Namensänderung: Darum heißt ROSSMANN jetzt ROSSFRAU

Von heute bis zum 8. März wird das Branding an der größten ROSSMANN-Filiale in ROSSFRAU geändert. Damit will die Drogerie 'Danke' sagen

ROSSMANN wird zu ROSSFRAU.

Was ist denn hier los: ROSSMANN wird umbenannt - und zwar in ROSSFRAU. Aber warum? Im Prinzip ist es genau das, wonach es aussieht: Es geht um Gleichberechtigung. Anlässlich des Weltfrauentages benennt sich die Drogeriekette kurzerhand um.

#lassdieFrauraus

Von heute bis zum Weltfrauentag, 8. März, feiert ROSSMANN jeden Tag einen anderen Aspekt des Frauseins. Die zehn Tage stehen unter dem Motto "#lassdieFrauraus". Und um nicht nur online Präsenz zu zeigen, wird symbolisch die größte Rossmann-Filiale in Hannover mit dem neuen Branding "ROSSFRAU" versehen.

Außerdem wird der Centaur im Logo der Drogerie-Kette zu einer "Centaurin". „Mit der plakativen Kampagne wollen wir einen Überraschungseffekt generieren und uns auf originelle Art und Weise für das Vertrauen unserer Kundinnen bedanken – sie machen 80 Prozent unserer Kundschaft aus", sagt Petra Czora, Leiterin des Marketings bei ROSSMANN und Initiatorin der Aktion.

So entstand der Weltfrauentag

Der Weltfrauentag hat eine Geschichte, die mehr als 100 Jahre zurückreicht. Auf dem II. Kongress der Sozialistischen Internationale in Kopenhagen forderte die deutsche Sozialistin Clara Zetkin erstmals: "Keine Sonderrechte, sondern Menschenrechte." Sie schlug die Einführung des Weltfrauentags vor. Zu diesem Zeitpunkt durften Frauen in keinem europäischen Land wählen - außer in Finnland. Während des zweiten Weltkrieges wurde der Weltfrauentag offiziell in Deutschland verboten. Erst 1946 führte die sowjetische Besatzungszone den Frauentag am 8. März wieder ein und seitdem wird er an diesem Tag gefeiert.

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