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Wilderer bei der Nashornjagd Mann von Elefanten getötet und von Löwen gefressen

Wilder bei der Jagd in Südafrika
Wilder bei der Jagd in Südafrika
© Getty Images
Tödliches Ende eines Wilderers: Bei der illegalen Nashornjagd in Südafrika wurde ein Mann von einem Elefanten getötet

Dieser Ausflug in den Kruger National Park in Mpumalanga /Südafrika endete tödlich. Doch nicht wie geplant, mit dem Tod eines Nashorns, den der Wilderer auf seiner Jagd geplant hatte, sondern mit seinem eigenen Ableben. Denn wie verschiedene lokale Medien berichten und wie der "South African Police Service" in einem Statement bestätigt, wurden die Überreste des namentlich nicht genannten Wilderers in jenem Nationalpark gefunden. 

Wilderer ging auf Nashornjagd

Das Unglück soll sich am 1. April abgespielt haben. Jetzt veröffentlichte die Polizei ihren Bericht zu den Ereignissen. Demnach hätten sich der Tote und mehrere Begleiter auf die Nashornjagd begeben. Doch plötzlich sei der Mann von einem Elefanten angegriffen worden und verstarb in der Folge. Die Begleiter gaben später an, den leblosen Körper an den Straßenrand gebracht zu haben, damit ihn "Passanten am nächsten Morgen finden konnten". Selbst wieder in Sicherheit informierten sie einen Angehörigen des Wilderers über dessen Verbleib und machten sich selbst aus dem Staub. Diese sollen daraufhin die Polizei alarmiert haben, die in der Folge auf die Suche ging. 

Von dem Wilder war nicht mehr viel übrig

Am Ablageort der besagten Straße fanden die Ranger und Suchtrupps allerdings zunächst nichts. Bei einer ausgedehnteren Suche wurden sie dann zumindest teilweise fündig, "woraufhin der menschliche Schädel und Kleidungsstücke gefunden wurden." Die Schlussfolgerung: Löwen sollen sich den toten Körper des Wilderers geschnappt und gefressen haben. 

Drei weitere Wilderer festgenommen

Die Begleiter des toten Mannes wurden im Laufe der Ermittlungen festgenommen und in Gewahrsam genommen. Den drei Männern zwischen 26 und 35 Jahren droht nun eine Anklage wegen illegalen Waffenbesitzes. Verwendete Quellen: Media Statement South African Police Service, Twitter

jko Gala

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