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Hamsterkäufe wegen Coronavirus Wegen 50 Kilo Mehl: Mann prügelt auf Supermarktmitarbeiter ein

Die Regale in Supermärkten sind vielerorts leergefegt 
Die Regale in Supermärkten sind vielerorts leergefegt 
© Picture Alliance
Die Angst vor dem Coronavirus treibt Menschen zu Wahnsinnstaten. In Osnabrück hat sich ein Mann mit Supermarktpersonal angelegt. Der Grund: Er wollte 50 Kilo Mehl kaufen.

Das Coronavirus breitet sich weiter aus. Fake News über bald schließende Supermärkte schüren die Panik der Bevölkerung. Und führen zu absurden Szenen in Lebensmittelgeschäften. Nicht nur sind die Regale vielerorts leer gefegt, vor allem lang haltbare Lebensmittel sind in diesen Tagen heiß begehrt, es spielen sich auch immer wieder Szenen absurden Ausmaßes ab.

Mann greift Personal wegen Mehl an

In Osnabrück ist es am vergangenen Donnerstag (12. März) zu einer solchen Situation gekommen. Wie "focus.de" berichtet, habe ein Mann hier eine Rangelei mit den Angestellten eines Supermarktes angefangen, weil die ihn daran hindern wollten, 50 Kilogramm Mehl zu kaufen. Der Mann hatte die Packungen bereits in seinen Einkaufswagen geladen, an der Kasse wurde er gestoppt. Man untersagte ihm den Kauf einer so großen Menge, lediglich 20 Packungen Mehl dürfe er mit nach Hause nehmen. Daraufhin kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen dem 41-jährigen Kunden und den Supermarktmitarbeitern. Sogar körperlich ging es zur Sache.

Polizei musste einschreiten

Der Kunde beharrte auf seinem Recht, zeigte sich uneinsichtig. Er habe keinen Hinweis darauf, dass man nur 20 Packungen kaufen dürfe, gesehen. Er bestand darauf, 50 Kilogramm einzukaufen. Es soll sogar gewaltsam zugegangen sein, berichtet die Polizei am Freitag (13. März). Doch das vehemente Vorgehen des Kunden blieb ohne Erfolg. Die Polizei schritt ein, regelte die Situation. Die 50 Kilo Mehl blieben im Supermarkt. Ob es strafrechtliche Konsequenzen für den Mann geben wird, ist nicht bekannt.

Verwendete Quelle. focus.de

abl Gala

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