Weil ihr Hund schwarz ist: Blinde Frau soll den Bus wieder verlassen

Weil eine Passagierin nicht glauben wollte, dass Labrador Rowley ein Blindenführhund für eine 22-jährige Frau ist, sollten die beiden umgehend den Bus verlassen

Blindenführhund 

Labrador Rowley unterstützt als Assistenzhund die blinde Megan Taylor aus St Helens/England in ihrem Alltag. Ob beim Überqueren der Straße oder beim Ausweichen von Hindernissen: Rowley sorgt dafür, dass die 22-Jährige sicher zu ihrem Ziel kommt - auch ohne Sehkraft.

Eine Frau forderte Megan auf, ihren Hund aus dem Bus zu bringen

Doch als die junge Frau zusammen mit ihrem schwarzen Labrador am Montag, den 7. Januar 2019, in den Bus steigen will, hätte sie wohl niemals geahnt, was gleich kommen wird. Eine Frau forderte sie kurz nach dem Betreten des Busses auf "ihren verdammten Hund" raus aus dem Bus zu bringen.

Megan wurde als "Lügnerin" bezeichnet

Als Megan Taylor ihr ruhig zu vermitteln versuchte, dass Rowley ihr Blindenführhund sei und sie ihn zur Orientierung benötige, ließ sich die Frau dennoch nicht besänftigen. Laut der britischen Nachrichtenseite "Liverpool Echo" beschimpfte die Passagierin Megan als Lügnerin, da Assistenzhunde niemals schwarz sondern immer beige seien. 

Megan zeigte sich immer noch ruhig, versuchte der aufgebrachten Frau zu erklären, dass Assistenzhunde jede Fellfarbe besitzen können. Auch müssen Blindenführhunde nicht zwingend Labradore sein. Doch die Frau im Bus hielt weiterhin an ihrem Standpunkt fest und warf Megan vor, Rowley als Assistenzhund zu tarnen und somit auch unter keiner Seherkrankung zu leiden. 

Für Megan Taylor ist es nicht der erste Vorfall dieser Art

"An diesem Punkt entschied ich mich dazu, nichts weiter zu sagen, um die Frau zu belehren. Es wäre vertane Zeit gewesen", resultierte Megan gegenüber "Liverpool Echo". Stattdessen entschied sich die 22-Jährige die Passagierin zu ignorieren.

Überraschenderweise ist es für Megan nicht der erste Fall, bei dem sie sich und ihren Blindenhund im öffentlichen Nahverkehr rechtfertigen musste: "Ich glaube, ich hätte noch nie einen stressfreien Trip im öffentlichen Verkehr, das ist auch der Grund, warum ich immer so nervös bin, wenn ich Bus und Bahn nehmen muss." Der Vorfall mit der unbekannten Frau lässt Megan nun noch ängstlicher zurück. Doch Megan versucht positiv zu bleiben und sich von Vorfällen wie diesen nicht herunterziehen zu lassen. Wir finden: Megan ist eine starke Frau und wünschen ihr und Rowley alles Gute. 

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Verwendete Quellen: Ladbible, Liverpool Echo

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