Wetterchaos: Temperaturen um Minus 30 Grad fordern erste Todesopfer

Im Mittleren Westen der USA herrschen aktuell Temperaturen, dass einem allein bei dem Gedanken daran Frostbeulen wachsen. Die Staaten vermelden die ersten Toten

In Chicago wurden Temperaturen unter -30 Grad gemessen 

Aktuell scheint das Wetter im Mittleren Westen der USA einen Kälterekord aufstellen zu wollen. Zahlreiche US-Medien, sowie der "National Weather Service" (NWS) berichten über extreme Niedrigtemperaturen. Auf der Website des Wetterdienstes wird vor Temperaturen von 15-30 Grad UNTER den Durchschnittswerten gewarnt. In Chicago sanken die Temperaturen auf -33 Grad.

Im Mittleren Westen der USA sinken die Temperaturen

In den Bundesstaaten Illinois, Wisconsin und Minnesota wurde zwischenzeitlich der Katastrophenfall ausgerufen. Schulen, Universitäten, aber auch die Post oder die Flughäfen haben ihre Arbeit in weiten Teilen des Gebiets, das Illinois, Indiana, Iowa, Kansas, Michigan, Minnesota, Missouri, Nebraska, North Dakota, Ohio, South Dakota und Wisconsin umfasst, eingestellt bzw. zurückgefahren. 

Ab in den Schnee

Winterspaß der Stars

Ja, was denn nun? Badespaß oder Winter-Fun? Wenn man Kourtney Kardashian heißt und gerade ihren Wellness-Urlaub in Finnland verbringt, geht natürlich auch beides. In Luxus-Ausführung versteht sich!
Wenn Prinzessin Victoria, Prinz Daniel, Prinz Haakon und Prinzessin Mette-Marit aufeinandertreffen entstehen solche lustigen Selfies. Die schwedischen und norwegischen Royals sind im schwedischen Åre (nicht weit von der norwegischen Grenze entfernt) bei der Alpinen Skiweltmeisterschaft zu Gast. 
Es bleibt aber auch noch ein wenig Freizeit und so begibt sich das royale Quartett selbst auf die Bretter. 
Eine Schneedusche am Morgen vertreibt Kummer und ... Müdigkeit! Florian David Fitz wird beim Spaziergang durch den Wald von einer ordentlichen Ladung Schnee munter gemacht. Auf Instagram teilt er ein Foto der lustigen Situation und schreibt: "Gerade 13 Kilo Schnee auf den Kopf bekommen. Jetzt bin ich wach."

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Die "lebensbedrohlichen Bedingungen", wie es der NWS ausdrückt, haben inzwischen acht Todesopfer gefordert. Und dass, obwohl allein die Stadt Chicago rund 60 Einrichtungen zur Verfügung stellte, in denen sich die Menschen vor der Kälte in Sicherheit bringen konnten. Auch Polizeibehörden öffneten ihre Türen für Obdachlose. Doch nicht nur Wohnungslose trifft die Kälte. Auch die Allgemeinheit hat mit den Konsequenzen zu kämpfen. So fielen beispielsweise allein am Mittwochabend (Ortszeit) rund 3000 Flüge aus, weil die Flughäfen ganz einfach nicht mit der Enteisung der Maschinen hinterherkamen. 

So geht es weiter mit dem Wetter

Doch jetzt wird es völlig kurios: Bis zum Ende der Woche sollen die Temperaturen nicht einfach steigen; sie sollen geradezu explodieren. Meteorologen erwarten am Sonntag Werte von bis zu 20 Grad plus. Ein Temperaturanstieg von mehr als 30 Grad. Wer da keinen stabilen Kreislauf hat, hat verloren. 

Donald Trump hat eine Idee, wie man helfen kann

Auch US-Präsident Donald Trump, 72, meldet sich zum Thema "Wetter" auf seinem liebsten Kommunikationskanal Twitter zu Wort: "Im wunderschönen Mittleren Westen erreichen die gefühlten Temperaturen -60 Grad, die kältesten, die jemals gemessen und dokumentiert wurden ... Was zum Teufel ist los mit der Globalen Erwärmung? Bitte komm schnell zurück, wir brauchen dich hier!" Dass Wetterexperten der Meinung sind, dass gerade die Globale Erwärmung zu solchen Wetterextremen – egal ob Hitze oder Kälte – führen, hat dem Präsidenten anscheinend wieder niemand erklärt. Ein mitfühlendes Wort für die Betroffenen oder gar die Aussicht auf Hilfe seitens des Präsidenten gibt es in diesem (oder einem anderen) Tweet von Donald Trump nicht zu lesen. 

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 Verwendete Quellen: Twitter, National Weather Service

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