Während einer Debatte: Politiker füttert das Kind seines Kollegen

Was tun, wenn ein Baby Hunger bekommt, während der Vater in einer langen Debatte festhängt? Der Neuseeländer Trevor Mallard weiß Abhilfe. 

Trevor Mallard mit Baby Tūtānekai

Da sage noch mal einer, Politiker hätten kein Herz. In Neuseeland hat der Parlamentspräsident Trevor Mallard, 65, eindeutig das Gegenteil bewiesen. Und nicht nur sein Kollege Tamati Coffey, 39, zeigt sich begeistert. 

Während einer Debatte bekommt das Kind Hunger

Am Mittwoch saßen die beiden Mitglieder der neuseeländischen Labour-Partei bei einer langwierigen Debatte fest. Was danach jedoch an Infos nach draußen drang, waren keine Details der Reden oder ähnliches. Vielmehr machten Fotos die Runde, auf denen der sechsfache Großvater Mallard ein Baby auf dem Arm hält, dem Kind sogar die Flasche gibt. Multitaskingfähig wie der Politiker ist, verfolgt er weiterhin die Debatte mit größter Aufmerksamkeit und hält dennoch das Baby ruhig. 

Baby an Bord

Wie unter anderem der neuseeländische Nachrichtendienst "Newshub" berichtet, sei das Baby gerade einmal sechs Wochen alt. Den Grund für seinen Besuch (und seine politische Einstellung) kennen wir nicht. Seine Eltern aber sind bekannt. Der (politische) Nachwuchs ist das Kind von Labour-Mitglied Coffey und seinem Ehemann Tim Smith. Sie ließen Tūtānekai, so der Name ihres Sohnes, von einer Leihmutter austragen. 

Gegenüber "Newshub" zeigte sich der frischgebackene Vater dankbar für die Unterstützung seiner Kollegen. "Ich habe mich von den Kollegen im ganzen Haus sehr unterstützt gefühlt." Denn auch bei anderen Parlamentariern kam der Besuch gut an. Verschiedene Tweets präsentieren Fotos und allesamt stimmen in ihrer positiven Aussage überein. 

Verwendete Quellen: Newshub, Twitter

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