisatoren zu mehr Achtung und Interesse beim Kleiderkauf auf. Textilarbeiterinnen arbeiten für wenige Cent in der Stunde und sind schrecklichen, teils unmenschlichen Arbeitsbedingungen ausgesetzt.

Der Kunde im Shopping-Center bekam davon bislang nur wenig mit - dabei sind es die Näherinnen, die für das Mode-Schnäppchen im schlimmsten Fall mit ihrem Leben bezahlen.

Ein eindrucksvolles Sozialexperiment in deutschen Großstädten weist nun auf die Missstände hin - und verfehlt seine Wirkung nicht.

kst / Gala

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