Neue Erkenntnisse: Wer so schläft erkrankt später möglicherweise an Demenz

Eine Studie der Boston University hat neue Erkenntnisse zu Demenz in Zusammenhang mit dem Schlafverhalten herausgefunden

Bestimmtes Schlafverhalten kann später zu Demenz führen.

Die Art, wie wir schlafen, sagt einiges über uns aus. Doch nun haben Forscher der Boston University neue Erkenntnisse zum Thema Demenz und Schlafverhalten gewonnen.

In der Regel wird Demenz oder Parkinson erst sehr spät und eher bei älteren Menschen diagnostiziert, wenn die Symptome schon stark ausgeprägt sind. Doch das Gehirn sendet schon viel früher subtile Signale an das Gehirn. So haben die Forscher nun herausgefunden, dass ein bestimmtes Schlafverhalten ein Frühwarnzeichen sein kann.

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Das sind die Anzeichen

Wer in der Nacht während er träumt oft um sich schlägt und tritt, hat laut der Studie ein 80 bis 100 Prozent höheres Risiko später einmal an Demenz oder Parkinson zu erkranken. Aber keine Panik, nicht jeder Albtraum ist ein Anzeichen für eine Krankheit. Entscheidend ist vielmehr, dass die "heftigen" Bewegungen im REM-Schlaf stattfinden.

Typisch für diese Phase sind ein erhöhter Blutdruck, eine schnelle Augenbewegung hinter geschlossenen Lidern, schlaffe Muskulatur und ein schneller Puls. Liegt eine Störung vor, dann bewegt sich der Körper ebenso heftig wie die Augen. Die Bewegungen stimmen also mit den lebhaften Träumen überein. Die Studie ermöglicht es nun, schon frühzeitig gegen erste Anzeichen von Demenz vorzugehen.

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