Unwetter in Deutschland: In diesen Gebieten kracht es am meisten

Blitz und Donner sind in Deutschland nicht selten. Einige Regionen werden besonders häufig von Gewitter überrascht

Gewitter

Immer wieder überraschen Meteorologen ganz Deutschland mit Unwetterwarnungen. Dabei gibt es Gebiete, die Statistiken nach tatsächlich häufiger betroffen sind. 

Hier ist das Gewitterrisiko am größten 

Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben Daten der Jahre 2001 bis 2014 genauer betrachtet und berechnet, wo es in Deutschland wie oft zu Gewittern kommt. Den Ergebnissen der Untersuchung nach sind der Alpenrand, der Voralpenraum, das gesamte Gebiet zwischen Neckar und Schwäbischer Alb, das Erzgebirge und der Bayerische Wald besonders häufig von Gewittern betroffen. 

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Wenig Gewitter an Nord- und Ostseeküste 

Im Gegensatz dazu ist das Risiko von Unwetter in Form von Blitz und Donner an der Nord- und Ostseeküste sehr viel geringer. Im Jahr 2010 beispielsweise hat es demnach zwischen Hamburg und Bremen überhaupt keine Gewitter gegeben. Grundsätzlich sind im Norden Deutschlands häufig nur durchschnittlich etwa zwei Gewittertage pro Jahr verzeichnet. Doch woran liegt das? 

Wasser beugt Gewitter vor 

Tatsächlich lassen sich diese Erkenntnisse wissenschaftlich belegen. Während es in Gebirgsnähe häufiger zu Gewittern kommt, sind Gewitter in der Nähe vom Meer seltener. Doch wie kann das sein? Das Wasser vom Meer kühlt die unteren Luftschichten, sodass diese stabilisiert werden. Im Gebirge hingegen wird die Luft gezwungen aufzusteigen, wodurch Blitz und Donner sehr schnell entstehen. 

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