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Vorsicht Billiger Modeschmuck kann gefährlich sein

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit warnt aktuell vor billigem Modeschmuck

Das perfekte Outfit für den Abend? Egal ob ein Date, ein Abend mit Freunden oder ausgelassenes Feiern in einem Club: Abgerundet wird das Outfit einer jeden Frau mit schönen Schuhen, der passenden Handtasche und Schmuck. Und natürlich darf es da auch gerne mal die günstigere Variante sein, gerade wenn es sich um Modeschmuck handelt, der vielleicht im nächsten Jahr schon nicht mehr im Trend ist.

Genau davor warnt nun jedoch das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Denn Untersuchungen nach wurden Bleiwerte und Cadmiumgehalte gemessen, die deutlich oberhalb der Grenzwerte liegen und dadurch ein Gesundheitsrisiko darstellen können.

Bleiwerte und Cadmiumgehalte oberhalb der Grenzwerte

Insgesamt wurden 262 Proben untersucht. Bei zwölf Prozent lagen die Bleiwerte über dem derzeit geltenden Höchstgehalt (500mg/kg), der Verschluss einer untersuchten Kette war sogar vollständig aus Blei hergestellt. Bei zehn Prozent der untersuchten Proben wurde der Cadmiumgehalt überschritten (100mg/kg).

Erhöhte Bleiwerte können bei längerfristiger Aufnahme zu Unfruchtbarkeit führen und auch das Nervensystem schädigen. Cadmium ist schädlich für sowohl Nieren als auch Knochen.

"Die Ergebnisse der amtlichen Überwachung von Bedarfsgegenständen zeigen, dass billiger Modeschmuck häufig problematisch ist. Die Gefahr entsteht vor allem, wenn der Schmuck, z. B. ein Ring oder Anhänger, verschluckt werden kann. Dann sind schwerwiegende, sogar tödliche Vergiftungen möglich.“ warnt Juliane Becker, die Vorsitzende der Länderarbeitsgemeinschaft Verbraucherschutz (LAV) gegenüber Bild.

mge

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