Spionage-Software : WhatsApp-Sicherheitslücke: Facebook empfiehlt Sicherheitsupdate

WhatsApp hat eine riesige Sicherheitslücke ihres Messengers entdeckt. Wie wir jetzt am besten damit umgehen

Symbolbild

Das dürfte den rund 1,5 Milliarden WhatsApp-Usern weltweit nicht gefallen. Wie unter anderem die amerikanische "Financial Times" berichtet, wurde Anfang des Monats eine extreme Sicherheitslücke des Messengerdienstes ausfindig gemacht. Das Unternehmen habe inzwischen reagiert, doch wie groß war die Bedrohung und besteht für uns Nutzer noch immer eine Gefahr? Gut möglich. Doch zum Glück lässt sich diese Gefahr sehr leicht beseitigen.

WhatsApp entdeckt Sicherheitslücke

Am Wochenende war ein britischer Menschenrechtsanwalt indirekt über die Sicherheitslücke gestolpert. Denn er wurde Opfer einer Spionage-App, die laut der "Financial Times" von der israelischen Firma "NSO" entwickelt und vertrieben wird. Jene App ermöglicht die Kamera und das Mikrofon fremder Handys einzuschalten, Mails und Chats zu durchforsten und Standortdaten zu übermitteln. Dafür sei lediglich ein WhatsApp-Anruf nötig, den das vermeintliche Opfer nicht einmal annehmen müsste. 

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Fans auf Selfie-Jagd

Auf dem Weg zu einem Termin in New York nimmt sich Tyra Banks Zeit für ihre Fans. Da darf ein fröhliches Selfie zur Erinnerung nicht fehlen. 
Auf dem Weg zu einer Talkshow in new York stellt sich Hugh Jackman noch schnell in die tobende Fan-Menge und macht ein lustiges Selfie mit den wartenden Ladies. 
Bitte recht freundlich! Cobie Smulders wird in New York von diesem Fan erwartet. Zur Erinnerung darf ein lustiges Selfie nicht fehlen. 
1-2-3- Knips! Bei seiner Ankunft bei einer TV-Show in New York wird der Schauspieler Gerard Butler von vielen Fans erwartet. Zeit für ein Selfie denkt sich der Brite. 

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Sind wir bereits ausspioniert worden?

Die gute Nachricht: Die meisten von uns werden kaum auf der Liste möglicher Opfer stehen. Betroffen seien zwar grundsätzlich iPhone- und Androidnutzer. Doch die App wird vornehmlich an Geheimdienste zur Bekämpfung von Terrorismus verkauft. Dennoch bleibt ein Restrisiko.

Facebook empfiehlt ein Update

Um dieses gänzlich auszumerzen, sollten WhatsApp-User lieber schnell ein Update machen. Denn die Entwickler des Messengerdienstes, das zu Facebook gehört, hätten – so die Auskunft gegenüber der "Financial Times" – in San Francisco und London an dem Problem gearbeitet und die Sicherheitslücke am Montag geschlossen.

Die Ermittlungen laufen

Wie viele Personen von einem Spionageangriff betroffen sein könnten, ist bisher nicht klar. WhatsApp habe nach eigener Aussage zusätzlich zu ihren eigenen Untersuchungen auch das US-Justizministerium eingeschaltet. Die Ermittlungen laufen.

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Der 2009 gegründete Instant-Messaging-Dienst "WhatsApp" hat unser Leben sehr erleichtert - und doch können seine Funktionen auch verwirren. Wir bringen Licht ins Dunkel.
©Gala

Verwendete Quellen: Financial Times, Meedia

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