Unverschämte Forderung: Vierjähriger soll Haare abschneiden oder Kleid anziehen

Bist du ein Mädchen oder ein Junge? Die Direktorin einer Vorschule in Texas stellt ihrem vierjährigen Schüler die unverschämte Forderung, seine Haare abzuschneiden oder ein Kleid anzuziehen, damit man erkennt, welches Geschlecht er hat.

Michael Timble

Der kleine Michael Timble, vier, ist der Ursprung einer ziemlich absurden Diskussion, die gerade an seiner Schule in Texas in den USA geführt wird. Dem Vorschüler wird nämlich vorgeworfen, eine unangemessene Frisur zu tragen, so die unverschämte Aussage der Direktorin.

Forderung basiert auf absurder Hausordnung

Am Donnerstag musste die Großmutter des Vierjährigen bei der Direktorin der Schule vorstellig werden. Allerdings hatte Michael nicht etwa etwas Schlimmes angestellt, vielmehr hatte die Direktorin an der Frisur des Vierjährigen etwas auszusetzen. Dem Kleinen reichen die Haare nämlich bis über die Schultern – und das widerspricht der absurden Hausordnung der Schule.

Hier heißt es: "Bei männlichen Schülern sind keine Pferdeschwänze, Rattenschwänzchen, Man-Buns oder Puffballs erlaubt. Alle Haare jeglicher Art dürfen nicht über den T-Shirtkragen reichen, wenn sie offen sind." So absurd die Hausordnung an sich, so unverschämt die Forderung der Direktorin.

Ekel-Alarm im Urlaub

Diese Dinge sollten Sie in einem Hotelzimmer niemals anfassen

Ekel-Alarm im Urlaub: Diese Dinge sollten Sie in einem Hotelzimmer niemals anfassen
Wenn Sie im Urlaub großen Wert auf Sauberkeit legen, dann sollten Sie diese fünf Dinge in einem Hotelzimmer niemals anfassen.
©Gala

Haare ab oder Kleid an

Die Direktorin der Schule verlangte von Michaels Großmutter nämlich, dass sie ihrem Enkel entweder die Haare abschneidet oder ihm ein Kleid anzieht, sodass er als Mädchen angesehen wird. Die dürften nämlich lange Haare haben. 

Randi kündigt Widerstand an

Randi Woodley, Michaels Oma, kündigte an, sich gegen die absurden Forderungen der Schule zur Wehr setzen zu wollen. Zwar hält sie sich aktuell noch daran, indem sie dem Vierjährigen die Haare flechtet oder sie hochsteckt, dauerhaft gefallen lassen möchte sie sich dies aber nicht. Auf Twitter bekommt sie viel Rückendeckung. Der Direktorin wird eindeutig diskriminierendes Verhalten vorgeworfen. Man unterstellt ihr, etwas gegen afroamerikanische Mitmenschen zu haben. "Das ist das hinterwäldlerische Texas", wettert ein erboster Nutzer. "Was zur Hölle ist los mit ihr?", schreibt ein anderer. "Das ist der reinste Müll", findet ein Dritter. In einer Online-Petition sammelt die erboste Großmutter zudem Unterschriften gegen die unverschämten Regeln der Schule. 8000 Menschen haben sich schon eingebracht, 2000 Unterschriften fehlen noch.

Eine Stellungnahme der Schule gibt es bisher nicht.

Verwendete Quelle: 16WAPTNews, Tag24

Themen

Erfahren Sie mehr:

Star-News der Woche