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Anti-Ausgangssperre "Corona-Knacki" sitzt erneut im Gefängnis

Das Amtsgericht Landshut schickt Ahmed A. erneut ins Gefängnis. (Symbolbild)
Das Amtsgericht Landshut schickt Ahmed A. erneut ins Gefängnis. (Symbolbild)
© Getty Images
Bereits zum zweiten Mal fuhr ein 27-jähriger Mann aus Bayern in den Knast ein. Er hält sich einfach nicht an die Ausgangsbeschränkungen.

Nur wenige Tage hielt er sein Wort: Ahmed A, 27, hatte traurige Berühmtheit erlangt als erster "Corona-Knacki", wie ihn "Bild" seitdem nennt. Zu oft hatte er gegen die Ausgangsbeschränkungen verstoßen und landete für mehrere Tage im Knast. 

"Corona-Knacki": Ausgangsbeschränkung wird für ihn im Gefängnis zur "Ausgangssperre"

Kaum war er aus der JVA Landshut entlassen worden, wurde er "rückfällig" - trotz zuvor beschworener Läuterung und dem Versprechen auf besseres Benehmen.

Am Wochenende (28./29. März) wurde er mehrfach bei Verstößen gegen die Ausgangsbeschränkungen erwischt und verwarnt. Da er sich uneinsichtig zeigte, gab es vom Gericht ein deutliches Zeichen: Bis zum 3. April musste der 27-Jährige die Ausgangsbeschränkungen im Knast absitzen. 

Dabei hatte er gute Vorsätze

Bei seiner Entlassung - das verriet er gegenüber "Bild" - hatte er Pläne, die mit den Bestimmungen nicht zu kollidieren schienen: Er wolle spazieren gehen, dann zu seinem Kind und später mit der Playstation zocken.

Lange hielten die guten Vorsätze offensichtlich nicht an. Nur zwei Tage später, genauer gesagt am Sonntagnachmittag (5. April), griff ihn die Polizei erneut auf. Bis zum 13. April wird er nun abermals in der JVA Landshut eine "Ausgangssperre" verbüßen. 

Verwendete Quelle:Bild

jko Gala

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