Versteckte Gefahr: Ärzte warnen vor Sushi-Verzehr

Ursprünglich nur in Japan zu beobachten, ist die Krankheit mittlerweile auch hierzulande groß im Kommen

Sushi

Der Fall eines 32-jährigen Mannes, der nach dem Essen von Sushi ins Krankenhaus musste, geht derzeit durch die Schlagzeilen. Denn für Experten ist mittlerweile klar, dass es sich dabei nicht um einen Einzelfall handelt, sondern um ein Problem, das immer öfter auftauchen wird. 

Krank durch Sushi

Nach dem Genuss von Sushi klagte der Mann über heftige Bauchschmerzen, musste sich übergeben und fieberte. Im Krankenhaus fand man heraus: In den Schleimhäuten seines Verdauungstraktes hatte sich die Larve eines Heringswurms verbissen. Die entzündete Stelle führte zu den schwerwiegenden Symptomen, was auch Anisakiasis genannt wird. Erst mittels einer Operation konnte man den Verursacher des Unwohlseins entfernen. 

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Larve des Heringswurms


Richtiger Umgang mit Fisch schützt 

War ein derartiger Wurmbefall bislang in erster Linie in Japan zu beobachten, häufen sich die Fälle auch in Deutschland mittlerweile, passend zum immer größer werdenden Appetit auf rohen Fisch mit Seetang und Reis. Ärzte warnen: Erst wenn der Fisch über 60 Grad erhitzt wird oder auf unter 20 Grad abgekühlt wird, kann der Parasit zuverlässig abgetötet werden. 

Einen Lichtblick gibt es für alle Sushi-Liebhaber: Wurde Fisch auf hoher See gefangen, wird er für gewöhnlich sofort schockgefrostet. Alle anderen sollten eine gesunde Vorsicht bei rohem Fisch walten lassen. 

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